Das sind 2010 die Top-Themen für Logistikleiter:
Als Logistikleiter ist Ihr Know-how auch in diesem Punkten gefragt:
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Sind Sie diesen Herausforderungen wirklich gewachsen?Derzeit profitiert die Transport- und Logistik-Branche vor allem von den anhaltend guten Export-Quoten. Die hohen (und voraussichtlich weiter steigenden) Energiepreise zwingen die Unternehmen aber auch weiterhin zu einem strengen Sparkurs.
Vor allem am Kostenhebel "Beschaffung" soll gespart werden, aber auch in der Verwaltung. Doch "billig und schnell" mag gestern noch funktioniert haben - wenn Sie für die Zukunft gerüstet sein wollen, genügt das längst nicht mehr.
Wie gut sind Sie auf die Zukunft vorbereitet?Denn auch Ihre Wettbewerber haben das Ziel, "billig und schnell" zu sein. Wenn Sie erfolgreicher sein wollen als Ihre Konkurrenz, müssen Sie sich einen echten Vorsprung erarbeiten ... müssen nicht nur besser, sondern intelligenter arbeiten als Ihre Konkurrenten ... innovative Konzepte entwickeln ... flexibel und vernetzt denken und global agieren können ...
In Zukunft wird von Ihnen als Logistikleiter immer häufiger erwartet, dass Sie ...
Stellen Sie auch bewährte Praktiken immer wieder auf den Prüfstand!Kosten sparen durch das Optimieren von Prozessen zählt also zu Ihren wichtigsten Zielen. In diesem Zusammenhang sind Sie an einer Reihe wichtiger Unternehmensentscheidungen beteiligt - zum Beispiel, wenn es darum geht, Unternehmensbereiche auszugliedern. Schließlich galt Outsourcing lange Zeit als Allheilmittel für die verschiedensten Managementprobleme.
Wussten Sie aber, dass Outsourcing
Kein Wunder, dass Fremdvergabe um jeden Preis heute ein Auslaufmodell ist - auch in der Logistik. Die Umkehr von der Outsourcing- in die Insourcing-Welle hat längst begonnen. Sie als Logistikleiter müssen entscheiden, wann Outsourcing trotz aller Kritikpunkte sinnvoll ist und wann es eher ein Risiko für Ihr Unternehmen bedeutet.
Lesen Sie dazu auch unsere Gratis-Broschüre!
Sind Sie dafür bereit?Lassen Sie sich bei Ihren vielfältigen Aufgaben unterstützen. Der neue Informationsdienst "LogistikManager" bietet Ihnen ein breites Spektrum an fachspezifischen Themen zu den aktuellsten Trends in der Logistik und den angrenzenden Bereichen.
Er unterstützt Sie dabei, Ihre Prozess- und Dienstleistungs-Kosten zu senken, die Qualität der Logistikleistungen zu erhöhen und die richtigen Investitionsentscheidungen zu treffen.
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Doch vielleicht möchten Sie zunächst noch etwas mehr über diese neue Informationsquelle speziell für Sie als Logistikleiter erfahren. Kein Problem! (Und außerdem habe ich Ihnen ja noch nichts von dem besonderen Geschenk erzählt, das ich für Sie als Dankeschön für Ihre Teilnahme an diesem GRATIS-TEST extra reserviert habe.)
Doch der Reihe nach. Hier habe ich ein paar interessante Artikel für Sie als kostenlose Leseprobe für Sie zusammengestellt:
So sieht die Logistik in der der Wirtschaftskrise ausDas weltweit tätige spanische Textilunternehmen Zara fährt mit halbvollen Lkw durch Europa, schickt zweimal in der Woche T-Shirts und Mäntel per Luftfracht nach Japan und unterhält eigene Fabriken, die nur 8 Stunden am Tag in Betrieb sind.
Grund für dieses Vorgehen: Zara ordnet seine Logistik der Strategie unter. Aktuelle Mode muss schnell in den Regalen sein - von Design über Produktion und Auslieferung bis ins Ladenregal dürfen zusammen nicht mehr als 14 Tage vergehen. Mit diesem Vorgehen erzielt Zara Renditen von 20 %.
Das Beispiel liefert ein Vorbild für die Anforderungen an die Logistik der Zukunft. Sie ist agil, anpassungsfähig und verschafft einen Wettbewerbsvorteil.
