Polen, Thailand, China: Logistikparks erleichtern Global Sourcing
veröffentlicht am 17.03.2011 unter Einkauf
Kurze Wege, ein schneller Güterumschlag und Mehrwertdienstleistungen auf konzentriertem Raum sind gefragter denn je. Forderungen, die Logistikparks am Rande von großen Flughäfen oder Autobahndrehkreuzen hervorragend erfüllen. Diese Parks schlagen viele Fliegen mit einer Klappe.
Dem Normalbürger verschaffen sie Arbeit, der Region mehr Ansehen, dem Klima weniger Abgase durch weniger Verkehr und der Wirtschaft Wettbewerbsvorteile. Ein gutes Beispiel ist der Flughafen von Louisville in Kentucky/USA. In Nähe der Nummer 10 der weltweit größten Frachtflughäfen haben sich mittlerweile 80 Firmen aus ganz Nordamerika angesiedelt, von denen die meisten Mehrwertdienstleistungen anbieten.
Güter und Waren werden in Louisville also nicht nur sortiert, gelagert und umgeladen, sondern auch gewartet, repariert und seit Neuestem auch komplett produziert. End-of-Runway-Logistik Experten haben für diese neue Art des Wirtschaftens auch schon einen Fachbegriff geprägt, die so genannte
End-of- Runway-Logistik.
Sie bietet sich für unterschiedliche, vor allem zeitkritische Waren und Dienstleistungen an wie
Logistik Polen: Modernste Technik
Gab es bis vor wenigen Jahren nur ein paar Magazin-Zentren modernen Zuschnitts in der Region um Warschau, machen derzeit immer mehr Logistikparks in Polen, z.B. in Posen, Breslau und vor allem in Oberschlesien von sich reden, der wichtigsten Industrieregion unseres östlichen Nachbarn. Dort ist alles vorhanden, was ein florierender Logistikpark braucht:
Privilegien für Thailands Logistikparks
Von der Wirtschaftsflaute ist in Asien bekanntlich weniger zu spüren als in Europa. Damit das auch so bleibt und der Exportmotor weiter rund läuft, hat die thailändische Regierung ein Programm gestartet, das vielen Investoren Steuerprivilegien bis hin zu zollfreien Ein- und Ausfuhren gewährt. Das gilt auch für Betreiber oder/und Erbauer von Logistikparks.
Bei Lagerkapazitäten von mehr als 50.000 m² fallen für sie u. a. über 8 Jahre keine Körperschaftsteuern an. Fachleute sagen der thailändischen Logistikbranche rosige Zeiten voraus, da immer mehr Unternehmen ihre betriebseigene Logistik und Lagerhaltung an kostengünstigere Dienstleister outsourcen.
Einer der ganz Großen im Lande ist Kerry Logistics Thailand Co. (www.kerrylogistics.com). Kerry erwartet für dieses Jahr ein Umsatzplus von 30 %. Dazu werden die 8 bestehenden Logistikparks weiter ausgebaut, um zu zentralen Umschlag- und Handelsplätzen für ganz Südostasien zu werden.
Keiner dieser Parks ist weiter als 15 km vom nächsten See- oder Flughafen entfernt, und alle bieten darüber hinaus sämtliche Zoll- und Grenzabfertigungsdienste an. Auf einer Fläche von 72 ha baut auch die Nummer 2 der Branche, Ticon Logistics Ltd. (www.ticonlogistics.com/about.htm), einen Logistikpark südlich des neuen Suvarnabhumi- Flughafens. Der Park soll sich als Distributions- und Servicezentrum für Haushaltsgerätehersteller und Textilunternehmen etablieren.
China ist auf der Überholspur
Hier vergeht kaum ein Monat, in dem nicht ein neuer Park eröffnet wird. Ähnlich wie beim thailändischen Modell werden Waren, die in die Logistikparks ausoder eingeführt werden, nicht zum chinesischen Zoll- und Steuerinland gerechnet. Obendrein genießen sie auch noch Sonderrechte.
Solch ein Sonderrecht ist z. B. die Export Declaration Form (Yellow Slip), gemäß der die chinesischen Lieferanten die Umsatzsteuer zurückerstattet bekommen und ihre Produkte entsprechend billiger verkaufen können. Steuerbefreit sind auch alle Dienstleistungen, die innerhalb der Logistikparks ausgeführt werden. Im Einzelnen sind das
Dem Normalbürger verschaffen sie Arbeit, der Region mehr Ansehen, dem Klima weniger Abgase durch weniger Verkehr und der Wirtschaft Wettbewerbsvorteile. Ein gutes Beispiel ist der Flughafen von Louisville in Kentucky/USA. In Nähe der Nummer 10 der weltweit größten Frachtflughäfen haben sich mittlerweile 80 Firmen aus ganz Nordamerika angesiedelt, von denen die meisten Mehrwertdienstleistungen anbieten.
Güter und Waren werden in Louisville also nicht nur sortiert, gelagert und umgeladen, sondern auch gewartet, repariert und seit Neuestem auch komplett produziert. End-of-Runway-Logistik Experten haben für diese neue Art des Wirtschaftens auch schon einen Fachbegriff geprägt, die so genannte
End-of- Runway-Logistik.
Sie bietet sich für unterschiedliche, vor allem zeitkritische Waren und Dienstleistungen an wie
- Software,
- Medizintechnik,
- Lebensmittel und
- Computertechnik.
Logistik Polen: Modernste Technik
Gab es bis vor wenigen Jahren nur ein paar Magazin-Zentren modernen Zuschnitts in der Region um Warschau, machen derzeit immer mehr Logistikparks in Polen, z.B. in Posen, Breslau und vor allem in Oberschlesien von sich reden, der wichtigsten Industrieregion unseres östlichen Nachbarn. Dort ist alles vorhanden, was ein florierender Logistikpark braucht:
- hoher Hallenstandard,
- gute Infrastruktur,
- qualifiziertes Personal,
- Unternehmen für die Warenproduktion und -veredlung.
Privilegien für Thailands Logistikparks
Von der Wirtschaftsflaute ist in Asien bekanntlich weniger zu spüren als in Europa. Damit das auch so bleibt und der Exportmotor weiter rund läuft, hat die thailändische Regierung ein Programm gestartet, das vielen Investoren Steuerprivilegien bis hin zu zollfreien Ein- und Ausfuhren gewährt. Das gilt auch für Betreiber oder/und Erbauer von Logistikparks.
Bei Lagerkapazitäten von mehr als 50.000 m² fallen für sie u. a. über 8 Jahre keine Körperschaftsteuern an. Fachleute sagen der thailändischen Logistikbranche rosige Zeiten voraus, da immer mehr Unternehmen ihre betriebseigene Logistik und Lagerhaltung an kostengünstigere Dienstleister outsourcen.
Einer der ganz Großen im Lande ist Kerry Logistics Thailand Co. (www.kerrylogistics.com). Kerry erwartet für dieses Jahr ein Umsatzplus von 30 %. Dazu werden die 8 bestehenden Logistikparks weiter ausgebaut, um zu zentralen Umschlag- und Handelsplätzen für ganz Südostasien zu werden.
Keiner dieser Parks ist weiter als 15 km vom nächsten See- oder Flughafen entfernt, und alle bieten darüber hinaus sämtliche Zoll- und Grenzabfertigungsdienste an. Auf einer Fläche von 72 ha baut auch die Nummer 2 der Branche, Ticon Logistics Ltd. (www.ticonlogistics.com/about.htm), einen Logistikpark südlich des neuen Suvarnabhumi- Flughafens. Der Park soll sich als Distributions- und Servicezentrum für Haushaltsgerätehersteller und Textilunternehmen etablieren.
China ist auf der Überholspur
Hier vergeht kaum ein Monat, in dem nicht ein neuer Park eröffnet wird. Ähnlich wie beim thailändischen Modell werden Waren, die in die Logistikparks ausoder eingeführt werden, nicht zum chinesischen Zoll- und Steuerinland gerechnet. Obendrein genießen sie auch noch Sonderrechte.
Solch ein Sonderrecht ist z. B. die Export Declaration Form (Yellow Slip), gemäß der die chinesischen Lieferanten die Umsatzsteuer zurückerstattet bekommen und ihre Produkte entsprechend billiger verkaufen können. Steuerbefreit sind auch alle Dienstleistungen, die innerhalb der Logistikparks ausgeführt werden. Im Einzelnen sind das
- Warenanlieferung,
- Warenübernahme, Warenprüfung, Claim Reporting, Einlagerung,
- Kommissionierung, Picking, Packing, Shipping, u Labeling, Co-Packing, Konfektionierung, Lagerverwaltung, u Transportlogistik (B2B und B2C),
- Over-Night-Belieferungen, Cash on Delivery,
- Mehrwegverpackungen, Core Recovery, Retourenabwicklung,
- Reparatur- und Wartungsdienste von in China gefertigten Produkten.
- Zhangjiang 1,53 km²
- Dalian 1,50 km²
- Tianjin 1,50 km²
- Shanghai 1,03 km²
- Qingdao 1,00 km²














