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Einkaufsmanager-Indices: Europa hat sich abgekoppelt

veröffentlicht am 08.04.2010 unter Globaler Einkauf
Nach kurzer Wachstumsperiode fallen die Zahlen wieder moderater aus. Dabei ist die Entwicklung zweigeteilt. Die Volkswirtschaften des Emerging Markets behalten ihr Tempo bei, während die Industrieländer, vor allem Westeuropa, hinterherhinken.
USA: Der Aufholprozess setzt sich mit einem BIP-Wachstum von knapp 6 % fort. Tendenzen, die von einer neuen Investitionslust, moderaten Preisauftrieben und rückläufigen Lohnstückkosten unterstrichen werden.

EU: Nach ausgelaufenen Abwrackprämien und Konjunkturpaketen ist eine wirtschaftliche Stagnation zum Greifen nah. Die Winterfolgen tun ihr Übriges.

Japan: Die wirtschaftliche Erholung vor allem in Asien stützt die wichtigste Wirtschaftbranche, den Außenhandel.

China/Asien: Die Konjunktur zeigt sich unverändert robust (China-BIP: +10,7 % im 1. Quartal). Weiter steigende Energie- und Nahrungsmittelpreise treiben aber auch die Inflationsraten weiter in die Höhe. Dazu kommt ein steigender Aufwertungsdruck auf die Währungen.