Selbstmarketing und -PR für Einkäufer: Mehr als nur auffallen
veröffentlicht am 01.08.2011 unter Einkauf
Die folgenden Tipps hält Jens Holtmann, Chefredakteur des Einkaufsmanager, heute für Sie bereit:
Eigen-PR ist keine Schaumschlägerei
Um es deutlich zu sagen: Eigen-PR hat nichts mit dem Vortäuschen falscher Tatsachen zu tun! Eigen-PR ist die Kunst, sich, seine Talente und seine Fähigkeiten positiv darzustellen.
Dazu muss man natürlich besagte Talente und Fähigkeiten genau kennen - und vor allem was man mit ihnen anfangen will. Oder, anders gesagt, welche Ziele man mit ihnen verfolgt, privat und beruflich. Sollten Sie auf Anhieb nicht eine ganze Liste herunterbeten können, haben Sie Geduld. Das Finden der persönlichen Ziele ist ein Prozess, der Tage, Wochen, ja sogar Monate dauern kann.
Praxis-Tipp: Formulieren Sie diese Ziele unbedingt schriftlich
Zum einen, um sich (nach ein paar Wochen) besser an sie zu erinnern, und zum anderen, um oben genannte Prozesse verfolgen zu können. Denn auch Ziele entwickeln sich. Hatten Sie im August z. B. aufgeschrieben "In 5 Jahren will ich mindestens 4.000 € netto im Monat verdienen", schreiben Sie im September vielleicht "In 5 Jahren will ich Abteilungsleiter sein".
Lernen Sie sich kennen
Konzentrieren Sie sich beim Suchen und Formulieren dieser Ziele ganz auf sich. Was machen Sie besonders gern? Auf welchen Gebieten sind Sie gut? Welche Arbeiten liegen Ihnen, welche weniger? Wo haben Sie mögliche Schwächen? Selbsterkenntnis ist also der erste Schritt für eine funktionierende Eigen-PR.
Beachten Sie: Ihre Schwächen sollten Sie keinesfalls kleinreden oder unter den Teppich kehren. Ängste, Unsicherheiten oder Minderwertigkeitsgefühle sind kein Makel. Solche Gefühle kennt jeder. Gottlob! Denn sie sind Energie pur! Sie müssen nur die Polung umdrehen, quasi von Minus auf Plus. Beispielsweise indem Sie Bildungslücken in Kursen schließen oder Redehemmungen durch Rhetorikseminare.
Haben Sie Vertrauen zu sich
Nur Esoteriker meinen, dass es auf das Äußere, das Image nicht ankommt. Stil und Umgangsformen waren aber schon immer eng mit Erfolg und Ansehen verbunden. Kleider machen halt Leute, um den Volksmund zu zitieren. Doch es ist nicht nur die Kleidung, es ist Ihr gesamtes Erscheinungsbild (Frisur, Haltung, Mimik), das für Ihre Person Marketing betreibt.
Oder auch nicht.
Da man Kompetenzen, Fähigkeiten und Talente nicht direkt zeigen kann, muss man es indirekt tun. Eben durch ein zum Anlass, zum Beruf oder zur Firma passendes Auftreten. Sie zeigen damit,
So wichtig das Äußere auch immer ist, es kann schnell zur Fassade werden. Ein erprobtes Mittel dagegen ist Herzlichkeit. Und zwar unterschiedslos: ob zum Chef, zum Kollegen oder zum Pförtner. Machen Sie niemandem etwas vor. Nicht nur weil Lügen auf kurzen Beinen daherkommen, die berühmt-berüchtigten Lebenslügen sind auch keine Basis, auf die man bauen kann. Außer Luftschlösser vielleicht. Obendrein frisst das ständige Versteckspiel viel Energie, Zeit und Kraft, die anderswo viel sinnvoller eingesetzt werden könnten.
Falls Sie es also noch nicht getan haben: Lassen Sie die Maske im Schrank liegen. Trauen Sie sich, die Dinge beim Namen zu nennen. Auch die unangenehmen und auch sich selbst gegenüber. Ein Tribunal sollte daraus aber nicht werden.
