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Mauterhöhung für Euro-3-LKWs wackelt

veröffentlicht am 16.10.2010 unter Logistik
Das Bundesverkehrsministerium spielt ernsthaft mit dem Gedanken, die bereits beschlossene Mauterhöhung für Euro-3-Fahrzeuge zum 1. Januar 2011 rückgängig zu machen. Der Verband des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes (DSLV) begrüßte einen entsprechenden Entwurf des Bundesverkehrsministeriums.
Nach Ansicht von DSLV-Hauptgeschäftsführer Dr. Gregor Schild stärkt diese Maßnahme die politische Glaubwürdigkeit der Bundesregierung, denn mit der geplanten Änderung der Mauthöhen-Verordnung wird ein wichtiger Teil der Koalitionsvereinbarung umgesetzt.

Für die Kritik - insbesondere der Grünen und anderer Organisationen, die den Verkehrsträger Schiene stärker fördern wollen - zeigt Schild kein Verständnis: "Es ist eine Illusion zu glauben, dass mehr Güter auf die Bahn gehen, wenn der LKW künstlich verteuert wird."

Gleichzeitig wies er Vorwürfe zurück, die Speditionen hätten kein Interesse an einer starken und leistungsfähigen Bahn.