Global Purchasing

Unser Fachinformationsdienst zum Thema Global Purchasing

Fachinformationsdienst Rohstoffeinkauf aktuell

Sie tragen für Ihr Unternehmen die Verantwortung für den Bereich Global Purchasing und möchten Ihr Wissen und Ihre Fachkompetenz im globalen Einkauf erweitern? Dann sollten Sie unseren Fachinformationsdienst "Rohstoffeinkauf aktuell" kennenlernen. Lesen Sie u.a. über Themen wie:

Global Purchasing und Bezugskostenkalkulation

Rechnen Sie genau nach, wo sich Global Purchasing für Sie überhaupt lohnt

Global Purchasing birgt nicht nur Kostenvorteile, sondern auch Risiken. Die niedrigen Fertigungslöhne in Osteuropa und Asien sind verlockend. Sie müssen aber immer die gesamten Kosten betrachten. Vergessen Sie vor lauter Euphorie über den tollen Einkaufspreis nicht die Rahmenbedingungen: Reisekosten, höhere Logistikkosten, Aufwand der Lieferantenbetreuung, größere Lagerbestände, Finanzierungs- und Versicherungskosten, um nur einige zusätzliche Kosten im Global Purchasing zu nennen.

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Analysephase im Global Purchasing

Erstellen Sie eine Analyse Ihrer Einkaufsprodukte. Standardisierte Produkte, die Sie regelmäßig in großer Stückzahl einkaufen und die sehr lohnintensiv sind, sind für Global Purchasing am besten geeignet. Hier wirkt sich das Lohngefälle wie ein Hebel aus. Noch besser funktioniert das, wenn auch die Vormaterialien auf diesen Beschaffungsmärkten hergestellt werden. Dann ziehen sich die niedrigen Kosten durch die gesamte Wertschöpfungskette.

Beschaffungsmärkte suchen

Prüfen Sie, in welchen Ländern und Regionen Sie das Produkt bekommen können. Recherchieren Sie beispielsweise im Thomasregister, wenden Sie sich an die deutschen Auslandshandelskammern (www.akh.de), besuchen Sie internationale Messen oder befragen Sie Ihr Einkäufer-Netzwerk.

Letzteres hat zudem den Vorteil, dass Sie möglicherweise gleich einen Erfahrungsbericht bekommen und Tipps, was Sie in den jeweiligen Global Purchasing-Märkten besonders beachten müssen.

Lieferanten für Global Purchasing finden

Versuchen Sie, Informationen über die betreffenden Unternehmen zu bekommen. Hier kann Ihnen die jeweilige Auslandskammer behilflich sein. Sinnvoll ist, zumindest für die Lieferanten, die in die engere Wahl kommen, nähere Auskünfte einzuholen. Diese Auskünfte sind zwar kostenpflichtig, aber immer noch billiger als ein Flop bei der Lieferantenauswahl.

Lieferanten auswählen

Wer kann Ihnen Ihr Produkt zum richtigen Zeitpunkt in der benötigten Qualität zum besten Preis liefern?

Erstellen Sie von Ihren Kandidaten ein Profil mit den Fertigungsdaten (Welche Verfahren setzt er ein? Welche Prozesse beherrscht er? Wie ist der technologische Stand? Wie viele Mitarbeiter hat er? Wie lange ist er bereits im Markt aktiv? Welche Produkte stellt er her? Hat er - bei aller Vorsicht, die hier angebracht ist - Zertifizierungen, Zulassungen? Gibt es Referenzkunden?). Die Anfrageunterlagen versenden Sie in Englisch an die möglichen Kandidaten für Ihre Global Purchasing-Geschäfte.

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Angebots-Analyse für effizientes Global Purchasing

Wenn Sie dafür keinen externen Dienstleister haben, werden Sie nicht umhinkommen, die Kandidaten der engsten Wahl zu besuchen und sich persönlich ein Bild zu machen. Wie wollen Sie sonst die Angaben der Selbstauskunft und des Angebots mit der Realität abgleichen?

Der alleinige Vergleich der Einstands- und Bezugskosten greift zu kurz. Sie haben eine Menge zusätzlicher Kosten.

Das sind zunächst einmal die direkt aus Global Purchasing resultierenden Kosten:

Zölle und Einfuhrabgaben, zusätzliche beziehungsweise höhere Logistikkosten wie Frachten, spezielle Verpackungen, eventuell erforderliche Zwischenlagerung, Versicherungsprämien, zusätzlich erforderliche Qualitätsprüfungen usw. Hinzu kommen eventuelle Mehrkosten für erhöhte Ausschuss- und Retourenquote, Kosten für Dienstleister und Agenten vor Ort, Kosten für kulturelle Besonderheiten wie Sprache (Sprachkurs, Dolmetscher, Übersetzungskosten für Verträge ...), Kommunikation, "Geschenke", Kosten der Geschäftsanbahnung (Reisekosten, Recherchekosten etc.), kalkulatorische Zuschläge für besondere Risiken, die sich aus Global Purchasing ergeben.

Die Kosten können Sie in Vorleistungskosten unterteilen, die Sie aufwenden, bevor Sie überhaupt den Schritt in Richtung Global Purchasing realisiert haben (Markterkundung, Recherche ...).

Dann sind da die Kosten der eigentlichen Geschäftsanbahnung des Global Purchasing: Der größte Brocken hier sind die Reisekosten. Nach China kommen schnell 15.000 Euro zusammen - auch in Osteuropa sind Sie mit rund 5.000 Euro dabei. Sie können bei einer Geschäftsreise ja nicht davon ausgehen, dass Sie drei Monate Vorlauf haben, um einen Billigflug nutzen zu können. Also zahlen Sie den ganz normalen Tarif in der Economy oder Business Class.

Hinzu kommen folgende Kosten für Global Purchasing: Auch Ihre Arbeitszeit kostet Geld. Nehmen wir an, Sie bekommen monatlich 5.000 Euro brutto. Für Ihren Arbeitgeber sind das dann etwa 9.000 Euro einschließlich aller Nebenleistungen. Dafür arbeiten Sie monatlich 200 Stunden, kosten also 45 Euro/Stunde.

Grundsätzlich rechnen Sie alle Kosten der Lieferantensuche in den Angebotsvergleich ein. Bleiben Sie dabei realistisch. Kriegen Sie glänzende Augen bei dem Gedanken an Global Purchasing in China oder haben Sie Angst vor dem Schritt, weil Ihnen das nicht gefällt, dürfen Sie das nicht stützen, indem Sie die Zahlen zu freundlich oder zu pessimistisch ansetzen. Schließlich ist es das Geld Ihrer Firma.

Sie können relativ leicht rechnen, bei welcher Losgröße sich der Umstieg lohnt. Allerdings rechnen Sie für den Bezug in Osteuropa und in China noch Zuschläge für das höhere Risiko hinzu. Diesen Risikosatz müssen Sie schätzen. Wenn Sie für Osteuropa 3 bis 5 % ansetzen und für China 10 %, sind Sie auf der sicheren Seite. Sie merken, dass es stark von der Losgröße abhängt, wann sich Global Purchasing lohnt. Eine überschlägige Rechnung vorab und der kurze Anruf bei Ihrem Spediteur wegen der Frachten, und so manches "tolle Importgeschäft" hat sich damit erledigt.

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