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Lager: Jetzt auf Solardächer umrüsten!Wenn Sie den Bau neuer Lager- und Produktionshallen planen, sollten Sie in Betracht ziehen, eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach zu installieren. Damit erschließen Sie dem Unternehmen eine neue Geldquelle, die zumindest in den nächsten 20 Jahren für konstante Einnahmen sorgt.
Möglich wird das durch das "Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)", das noch von der alten Bundesregierung verabschiedet worden ist. Demnach erhält jeder Produzent von Solarstrom 20 Jahre lang eine gesetzlich garantierte Vergütung für das Einspeisen des Stromes in das öffentliche Netz.
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Das sagt Hau L. Lee, Logistikforscher an der Stanford University:
LogistikManager-Markteinschätzung:
In Zukunft reichen die Logistik-Ziele "billig und schnell" nicht mehr aus - denn mit diesen Zielen arbeitet auch Ihr Wettbewerber. Nur durch Agilität und Anpassungsfähigkeit verschaffen Sie sich einen Vorsprung. |
So rechnet sich das für SieDer Return on Investment tritt schon nach 8 bis 10 Jahren ein. Angenommen, Ihr neues Hallendach hat eine Fläche von rund 1.600 Quadratmetern. Daraus ergibt sich beispielsweise bei einem Standort im Allgäu eine jährliche Einspeisevergütung in Höhe von rund 104.000 €. Dem stehen Investitionskosten in Höhe von rund 800.000 € für das Dach gegenüber. Für Wartung und Versicherung müssen Sie etwa 1 % der jährlichen Erträge rechnen.
Da die Lebensdauer einer Solaranlage rund 30 Jahre beträgt (die Hersteller der Solarzellen geben in der Regel 25 Jahre Garantie auf mindestens 80 Prozent der Nennleistung) und auch, weil Demontage und Entsorgung einer Solaranlage unproblematisch sind, lohnt es sich, über eine solche zusätzliche Investition nachzudenken.
Tipp des LogistikManagers:
Auch bestehende Hallen lassen sich mit Solaranlagen nachrüsten, sofern Ausrichtung, Statik und der Zustand des Daches passen. Besonders rentabel sind Anlagen südlich der Mainlinie, da die Anzahl der jährlichen Sonnenstunden hier am höchsten ist. |
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Diese Geschäftsfelder bringen Ihnen weitere Gewinnsteigerungsmöglichkeiten
Airbus macht es vor: Bei der Montage des neuen Super-Jumbos A380 betreibt der Flugzeughersteller erstmals kein eigenes Lager mehr. Die gesamte Versorgung mit 47.000 Einzelteilen übernimmt der Logistik-Dienstleister Stute, eine Tochter von Kühne & Nagel.
Dieser so genannten Kontraktlogistik gehört die Zukunft: Immer mehr Unternehmen lagern große Teile der Wertschöpfungsketten an Logistik-Dienstleister aus. Vorteile: Die Komplexität sinkt. Außerdem wird die Liquidität geschont, weil Dienstleister die kapitalintensive Infrastruktur wie Lagerhäuser etc. finanzieren.
Erwarten Sie, dass die Logistikbranche künftig in diesen Bereichen wächst:
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Hubs, Gateways, Häfen
Nach der EU-Ost-Erweiterung wird Deutschland zum logistischen Einfallstor für Unternehmen, die in der EU Geschäfte machen; das schlägt sich bereits in der steigenden Nachfrage nach übergroßen Lagerhallen nieder.
- Ausrüstung, Lager-, Fahrzeug- und Automatisierungstechnik, Informationstechnologie
In diesen Segmenten hat Deutschland traditionell die Nase vorn, vor allem wegen des großen Reservoirs an gut ausgebildeten Fachkräften.
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Aufbereitung von Produkten
Während niedrig qualifizierte Jobs in der Fertigung unwiederbringlich abwandern, muss die Anpassung der Produkte an den lokalen Markt (Verpackung, Aufspielen von Software) weiter vor Ort passieren. Doch es ist auch eine Warnung angebracht: Einen breiten Logistikboom - wie in der Presse oft ausgerufen - gibt es nicht. Denn:
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Das Wachstum ist oft ein volkswirtschaftliches Nullsummenspiel.
Beispiel: Früher verwalteten Unternehmen ihren Fuhrpark selbst; dann wurde die Aufgabe ausgelagert. Ein Dienstleister übernimmt das Management, zum Teil mit den gleichen Angestellten in den gleichen Hallen. Das schafft keine neuen Jobs. Allein im internationalen Geschäft findet echtes Wachstum statt, bedingt durch den expandierenden Welthandel.
