Laufende Betriebskosten senken

Laufende Betriebskosten senken: Sparen Sie allein beim Stromeinkauf bis zu 10 %

Fachinformationsdienst zum Thema Laufende Betriebskosten senken

Der liberalisierte EU-Energiemarkt bietet große Kostensenkungsmöglichkeiten.

Die steigenden Energiepreise zwingen Sie zu handeln und Maßnahmen zu ergreifen, um die Gesamtkosten für Energieaufwendungen und -verbrauch zu senken.

Laufende Betriebskosten senken: EU-weit anfragen

Durch die Liberalisierung können Sie auf jeden europäischen Energieversorger zugreifen. Besonders beim Strom sind durch einen Lieferantenwechsel erfahrungsgemäß Kosteneinsparungen von 10 % und mehr möglich.

Beachten Sie: Vor allem auf dem Gasmarkt ist der Wettbewerb leider noch nicht richtig in Gang gekommen.

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Laufende Betriebskosten senken: Bedarfsausschreibung

Grundvoraussetzung für eine gründliche und europaweite Anfrageaktion ist das Zusammenstellen und Aufbereiten aller Verbrauchsdaten. Als besonders günstig bei den Strompreisen in Deutschland haben sich mittelgroße Stadtwerke, wie die der Städte Solingen, Bielefeld oder Iserlohn herausgestellt.

Beachten Sie: Vielleicht lässt sich ein Lieferantenwechsel, der natürlich auch mit Kosten verbunden ist, aber auch vermeiden. Konfrontieren Sie Ihre Energieversorger mit den Ergebnissen Ihrer Ausschreibung. Nutzen Sie die Tatsache, dass Ihr derzeitiger Versorger durch Ihren eventuellen Anbieterwechsel Umsatz verliert. Mit Sicherheit lässt er Sie nicht "kampflos" ziehen. Sie befinden sich in einer guten Verhandlungsposition. Nutzen Sie sie!

Laufende Betriebskosten senken: Ökosteuererstattung

Die Ökosteuer besteht aus 2 Steuerarten:

  1. der Stromsteuer und
  2. dem Aufstockungsbetrag zur Mineralölsteuer.
Aus diesen Steuern können Sie als produzierendes Unternehmen Steuerermäßigung und den Spitzenausgleich beantragen sowie zu viel gezahlte Ökosteuern, (leider etwas kompliziert, aber dennoch lohnend) wie folgt zurückfordern.
  • Steuerermäßigung: Dem Antrag zur Steuerermäßigung mittels eines Erlaubnisscheines, ausgestellt durch Ihr Hauptzollamt, wird bei Erreichen eines Sockelbetrages und einer Mindestverbrauchsmenge (Steuerlast 512,50 € p.a.) entsprochen. Dies entspricht einer Reduzierung der Ökosteuer auf 60 %. Strom wird direkt vom Versorger zum ermäßigten Steuersatz bezogen. Mineralöl dagegen wird zum Regelsteuersatz mit nachträglicher Ermäßigung auf Antrag beim Zollamt gegen einen Mengennachweis geliefert. Vergütungsanträge hierfür müssen bis Ende des Jahres, das auf das Verbrauchsjahr folgt, mit einem Mengennachweis über die verbrauchten Mengen, gestellt werden.
  • Spitzenausgleich: 1999 wurden mit der Einführung der Ökosteuer die Rentenversicherungsbeiträge reduziert. Der Spitzenausgleich regelt, dass die Differenz von 20,3 % (vor der Ökosteuereinführung) und dem aktuellen Niveau von 19,5 % als Entlastung gerechnet wird. Übersteigt die Belastung durch die Ökosteuer den Betrag der Entlastung durch die Absenkung der Rentenversicherungsbeiträge, wird der sich errechnende Betrag zu 95 % erstattet.

Laufende Betriebskosten senken: Energiebedarf poolen

Dies kann bundesweit erfolgen oder nur für alle Unternehmen Ihres Industriegebietes. Hier bieten sich, besonders im Zeitalter des Internets, verschiedene Möglichkeiten:

  1. Freie Einkaufsringe durch unabhängige Beratungsunternehmen
    Über das Bundesgebiet verteilt gibt es mittlerweile Dutzende von Energie-Einkaufsgemeinschaften und -ringen, die ihren Gesamtbedarf poolen und als Gemeinschaft die Vergabe dieses "Paketes" verhandeln.
  2. Bündelungen durch Verbände
    Prüfen Sie, ob Ihr eigener Berufs- oder Branchenverband eine Bündelung der Energiebedarfen seiner Mitglieder betreibt. Schließen Sie sich an, erhöhen Sie durch Ihren eigenen Bedarf die Abnahmemenge des Verbandes und tragen somit zur Absenkung der Energiepreise bei.
  3. Lose Zusammenschlüsse
    Schließen Sie sich in Ihrem Industriegebiet einer Interessengemeinschaft an oder, sofern es diese Initiative noch nicht gibt, gründen Sie eine derartige Gemeinschaft. Fassen Sie den Gesamtbedarf zusammen und erreichen Sie Preise für das Gesamtvolumen, die Sie als Einzelabnehmer niemals erreichen würden.

    Beachten Sie: Besonders beim Energieeinkauf sind Größe und Insiderwissen alles.

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Laufende Betriebskosten senken: Energiespitzen abbauen

Neben der Wahl des richtigen Energieversorgers können Sie Ihre Energiekosten auch durch die Senkung Ihrer Energiespitzen verbessern. Durch das "Lastmanagement" sorgen Sie für einen besseren Energieeinsatz.

Beachten Sie: Um dies zu erreichen, müssen Sie sich zunächst als Sondervertragskunde einstufen lassen und eine Leistungsmessung installieren. Als Sondervertragskunde zahlen Sie dann einen Arbeits- und einen Leistungspreis für die Bereitstellung der Maximalleistung. Nur wenige Spitzen im Jahr bestimmen die Maximalleistung und können somit erheblich über dem von Ihnen normalerweise tatsächlich benötigten durchschnittlichen Stromverbrauch liegen. Diese seltenen Verbrauchsspitzen bestimmen aber Ihre Kosten, da Ihr Energieversorger auf dieser Basis kalkuliert.

Praxis-Tipp: Optimieren und verändern Sie Ihre Betriebsabläufe, indem Sie z. B. gleichzeitiges Anlaufen von Maschinen, Fahrstühlen, Kältemaschinen oder anderer Aggregate vermeiden. Verschieben Sie energieintensive Arbeiten bzw. Abläufe möglichst in die Nachtschicht, also in die günstigere Tarifzeit.

Laufende Betriebskosten senken: Energieverbrauch optimieren

Moderne Steuerungssysteme optimieren heutzutage den Einsatz Ihrer Produktionsanlagen. Das ist keineswegs mit Produktionsausfällen verbunden, da es bei dieser Optimierung, z. B. einem etwas späteren Anlaufen eines Aggregates, nur zu einem minimalen Zeitverlust kommt. Bei drohender Überschreitung des zuvor festgelegten Maximalwerts werden nach zuvor vereinbarten Prioritäten Verbraucher einfach kurzzeitig abgeschaltet oder wenig später in Gang gesetzt. Prüfen Sie darüber hinaus, ob sich in Ihrem Maschinenpark "Energiekiller" befinden.

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