Oft genügen schon kleine Veränderungen, um die Risiken bei den Supply Chains zu minimieren
veröffentlicht am 21.10.2011 unter Einkauf
Ob Beschaffungs-, Transport-, Lager-, IT-, Informations- oder Kooperationsrisiko, die folgenden 3 Punkte sollten den Kern Ihrer Strategie bilden:
- Sehen Sie Risiken vorher: Betreiben Sie eine intensive (und fortlaufende!) Marktbeobachtung, um risikobelastete Länder/Regionen, Lieferanten, Produkte oder Teile frühzeitig zu erkennen.
- Vermeiden Sie Risiken: Gestalten Sie nicht nur Ihre Supply Chains so flexibel wie möglich, sondern Ihren gesamten Einkauf, bspw. durch ein ausgewogenes Verhältnis von Global und Local Sourcing, mit dem besonders in Krisenzeiten (Fukushima-Katastrophe) Beschaffungsprozesse leichter zu beherrschen sind.
- Managen Sie Risiken: Damit sind nicht nur erhöhte Lagerbestände gemeint, sondern auch eine nachhaltige Lobbyarbeit (Politik, Verbände, Organisationen usw.) Die Tipps und Informationen, die Sie dort erhalten, machen nicht nur Ihren Einkäuferjob leichter, sie erhöhen auch Ihre Risikoresistenz.
Mehr Erfolg beim Rohstoff-Einkauf
Justieren Sie mit 4 Schritten Ihre Beschaffung in Fernost und besonders in China neu:
- Schritt: Falls Sie zum ersten Mal in China oder Asien einkaufen, erwarten Sie nicht auf Anhieb die perfekte Lösung für Ihr Beschaffungsproblem. Erlauben Sie sich eine Lernphase (Land, Zulieferer, Produkt).
- Schritt: Überprüfen Sie Ihre Netzwerke (Marktinsider, Behörden, Vor-Ort-Agenten u. Ä.) immer wieder auf undichte Stellen. Existiert so ein Netzwerk noch nicht, bauen Sie es umgehend auf.
- Schritt: Verbessern Sie Ihre Lieferantenbetreuung (persönlich, Vor-Ort-Agenten), um Ihre Qualitätsstandards beim Zulieferer langfristig zu sichern.
- Schritt: Achten Sie aber nicht nur auf die Produktqualität, sondern auch auf die nachgelagerten Erfolgsparameter: Währungsrisiken absichern und Logistikketten zeitgenau takten.