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Nicht alle Marktsegmente wachsen
Auf der Gewinnerseite: Anbieter von komplexen Logistik-Dienstleistungen wie die Deutsche Post, Kühne & Nagel, Dachser. Hier wachsen die Umsätze zweistellig. Die Verlierer: Massengut-Transporteure, klassische Lagereien und Mischbetriebe. Überall da, wo nur einfache, leicht kopierbare Leistungen erbracht werden, herrscht ein vernichtender Preiskampf. Beispiel: Während der Kontraktlogistiker Rhenus von 2003 auf 2004 seinen Umsatz um ein Viertel erhöhen konnte, stagnierte das Geschäft der Großspedition Willi Betz im gleichen Zeitraum.
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Das Wachstum ist oft ein volkswirtschaftliches Nullsummenspiel.
Fazit der LogistikManager-Redaktion:
Entdecken Sie gemeinsam mit der Geschäftsleitung die für Sie passende "Nische". Denn sonst begeben Sie sich in ein Wettbewerbsumfeld, das langfristig nicht zugunsten Deutschlands entschieden wird!
Entdecken Sie gemeinsam mit der Geschäftsleitung die für Sie passende "Nische". Denn sonst begeben Sie sich in ein Wettbewerbsumfeld, das langfristig nicht zugunsten Deutschlands entschieden wird!
Beschaffen, forschen, produzieren Sie weltweit
Künftig wird es entscheidend sein, jede Wertschöpfungsstufe dort anzusiedeln, wo weltweit die besten Bedingungen zu finden sind. Das gilt für alle Ressorts - von der Forschung bis zum Vertrieb in mittleren und großen Unternehmen. Böblingen kann ebenso ein Standort sein wie Bangalore - je nachdem, ob Kundennähe, Kosten, Mitarbeiterqualifikation oder Patentschutz gefragt sind.
Wichtigste Entwicklung: Stellen Sie sich darauf ein, dass der Anteil der Güter und Vorprodukte aus dem Ausland stark steigen wird. Derzeit ist der Bezug aus den Niedrigkostenländern mit einem Anteil von 6 % des Industrieverbrauchs zwar noch niedrig - aber das wird sich rasch ändern.
Durch den Aufbau von Produktionsstätten und Fremdbezug wachsen die Industrie-Importe aus Niedrigkostenländern seit 1997 mit einer Jahresrate von 12 %, ermittelte die Boston Consulting Group (BCG) in einer Studie. Die Folge: Die traditionellen Bezugsländer Italien, Frankreich, Großbritannien und Japan werden an Bedeutung verlieren. Ihr Beschaffungs-Portfolio wird umgeschichtet. China wird zum größten Einzel-Lieferanten. Überdies gewinnen die osteuropäischen Länder Tschechien, Polen und Russland an Bedeutung. Insgesamt wird sich der Anteil der Importe aus den Niedrigkostenländern bis zum Jahr 2015 verdoppeln, sagt die BCG-Studie.
Für die nächsten Jahre gewinnt Ihre Sourcing-Strategie an Bedeutung: Künftig kaufen Unternehmen nicht nur in Niedrigkostenländern ein, sondern verlagern auch Produktion, Forschung und Entwicklung. Sie werden daher am Firmensitz Personal einstellen und Zuliefer-Netze aufbauen. Das schafft geringere Bezugskosten und Zugang zu prosperierenden Absatzmärkten.
Überdies kann Flexibilität gewonnen werden, wie das Beispiel Xerox zeigt: Produzenten in Niedriglohnländern können sich einen höheren Personaleinsatz leisten. Aus diesem Grund hat der Kopierer-Hersteller die Fließbänder abgeschafft und lässt an Montagetischen arbeiten. So lässt sich diese Art der Produktion schnell auf andere Modelle umrüsten.
LogistikManager-Einschätzung: Der Schritt in die Niedrigkostenländer ist strategisch richtig - bringt aber keine schnellen Windfall-Profite. Rechnen Sie so: 10 bis 40 % des Umsatzes der neuen Produkte gehen in die Kosten des Neuaufbaus - für den Aufbau von Logistikketten, Produktionsstätten und die Einstellung neuer Mitarbeiter. In der Dienstleistung können Sie die Betriebskosten im ersten Jahr mit 25 bis 75 % des Umsatzes kalkulieren.
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Mit besten Grüßen
Ihr

Uwe E. Wirth
Chefredakteur
Ihr

Uwe E. Wirth
Chefredakteur
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