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Erfolgreich einkaufen in der Rezession
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Lesen Sie in dieser Ausgabe von Einkauf heute
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Lassen Sie sich nicht vom "Krisenstimmungsvirus" anstecken
Liebe Leserin, lieber Leser,
neulich las ich von einem Unternehmer, der aus den Zeitungen, die in seinem Betrieb zirkulieren, alle negativen Nachrichten zur Krise ausschneiden lässt. Übertrieben? Vielleicht. Aber die stetige "Dauerbeflutung" durch Horrormeldungen aus der Wirtschaft lähmt Energien und Motivation. Die Augen verschließen ist sicher kein Weg - doch Titanic-Stimmung führt schnell zur selbsterfüllenden Voraussage. Neben all den negativen Auswirkungen der Krise gilt es, auch die Potenziale und Möglichkeiten zu erkennen, die diese bietet. Für Einkäufer bedeutet der aktuelle Preisverfall: Günstige Konditionen und eine starke Verhandlungsposition.
Die Ansage "Die Rezession ist hiermit beendet" mag zu früh gekommen sein - doch die aktuellen Einkaufsmanager-Indices zeigen zarte Erholungssignale in vielen Ländern. Auch in China bieten sich für Unternehmen nach wie vor gute Möglichkeiten - und das, obwohl der große Boom zunächst einmal vorbei sein dürfte. Bernd Reitmeier, General Manager der German Industry and Commerce Greater China: "Krisen sollten auch als Chance wahrgenommen werden. Erfolgreiche Unternehmen nutzen schwierige Zeiten, um in ihre Mitarbeiter zu investieren und gute Teams im Unternehmen zu halten. Außerdem arbeiten diese Unternehmen jetzt an neuen Produkten und Dienstleistungen, um in der ersten Reihe zu stehen, wenn die Konjunktur wieder anzieht."
Eine aktuelle Information zur Situation deutscher Unternehmen in China des DIHK lesen Sie heute im dritten Beitrag.
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Beste Grüße aus dem Rheinland sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Einkauf heute"
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Positive Lieferanten bevorzugen
Begreifen Ihre Zulieferer den Abschwung als Chance, oder lamentieren sie herum? Finden Sie es heraus. Nur mit positiv eingestellten, zukunftsbejahenden und selbstbewussten Lieferanten lassen sich neue Wege gehen und weitere Einkaufserfolge erzielen. Der Geist, der durch ein Unternehmen weht, drückt sich immer über das Verhalten der Mitarbeiter aus. Natürlich gibt es da manchmal einzelne, personenbezogene Querschläger. Wenn sich aber eine negative Denkhaltung und Motivationslage wie ein roter Faden durch das gesamte Team zieht, ist Vorsicht angebracht.
Es ist sehr interessant zu beobachten, dass finanzstarke Unternehmen nicht nur überdurchschnittliche Leistungen (Problemlösungen) abliefern, sondern auch eine positive Geisteshaltung an den Tag legen. Ist das Glas halb leer oder halb voll? Mit welchem Typus machen Sie lieber Geschäfte?
Quelle: Einkaufsmanager
Weitere Tipps vom Top-Einkäufer zum Thema Lieferantenmanagement:
Lieferantenmanagement: Bessere Leistung, intensivere Zusammenarbeit und Kommunikation mit Dienstleistern
Lieferantenbeziehungen: Leitlinien für bessere Kommunikation und mehr Leistung |
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Einkaufsmanager-Indices: Die Rezession verliert im 2. Halbjahr ihren Biss
In der Wirtschaft zeigen sich zarte Erholungssignale - bei den Entwicklungen gibt es aber große nationale und regionale Unterschiede, wie die aktuellen Einkaufsmanager-Indices zeigen:
USA: Nach 9 Monaten Talfahrt legte der Produktionsindex um 6,5 Punkte zu. Problematisch bleiben aber die prekäre Eigenkapitalsituation der Banken und die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt.
Eurozone: Der Abschwung in der Industrie nähert sich seinem Ende. Nicht zuletzt wegen der Konjunkturprogramme. Bleiben die Kernprobleme: Eigenkapitalsituation der Banken und Arbeitsmarkt.
Japan: Nach ihrem kräftigen Einbruch zu Beginn des Jahres findet die Konjunktur langsam wieder aus dem Tal heraus.
China: Trotz milliardenschwerer Konjunkturpakete ist an eine baldige Rückkehr zu alten Boomzeiten nicht zu denken.
Indien: Eine solide Binnennachfrage stützt die Konjunktur und lässt Indien glimpflich durch die Krise kommen.
Quelle: Globaler Einkauf aktuell
Weitere aktuelle Tipps und Informationen rund um den Einkauf auf internationalen Märkten... |
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Wie deutsche Unternehmen in China mit der Krise umgehen
Auch das erfolgsverwöhnte China leidet unter der Krise - der beispiellose Wirtschafts-Boom scheint gebremst. Dennoch blicken deutsche Unternehmen im Reich der Mitte positiv nach vorne, das zeigt der neue "Greater China Business Confidence Survey" der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) China.
Gemeinsam mit der Unternehmensberatung Fiducia hatte die AHK China im Juni und Juli dieses Jahres 200 meist mittelständische Mitgliedsunternehmen nach ihrer derzeitigen Situation und ihren Zukunftsplänen und -erwartungen gefragt.
Die wichtigsten Ergebnisse:
- Ein Viertel der Befragten gab an, von der Weltwirtschaftskrise stark betroffen zu sein; die Mehrheit spürt nur moderate Auswirkungen auf ihr Geschäft.
- Viele deutsche Unternehmen in China konnten die Verluste im Exportgeschäft durch höhere Absätze innerhalb Chinas wettmachen.
- Die Hälfte der Firmen gab an, dass ihre Umsätze in den vergangenen zwölf Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gleich geblieben oder gestiegen seien.
- Die Gewinne haben sich nach Aussage von 61 % der Befragten verringert. Gründe dafür seien die Kombination aus Umsatzeinbußen und die nur begrenzte Fähigkeit, die größten Fixkosten (vor allem im Personal- und Marketingbereich) zu senken.
- Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen in China hoffen, vom 460 Milliarden Euro schweren Konjunkturpaket der chinesischen Regierung profitieren zu können. Dabei bauen
sie vor allem auf indirekte Effekte.
- Mit viel Optimismus blicken die Befragten in die nahe Zukunft: Annähernd drei Viertel der Unternehmen erwarten, dass sich die chinesische Wirtschaft spätestens in der ersten Jahreshälfte 2010 erholen wird.
Quelle: DIHK |
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