LKW-Maut: BGL will gerichtlich gegen die Mauterhöhung vorgehen
veröffentlicht am 15.04.2009 unter Logistik
Die in Deutschland angewendete Wegekostenrechnung verstößt nach Auffassung eines wissenschaftlichen Gutachtens mit der Verrechnung von Zukunftinvestitionswerten eindeutig gegen mehrere einschlägige EU-Berechnungsvorschriften. So würden statt der real in die Bundesfernstraßen investierten 190 Milliarden Euro fiktiv 307 Milliarden Euro abgeschrieben und somit lediglich rein kalkulatorisch verzinst. Nur durch diese ‘kreative Herumdreherei ergeben sich für die Wegekosten zwischen 30 und 50 % überhöhte Preise gegenüber der Realkostenberechnung.
Der Verband erwägt, Sammelklagen vor Verwaltungsgerichten zu erheben, die in der Folge zu einer Vorlage und einem Vorabentscheidungsverfahren beim Europäischen Gerichtshof führen sollen. Der Verband will seinen Mitgliedern behilflich sein, mit rechtlichen Mitteln gegen die Maut vorzugehen und Rückforderungen bei bereits gezahlten Mautgebühren zu stellen.
Der Verband erwägt, Sammelklagen vor Verwaltungsgerichten zu erheben, die in der Folge zu einer Vorlage und einem Vorabentscheidungsverfahren beim Europäischen Gerichtshof führen sollen. Der Verband will seinen Mitgliedern behilflich sein, mit rechtlichen Mitteln gegen die Maut vorzugehen und Rückforderungen bei bereits gezahlten Mautgebühren zu stellen.














