Kosten sparen mit Ihrer Staplerflotte (1)
Stapler sind die Arbeitstiere der Logistik. Doch haben Sie schon einmal genau berechnet, was Ihre Flotte an Kosten produziert? Denn erst wenn Sie diese genau ermittelt haben, können Sie an eine effektive Optimierung denken. Denn wenn Sie vorschnell zu Mieten, Leasen oder ähnlichen Betriebsmodellen greifen, verschenken Sie mit ziemlicher Sicherheit wertvolles Kapital!
Dieser Leitfaden aus dem LogistikManager zeigt Ihnen, wie Sie zu optimalen Betriebskosten kommen.
Wollen Sie bei Ihrer Staplerflotte sparen, so gilt es zunächst, eine umfassende Gesamtkostenbetrachtung anzustellen. Und hier mag so manche Überraschung auf Sie warten. Am Rande einer Logistik-Gesprächsrunde nannte beispielsweise der Vertreter eines großen Speditionsunternehmens folgende Eckdaten seiner Staplerflotte:
Dieser Leitfaden aus dem LogistikManager zeigt Ihnen, wie Sie zu optimalen Betriebskosten kommen.
Wollen Sie bei Ihrer Staplerflotte sparen, so gilt es zunächst, eine umfassende Gesamtkostenbetrachtung anzustellen. Und hier mag so manche Überraschung auf Sie warten. Am Rande einer Logistik-Gesprächsrunde nannte beispielsweise der Vertreter eines großen Speditionsunternehmens folgende Eckdaten seiner Staplerflotte:
- Treibstoffkosten pro Jahr: ca. 100.000 €
- Leasing und Service: ca. 400.000 €
- Personalkosten: ca. 2,5 Mio. €
Wie Sie sehen, betragen die Personalkosten etwa das Fünffache der reinen technischen Betriebskosten der Staplerflotte. Nun kann man diesen Einzelfall sicherlich nicht verallgemeinern, doch auch Sie werden im Laufe unserer Analyse bei Ihrem Unternehmen feststellen, dass der Personalblock überproportional groß ist.
Um zu einer wirklich standfesten Beurteilung der einzelnen Kostenblöcke zu kommen – aus der Sie dann klare Handlungsweisen ableiten können –, werden wir schrittweise vorgehen.
- Schritt: Treibstoffkosten
Diese Zahl lässt sich recht einfach ermitteln: Sie addieren lediglich die reinen Treibstoffrechnungen eines für Ihr Unternehmen typischen Jahres zusammen. Dabei sollten Sie wirklich nur die Treibstoffkosten berücksichtigen. Hilfsstoffe, wie zum Beispiel Schmiermittel, beziehen Sie zwar häufig vom selben Lieferanten, sie gehören jedoch in den folgenden Posten.
- Schritt: Direkte Kosten der Staplerflotte
Unter diesem Posten fassen Sie alle Kosten zusammen, die im direkten Zusammenhang mit dem rein technischen Betrieb Ihrer Flotte zusammenhängen. Dazu gehören:- Wenn Sie Ihre Stapler gekauft haben: die Aufwendungen für Kredite, die Kosten der Abschreibung und so weiter.
- Wenn Sie ein Leasing- oder Mietmodell nutzen: die jährlichen Aufwendungen für diese Verträge.
- Kosten für Reparatur und Wartung.
Übernehmen Sie die Wartung im eigenen Unternehmen, berücksichtigen Sie neben den Ersatzteilkosten auch die Kosten des Wartungspersonals. Wenn Ihr Unternehmen hier sauber interne Verrechnungen betreibt, haben Sie es einfach, diese Kosten zu ermitteln. Werden die Kosten jedoch pauschalisiert umgelegt, ist es eine gute Idee, diesen Posten genauer zu analysieren. Fallen zusätzliche Kosten für externe Wartung an, so gehören diese auch hierher.
Falls Sie jedoch einen Leasing- oder Mietvertrag mit Fullservice abgeschlossen haben, stecken diese Kosten in den Gesamtkosten dieser Verträge und brauchen nicht extra berücksichtigt zu werden.
LogistikManager-Tipp: Bei pauschalisierter Abrechnung der Wartungskosten sollten Sie genau überprüfen, ob diese Pauschale auch den realen Gegebenheiten angemessen ist! Je nach Größe des eigenen Unternehmens ist es oft eine gute Idee, mit den tatsächlichen Kosten zu operieren. - Wenn Sie Ihre Stapler gekauft haben: die Aufwendungen für Kredite, die Kosten der Abschreibung und so weiter.
In der nächsten Ausgabe erfahren Sie die weiteren Schritte zur Senkung Ihrer Staplerflotten-Betriebskosten.
Quelle: Logistik Manager
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