Eigen-PR ist keine Schaumschlägerei
Um es deutlich zu sagen: Eigen-PR hat nichts mit dem Vortäuschen falscher Tatsachen zu tun! Eigen-PR ist die Kunst, sich, seine Talente und seine Fähigkeiten positiv darzustellen.
Dazu muss man natürlich besagte Talente und Fähigkeiten genau kennen - und vor allem was man mit ihnen anfangen will. Oder, anders gesagt, welche Ziele man mit ihnen verfolgt, privat und beruflich. Sollten Sie auf Anhieb nicht eine ganze Liste herunterbeten können, haben Sie Geduld. Das Finden der persönlichen Ziele ist ein Prozess, der Tage, Wochen, ja sogar Monate dauern kann.
Praxis-Tipp: Formulieren Sie diese Ziele unbedingt schriftlich
Zum einen, um sich (nach ein paar Wochen) besser an sie zu erinnern, und zum anderen, um oben genannte Prozesse verfolgen zu können. Denn auch Ziele entwickeln sich. Hatten Sie im August z. B. aufgeschrieben "In 5 Jahren will ich mindestens 4.000 € netto im Monat verdienen", schreiben Sie im September vielleicht "In 5 Jahren will ich Abteilungsleiter sein".
Lernen Sie sich kennen
Konzentrieren Sie sich beim Suchen und Formulieren dieser Ziele ganz auf sich. Was machen Sie besonders gern? Auf welchen Gebieten sind Sie gut? Welche Arbeiten liegen Ihnen, welche weniger? Wo haben Sie mögliche Schwächen? Selbsterkenntnis ist also der erste Schritt für eine funktionierende Eigen-PR.
Beachten Sie: Ihre Schwächen sollten Sie keinesfalls kleinreden oder unter den Teppich kehren. Ängste, Unsicherheiten oder Minderwertigkeitsgefühle sind kein Makel. Solche Gefühle kennt jeder. Gottlob! Denn sie sind Energie pur! Sie müssen nur die Polung umdrehen, quasi von Minus auf Plus. Beispielsweise indem Sie Bildungslücken in Kursen schließen oder Redehemmungen durch Rhetorikseminare.
Haben Sie Vertrauen zu sich
Nur Esoteriker meinen, dass es auf das Äußere, das Image nicht ankommt. Stil und Umgangsformen waren aber schon immer eng mit Erfolg und Ansehen verbunden. Kleider machen halt Leute, um den Volksmund zu zitieren. Doch es ist nicht nur die Kleidung, es ist Ihr gesamtes Erscheinungsbild (Frisur, Haltung, Mimik), das für Ihre Person Marketing betreibt.
Oder auch nicht.
Da man Kompetenzen, Fähigkeiten und Talente nicht direkt zeigen kann, muss man es indirekt tun. Eben durch ein zum Anlass, zum Beruf oder zur Firma passendes Auftreten. Sie zeigen damit,
- dass Sie die Regeln und ungeschriebenen Gesetze der Branche oder des Jobs kennen und beherrschen,
- dass Sie Ihrem Partner oder Gegenüber Ihre Wertschätzung ausdrücken,
- dass Sie Ihre eigene Person ebenso wertschätzen. Denn nur ein Mensch, der mit sich selbst achtsam umgeht, wird auch mit anderen respektvoll umgehen.
So wichtig das Äußere auch immer ist, es kann schnell zur Fassade werden. Ein erprobtes Mittel dagegen ist Herzlichkeit. Und zwar unterschiedslos: ob zum Chef, zum Kollegen oder zum Pförtner. Machen Sie niemandem etwas vor. Nicht nur weil Lügen auf kurzen Beinen daherkommen, die berühmt-berüchtigten Lebenslügen sind auch keine Basis, auf die man bauen kann. Außer Luftschlösser vielleicht. Obendrein frisst das ständige Versteckspiel viel Energie, Zeit und Kraft, die anderswo viel sinnvoller eingesetzt werden könnten.
Falls Sie es also noch nicht getan haben: Lassen Sie die Maske im Schrank liegen. Trauen Sie sich, die Dinge beim Namen zu nennen. Auch die unangenehmen und auch sich selbst gegenüber. Ein Tribunal sollte daraus aber nicht werden.














