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Einkaufsverhandlungen: Vermeiden Sie diese 7 Gesprächskiller

veröffentlicht am 31.03.2010 unter Einkauf
Reden, wie einem der Schnabel gewachsen ist, mag für Jahrmarktverkäufer noch angehen. Einkäuferprofis aber überlegen sich jedes Wort genau.
Streichen Sie diese 7 Verhandlungskiller komplett aus Ihrem Gedächtnis:
  1. „aber“: Der rhetorische Zeigefinger deklassiert den Partner. Nicht: „Aber vorhin waren es noch ...“ Besser: „Erklären Sie mir das bitte noch einmal ...“
  2. „doch“: Löst reflexartig Abwehrreaktionen aus. Nicht: „Das haben Sie doch gesagt ...“ Besser: „Wenn ich mich recht erinnere, sagten Sie vorhin ...“
  3. „nein“: Unbedingt vermeiden! „Nein, das kommt gar nicht infrage ...“ Besser: „Ich werde darüber nachdenken ...“
  4. „trotzdem“: Signalisiert Ablehnung und Zweifel. Nicht: „Auch wenn Ihnen unser Angebot nicht hoch genug erscheint, sollten Sie trotzdem überlegen ...“ Besser (und kooperativer): „Ich verstehe ja, dass Sie sich nicht gleich entscheiden wollen, und darum sollten wir gemeinsam ...“
  5. „nur“: Versteckte Missbilligung. Nicht: „Wir reden hier nur immer ...“ Besser: „Was halten Sie davon, wenn wir ...“
  6. „etwa“: Vor allem bei Zahlen und Terminen vermeiden. Nicht: „Ich habe an etwa 200 kg gedacht.“ Sagen Sie klipp und klar: „200 kg.“
  7. „eigentlich“: Ein weit verbreiteter Weichmacher. Nicht: „Eigentlich müssen die Preise sinken“. Besser: „Ihre Verkaufspreise müssen runter“.