Die Preisverhandlungsstrategien Ihrer Lieferanten
veröffentlicht am 14.10.2010 unter Einkauf
Bereiten Sie sich gründlichst auf die Preisgespräche vor. Jeder Preiserhöhungsbrief eines Lieferanten bietet Ihnen Ansatzpunkte für Ihre Gegen-Aktion. Je länger ein Brief ist, desto mehr Angriffspunkte liefert er Ihnen.
Beachten Sie: Für jedes Argument pro Preisanhebung gibt es immer auch mindestens ein Argument kontra Preiserhöhung. In der Praxis haben die Verkäufer meist länger und gründlicher nach Argumenten gesucht und sind daher besser vorbereitet.
Die Erfahrungen der Redaktion des Einkaufsmanager zeigen:
Einkäufer bleiben häufig zu lange in der Defensive.
Defensiv, abwartend, reagierend - das ist immer noch die Grundhaltung vieler Einkaufsabteilungen. Dagegen präsentieren sich viele Verkaufsabteilungen derzeit besonders offensiv, fordernd und agierend. Die meisten Kunden dieser Lieferanten lassen deshalb Preiserhöhungen gänzlich unwidersprochen oder akzeptieren sie nur halbherzig abgelehnt. Man fügt sich eben dem scheinbar Unvermeidlichen ...
Beachten Sie: Jeder Preiserhöhungswunsch drängt den Einkauf in die reagierende Rolle. Und schon hat die Falle zugeschnappt: Sie sprechen über die Forderungen Ihres Lieferanten und nicht über die eigenen.
So sind Preiserhöhungsbriefe typischerweise aufgebaut
Fast alle Ankündigungsbriefe weisen die gleiche Struktur auf. Hier die wichtigsten Punkte:
Beispiel: "Die Wirtschaftswoche" etwa rechnet vor: "Bei einem Transportunternehmen mit 150 Fernlastzügen, 40 Mio. Euro Umsatz und jeweils 100.000 km Autobahn pro Fahrzeug addiert sich die Maut auf rund 1,9 Mio. Euro - mehr als das Doppelte eines durchschnittlichen Unternehmensgewinns." Die XY-Consulting in Berlin sieht gar ein "Wegbrechen von bis zu 30 % des Transportraums" durch mautbedingte Konkurse und prognostiziert, dass durch die Verknappung der Kapazitäten die Frachtpreise um bis zu 25 % steigen. Laut einer internen Studie des BDI rechnet selbst das Bundesverkehrsministerium mit einer Verteuerung der Transportpreise um durchschnittlich 8 bis 10 %."
Na denn! Da wirken 2,5 % Erhöhung für die inländischen Frachtraten und 1,5 % für die internationalen Express-Sendungen doch geradezu moderat.
Beachten Sie: Für jedes Argument pro Preisanhebung gibt es immer auch mindestens ein Argument kontra Preiserhöhung. In der Praxis haben die Verkäufer meist länger und gründlicher nach Argumenten gesucht und sind daher besser vorbereitet.
Die Erfahrungen der Redaktion des Einkaufsmanager zeigen:
Einkäufer bleiben häufig zu lange in der Defensive.
Defensiv, abwartend, reagierend - das ist immer noch die Grundhaltung vieler Einkaufsabteilungen. Dagegen präsentieren sich viele Verkaufsabteilungen derzeit besonders offensiv, fordernd und agierend. Die meisten Kunden dieser Lieferanten lassen deshalb Preiserhöhungen gänzlich unwidersprochen oder akzeptieren sie nur halbherzig abgelehnt. Man fügt sich eben dem scheinbar Unvermeidlichen ...
Beachten Sie: Jeder Preiserhöhungswunsch drängt den Einkauf in die reagierende Rolle. Und schon hat die Falle zugeschnappt: Sie sprechen über die Forderungen Ihres Lieferanten und nicht über die eigenen.
So sind Preiserhöhungsbriefe typischerweise aufgebaut
Fast alle Ankündigungsbriefe weisen die gleiche Struktur auf. Hier die wichtigsten Punkte:
- Die Einleitungs-Floskeln:
Beispiel: "Die Wirtschaftswoche" etwa rechnet vor: "Bei einem Transportunternehmen mit 150 Fernlastzügen, 40 Mio. Euro Umsatz und jeweils 100.000 km Autobahn pro Fahrzeug addiert sich die Maut auf rund 1,9 Mio. Euro - mehr als das Doppelte eines durchschnittlichen Unternehmensgewinns." Die XY-Consulting in Berlin sieht gar ein "Wegbrechen von bis zu 30 % des Transportraums" durch mautbedingte Konkurse und prognostiziert, dass durch die Verknappung der Kapazitäten die Frachtpreise um bis zu 25 % steigen. Laut einer internen Studie des BDI rechnet selbst das Bundesverkehrsministerium mit einer Verteuerung der Transportpreise um durchschnittlich 8 bis 10 %."
Na denn! Da wirken 2,5 % Erhöhung für die inländischen Frachtraten und 1,5 % für die internationalen Express-Sendungen doch geradezu moderat.
- Die Unfähigkeits-Erklärung:
- (Massiven) Zeitdruck erzeugen:
- Die Änderung des Preisgefüges und der Abrechnungsmodalitäten:














