Qualifizierungspflicht - Wenn Bildung Not tut
veröffentlicht am 12.02.2011 unter Einkauf
Wie einst die PISA-Studie die Misere an unseren Schulen (und im gesamten Bildungssystem) offenlegte, kommt auch die BIBB-Kommission zu dem Schluss: „Im Vergleich mit anderen Ländern zeigt sich, dass die internen Strukturen, also die Professionalisierung der Weiterbildung in Unternehmen z. B. im Hinblick auf die Bedarfsermittlung, die Weiterbildungsplanung, die Aufstellung eines Weiterbildungsbudgets und die Evaluierung, einen geringen Grad an Systematisierung erkennen lassen.“
Beachten Sie: Quantitativen Mängeln kann dieses schlechte Abschneiden nicht angelastet werden. Immerhin geben deutsche Unternehmen rund 30 bis 35 Mio. € pro Jahr für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter aus. Oft aber passen Qualität, Zeitpunkt und Angemessenheit nicht.
Diese Zahlen stammen zwar aus Vor-Krisenzeiten (2008), aber das ist nicht das eigentliche Problem. Die genannten Weiterbildungssummen gehen vor allem auf das Konto von großen Unternehmen. Der wirtschaftstragende Mittelstand rangiert dagegen nur unter „ferner liefen“. Von einer kontinuierlichen Bildungsarbeit kann hier selten die Rede sein. Vielmehr führen Feuerwehraktionen und Aktionismus die Regie - mit fatalen Folgen. Eine mangelnde Qualifikation zieht eine mangelnde Arbeitsqualität nach sich, bei der Einkaufserfolge zum puren Glücksspiel geraten.
Praxis-Tipp: Legen Sie mit Ihrer Geschäftsleitung einen Weiterbildungsplan pro Mitarbeiter und Jahr fest - mit entsprechender Budgetierung. Weniger als 1.500 € pro Person sollten es aber nicht sein. Eine Rahmengröße wäre z. B. ein Monatsgehalt.
1. Stagniert die Geschäftsentwicklung, oder geht sie sogar zurück?
2. Muss Ihre Firma/Abteilung Kundenverluste beklagen?
3. Können Sie nur noch defensiv reagieren, statt aktiv zu agieren?
4. Klagen Sie oder Ihre Mitarbeiter über Lustlosigkeit bzw. Demotivation?
5. Liegt Ihre letzte Fort-/Weiterbildung mehr als 24 Monate zurück?
6. Existiert in Ihrer Firma/Abteilung ein Qualifizierungsplan?
7. Sind in Ihrer Firma/Abteilung feste Weiterbildungsbudgets eingeplant?
Beachten Sie: Quantitativen Mängeln kann dieses schlechte Abschneiden nicht angelastet werden. Immerhin geben deutsche Unternehmen rund 30 bis 35 Mio. € pro Jahr für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter aus. Oft aber passen Qualität, Zeitpunkt und Angemessenheit nicht.
Der Mittelstand hinkt hinterher
Diese Zahlen stammen zwar aus Vor-Krisenzeiten (2008), aber das ist nicht das eigentliche Problem. Die genannten Weiterbildungssummen gehen vor allem auf das Konto von großen Unternehmen. Der wirtschaftstragende Mittelstand rangiert dagegen nur unter „ferner liefen“. Von einer kontinuierlichen Bildungsarbeit kann hier selten die Rede sein. Vielmehr führen Feuerwehraktionen und Aktionismus die Regie - mit fatalen Folgen. Eine mangelnde Qualifikation zieht eine mangelnde Arbeitsqualität nach sich, bei der Einkaufserfolge zum puren Glücksspiel geraten.
Praxis-Tipp: Legen Sie mit Ihrer Geschäftsleitung einen Weiterbildungsplan pro Mitarbeiter und Jahr fest - mit entsprechender Budgetierung. Weniger als 1.500 € pro Person sollten es aber nicht sein. Eine Rahmengröße wäre z. B. ein Monatsgehalt.
7 Fragen zur Weiterbildung
1. Stagniert die Geschäftsentwicklung, oder geht sie sogar zurück?
2. Muss Ihre Firma/Abteilung Kundenverluste beklagen?
3. Können Sie nur noch defensiv reagieren, statt aktiv zu agieren?
4. Klagen Sie oder Ihre Mitarbeiter über Lustlosigkeit bzw. Demotivation?
5. Liegt Ihre letzte Fort-/Weiterbildung mehr als 24 Monate zurück?
6. Existiert in Ihrer Firma/Abteilung ein Qualifizierungsplan?
7. Sind in Ihrer Firma/Abteilung feste Weiterbildungsbudgets eingeplant?














