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So sparen Sie Reinigungskosten im Lager

veröffentlicht am 22.07.2011 unter Logistik
Ein Lager muss sauber sein, keine Frage. Da kommen übers Jahr schöne Sümmchen zusammen. Beim Verhandeln mit Ihrem Dienstleister können Sie etwa 3 bis 5 % Kostensenkung erreichen.
Aber wie wäre es, wenn Sie bis zu 10 % herausschlagen könnten? Bei der klassischen Verhandlungsmethode bleibt nämlich oft der Leistungsumfang erhalten. Und hier steckt bei den meisten Lagern noch einiges Potenzial.

Um dies auszuschöpfen, müssen Sie herausfinden, was Sie aus dem Leistungsverzeichnis des Dienstleisters wirklich brauchen und was nicht. Unnötige Posten streichen Viele Dienstleister machen es sich nämlich einfach und berechnen ihre Leistungen nach der Nettogrundfläche Ihres Lagers. Aber im Wareneingang fällt sicherlich mehr Schmutz an als in den Regalgängen.

Lebensmittellager verlangen nach einer höheren Putzfrequenz als ein Metallwarenlager. Auch die Zeit, die zum Putzen gebraucht wird, fällt sicherlich an verschiedenen Orten des Lagers immer unterschiedlich aus. Und so gehen Sie vor: Stellen Sie fest, welche Sauberkeit an den verschiedenen Stellen wirklich gebraucht wird. Ordnen Sie diese Stellen anschließend klassifizierten Nutzungsgruppen zu.

Addieren Sie die Gesamtflächen der einzelnen Nutzungsgruppen. Mit diesen Zahlen und dem bei den einzelnen Nutzungsgruppen geforderten Sauberkeitsanspruch gehen Sie in Verhandlungen mit Ihrem Dienstleister. Sie werden staunen, welche Potenziale sich in der Flächenpauschalisierung versteckt haben.