Kundenbindung: In 10 Schritten machen Sie Ihre Kunden zu Freunden (Teil 2)
veröffentlicht am 28.01.2009 unter Logistik
Nutzen Sie das Instrument Beschwerde-Management
Um Kunden an Ihr serviceorientiertes Unternehmen zu binden, ist ein integriertes Beschwerde-Management wesentliche Voraussetzung. Hierzu gehört, dass Sie Ihre Kunden regelmäßig befragen. In der Praxis wird dies meist zu wenig - und wenn, dann mit sehr hohem Aufwand - betrieben, da es für Kundenbefragungen keine Prozesse bzw. Tools gibt. Das gilt es beim Beschwerde- Management zu beachten Basis eines effizienten Beschwerde-Managements ist, die Ärgernisse zu erheben, mit denen Kunden bisher an das Unternehmen herangetreten sind.Dabei sind die näheren Umstände einzugrenzen und verschiedene Fragen zu stellen:
- Was verstehen Ihre Mitarbeiter bisher unter einer ‘Beschwerde’?
- Wie viele Beschwerden erhält das Unternehmen gemäß dieser Auffassung?
- An welchen Stellen gehen Beschwerden ein?
- Worüber beschweren sich die Kunden?
- Was ärgert sie im Detail?
- Wer beantwortet die Beschwerden?
- Auf welche Weise antwortet das Unternehmen?
- Werden die Probleme der Kunden und ihre Lösungsvorschläge gesammelt?
- Werden Konsequenzen daraus gezogen?
So klassifizieren Sie Beschwerden richtig
Den Beschwerdeinhalt sollten Sie in folgende Kriterien differenzieren:
- Gegenstand (Produkt, Leistung, Mitarbeiter, Service)
- Problem (Art, Ort, Zeitpunkt, Fall, Gewährleistung)
- Angaben zu demjenigen, der die Beschwerde vorbringt (Kunde, Verärgerungsgrad, Handlungsabsicht, Erst- oder Folgebeschwerde) Erheben Sie außerdem auch immer technische Daten
- zur Annahme (Zeitpunkt des Eingangs, Eingangsweg, entgegennehmender Mitarbeiter, adressierte Abteilung),
- zur Bearbeitung (zuständig, weitergeleitet an) und
- zur angestrebten oder zugesagten Lösung.
Dann stellt eine Beschwerde in fast jedem Fall durchaus eine gute Chance für eine intensivere Kundenbindung dar.
Lesen Sie hier Teil 1 dieses Beitrages....














