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Dieselfahrzeuge im Fuhrpark: Partikelfilter nachrüsten kann sich lohnen

veröffentlicht am 25.11.2008 unter Fuhrparkmanagement
Nach Schätzungen des Verbands des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) kann sich die Nachrüstung für dieselgetriebene Transporter der Schadstoffklassen Euro 1 und Euro 2 durchaus lohnen. Diese Fahrzeuge bekommen nämlich entweder nur die rote Plakette oder gar keine und dürfen somit nicht in den inzwischen in allen Ballungsräumen etablierten Umweltzonen unterwegs sein. Das betrifft rund 800.000 solcher in Deutschland zugelassenen Transporter, so der Informationsdienst LogistikManager .
Gut ein Drittel hiervon kann nach Ansicht des Verbandes mit dem nachträglichen Einbau von Dieselfiltern auf die Norm Euro 4 gebracht werden und würden somit eine grüne Plakette erhalten.

Voraussetzung für die Nachrüstung ist ein Fahrzeug mit Oxidationskatalysator, der verstopfte Filterporen freibrennen kann. Außerdem darf ein solcher Kat nicht mehr als 80.000 Kilometer auf dem Buckel haben. Ansonsten muss er ausgetauscht werden.

Die Umrüstung dauert in einer Fachwerkstatt etwa 1 Stunde und kostet zwischen 600 und 700 Euro. Der ZDK plant, Anfang nächsten Jahres eine Onlinedatenbank freizuschalten, in der Interessenten nachsehen können, ob ihr Fahrzeug nachrüstbar ist.