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EU-Kommission will Regeln zur Dienstwagenbesteuerung kippen

veröffentlicht am 02.07.2011 unter Logistik
Mehr Mobilität und weniger Emissionen, so lautet das Ziel der Europäischen Kommission für den Verkehr der Zukunft. Steuervergünstigungen für Firmenwagen und deren private Nutzung passen dabei wohl nicht ins Bild. Bisher gibt es auf europäischer Ebene keine einheitlichen Rahmenregeln, Steuern sind immer noch Sache der Nationalstaaten.
Weniger Steuervergünstigungen könnten nach Meinung der Brüsseler Beamten Verzerrungen vermeiden und die Einführung umweltfreundlicher Fahrzeuge unterstützen. Die EU-Kommission schlägt Strategien zur Erreichung der Emissionsverringerung vor. Doch es gibt Widerspruch. Denn günstige Steuersätze für die Privatnutzung wie die 1-%-Regel in Deutschland sind für die Automobilindustrie ein wichtiger Faktor, der den Verkauf gewerblich genutzter Fahrzeuge ankurbelt.

So kritisiert denn auch VDA-Präsident Matthias Wissmann die Pläne aus Brüssel: „Höhere Steuersätze beim Diesel und eine Verschärfung der Firmenwagensteuer würden Innovationen behindern und Beschäftigung gefährden.“