Der Stahlmarkt trägt Trauer - Teil 1
veröffentlicht am 28.09.2011 unter Einkauf
Wegen der relativ hohen Preise ist aber mit einer Exportschwemme chinesischen Materials nicht zu rechnen. Lediglich ukrainische Hersteller drücken mit Massenware und einfachen Qualitäten auf den europäischen Markt.
- Eisenerz: Hohe Lagerbestände der chinesischen Stahlkocher (50 % der Weltstahlproduktion geht auf ihr Konto) machen einen Preisauftrieb unwahrscheinlich. Die Marke dürfte in nächster Zeit bei 160 bis 165 $/t liegen, aktuell sind es rund 10 $/t mehr.
- Kohle: Das gleiche Bild am Kohlemarkt. Kokskohle (Premiumqualität, FOB Australien) gab noch einmal um 10 $/t nach und liegt derzeit bei etwa 300 $/t. Im 4. Quartal könnten sogar 250 $/t daraus werden.
- Schrott: Im Gegensatz dazu werden am Schrottmarkt im 4. Quartal steigende Preise erwartet. Am wichtigen belgischen Handelsplatz ist davon aber noch nicht viel zu spüren. SM-Schrott notierte bspw. mit 265 €/t, genauso viel wie vor 4 Wochen.














