Beschaffungsstrategie-Update: Das Angebots-/ Nachfragestärke-Portfolio
veröffentlicht am 21.04.2011 unter Einkauf
Ein weiterer Pluspunkt ist, dass dieses Konzept von allen anderen Abteilungen bis hoch zur Geschäftsleitung sofort verstanden wird. Nicht selten bewegt sich das Denken der Unternehmensspitze zwischen den Polen Angebotsmacht und Nachfragemacht.
4 Stoßrichtungen
Das Angebots-/Nachfragestärke-Portfolio (AN-Portfolio) teilt Ihre Lieferanten in 4 Gruppen ein:
1. Hohe Angebotsstärke. Der Lieferant hat Sie in der Hand. Die Lieblingssituation jedes Verkäufers. Aufgrund technischer Alleinstellungsmerkmale und/oder gezielter Marktkontrolle diktiert er die Bedingungen. Solche Lieferanten können ihre Kunden förmlich „ausnehmen“.
Beachten Sie: Die allermeisten Unternehmen haben sich solche marktmächtige Lieferanten auf die eine oder andere Weise selbst eingehandelt. Es gibt nur wenige echte Monopolisten.
2. Hohe Angebots- und Nachfragestärke. Das Kräfteverhältnis zwischen Kunde und Lieferant ist hier ziemlich identisch. In der Regel werden Partnerschaften oder „Allianzen“ geschmiedet, von denen dann beide langfristig profitieren.
3. Hohe Nachfragestärke. Die Lieblingsposition jedes Einkäufers. Die Zahl geeigneter Lieferanten ist hoch. Der Einkauf nutzt den funktionierenden Wettbewerb zum Wohl der Firma.
4. Niedrige Angebots- und Nachfragestärke. In diese Kategorie fällt ein sehr großer Anteil der Beschaffungsvorgänge eines Unternehmens. Das gesamte Maverick Buying („wilder Einkauf“) spielt sich praktisch hier ab.
4 Stoßrichtungen
Das Angebots-/Nachfragestärke-Portfolio (AN-Portfolio) teilt Ihre Lieferanten in 4 Gruppen ein:
1. Hohe Angebotsstärke. Der Lieferant hat Sie in der Hand. Die Lieblingssituation jedes Verkäufers. Aufgrund technischer Alleinstellungsmerkmale und/oder gezielter Marktkontrolle diktiert er die Bedingungen. Solche Lieferanten können ihre Kunden förmlich „ausnehmen“.
Beachten Sie: Die allermeisten Unternehmen haben sich solche marktmächtige Lieferanten auf die eine oder andere Weise selbst eingehandelt. Es gibt nur wenige echte Monopolisten.
2. Hohe Angebots- und Nachfragestärke. Das Kräfteverhältnis zwischen Kunde und Lieferant ist hier ziemlich identisch. In der Regel werden Partnerschaften oder „Allianzen“ geschmiedet, von denen dann beide langfristig profitieren.
3. Hohe Nachfragestärke. Die Lieblingsposition jedes Einkäufers. Die Zahl geeigneter Lieferanten ist hoch. Der Einkauf nutzt den funktionierenden Wettbewerb zum Wohl der Firma.
4. Niedrige Angebots- und Nachfragestärke. In diese Kategorie fällt ein sehr großer Anteil der Beschaffungsvorgänge eines Unternehmens. Das gesamte Maverick Buying („wilder Einkauf“) spielt sich praktisch hier ab.














