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Rohstoffmarkt: Immer mehr Parallelen zu 2008

veröffentlicht am 15.10.2011 unter Einkauf
Für viele Experten sind die Preisstürze (Silber verliert z.B. binnen 48 Stunden ein Drittel seines Werts) reine Panikreaktionen auf die Vorgänge an den Finanzmärkten. Parallelen zu 2008, als die Pleite von Lehman Brothers die jüngste Weltwirtschaftskrise auslöste, drängen sich da von ganz allein auf.
Damals wie heute lösen Spekulanten und Anleger massenweise ihre unsicher gewordenen Rohstoffpositionen auf, um sich in Staatsanleihen von Ländern mit guter Bonität zu flüchten. Doch es sind nicht nur die viel geschmähten Spekulanten, auch fundamentale Fakten wirbeln die Rohstoffmärkte durcheinander.

Es sind vor allem die Ängste vor einer neuen Rezession mit nachfolgendem Konjunkturabschwung und sinkender Nachfrage, die die Märkte nicht zur Ruhe kommen lassen.
  • Freitagmittag notierte Silber mit 32,01 $/Unze.
Chart-Grafik: Preisentwicklung auf dem Rohstoffmarkt