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Lesen Sie am 2. September in Einkauf heute:
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Große Chancen und Herausforderungen für Einkaufsprofis
Liebe Leserin, lieber Leser,
im Einkauf liegt der Gewinn - diese uralte Kaufmannsweisheit gilt auch noch heute. Doch Sie als Einkäufer tun heute viel mehr, als "nur" die besten Preise auszuhandeln - Sie müssen Ihre Lieferanten managen, auf internationalem Parkett souverän auftreten und die Kostenstrukturen Ihrer Abteilung im Griff haben.
Die Krise bietet Einkäufern im In- und Ausland viele Chancen - und viele Herausforderungen. Es tut sich viel auf den internationalen Märkten, die jahrelang unbestrittene Leitwährung Dollar ist in der Kritik, das britische Pfund hat so einiges von seinem Glanz verloren. Wird es eine neue Leitwährung geben? Und wenn ja: Welches sind die aussichtsreichsten Kandidaten? Fragen über Fragen. Grund genug für Jens Holtmann, Chefredakteur der Fachinformationsdienste Einkaufsmanager und Globaler Einkauf aktuell, das Thema Währungen in einer
Sonderausgabe unter die Lupe zu nehmen. Lesen Sie heute einen Auszug aus dieser Ausgabe und erfahren Sie, wie Sie Währungsschwankungen geschickt für Ihr Unternehmen nutzen.
Es sind solche Details, die aus dem erfolgreichen einen sehr erfolgreichen Einkäufer machen - wie gravierend die Unterschiede beispielsweise bei der Kosteneffizienz sein können, zeigt Ihnen unser zweiter Beitrag.
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Beste Grüße aus Bonn sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Einkauf heute"
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Nutzen Sie Währungsschwankungen für Ihren Einkauf
Ob Dollar, Yen oder Pfund – viele Währungen bieten bei der globalen Beschaffung große Einsparpotenziale! Wenn die weltweite Finanzkrise auch nicht mehr so tief ins Portemonnaie der Unternehmen greift wie noch vor ein paar Monaten, sind Euroland-Einkäufer noch immer gut beraten, ihre Aktivitäten auf lukrative Währungen auszurichten. So hypothetisch die Diskussion um eine neue Leitwährung derzeit auch immer klingen mag, sie hat auf dem internationalen Handelsparkett immerhin zu einer merklichen Abkehr vom US Dollar geführt.
Der Dollar hat aber noch immer Potenzial
Gewinner dieser Entwicklung ist u. a. der Euro. Sie werden es an Ihren Beschaffungsaktivitäten auf Dollar-Basis merken. Der starke Euro senkt die Einkaufspreise (lässt die Gesichter Ihrer Kollegen vom Verkauf allerdings länger werden, die auf Dollar-Basis verkaufen müssen).
PRAXIS-TIPP
Soweit möglich, wickeln Sie Einkauf und Verkauf in Ihrem Unternehmen auf gleicher Währungsbasis ab.
Die Yen-Vorteile schrumpfen
Mit der japanischen Währung geht es seit Jahresbeginn nur langsam aufwärts. Lagen die Euro-Yen-Relationen im Januar noch bei rund 115, sind es heute kaum mehr als 130. Für Einkäufer japanischer Waren also weiterhin passable Bedingungen. Bis zum Jahresende sollte sich daran nicht viel ändern. Zwar mehren sich die Anzeichen für eine wirtschaftliche Trendwende (z. B. ist im 2. Quartal der Einkaufsmanagerindex leicht angestiegen), insgesamt ist das japanische BIP aber weiter zurückgegangen. Unter diesen Bedingungen sollten für den Yen nur Seitwärtsbewegungen drin sein.
Legen Sie ein paar Pfunde zu
Gegenüber dem Euro halten Währungsexperten das britische Pfund mit 30 % für stark unterbewertet (bei den Sorten Yen und Dollar setzen sie nur 10 % an). Doch was dem einen die Ul, ist dem anderen die Nachtigall. Die pausenlosen Abwertungen gegenüber dem Euro machen das Vereinigte Königreich für Einkäufer zu einem lukrativen Lieferantenmarkt.
Quelle: Globaler Einkauf aktuell
Zwei weitere Tipps vom Einkaufs-Profi für Ihren erfolgreichen Einkauf in internationalen Märkten:
Risikomanagement: Wie Sie Verluste beim globalen Einkauf vermeiden
Internationaler Einkauf: Die wichtigsten Fachbegriffe rund um den fairen Einkauf |
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Praxishandbuch Einkauf und Beschaffung
Spitzenergebnisse auf der Beschaffungsseite sind weder Glück noch Zufall! Überdurchschnittliche Einkaufserfolge sind immer das Ergebnis von Wissen, Können und Tun - und zwar genau in dieser Reihenfolge.
In diesem Praxishandbuch geben Ihnen Jens Holtmann und seine Fachkollegen eine Fülle wertvoller praxiserprobter Tipps und Informationen rund um den erfolgreichen Einkauf im In- und Ausland.
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Große Unterschiede bei Effizienzkennzahlen
Der BME hat bereits zum 3. Mal 24 Kennzahlen bei über 150 Unternehmen abgefragt. Die Kennzahlen erlauben den Vergleich mit dem Durchschnitt oder den Best-in-Class-Unternehmen im Einkauf und ermöglichen damit Rückschlüsse auf die Qualität Ihrer Einkaufsorganisation.
Deutliche Änderungen im Vergleich zur letzten Umfrage 2008:
- Die Kosten je Bestellvorgang sanken um 20 % auf 121 €/Bestellung, die TOP-5-Unternehmen liegen zwischen 30 und 50 €.
- Die Kosten im Einkauf gemessen am Einkaufsvolumen sanken um 6 %. TOP-5-Unternehmen haben um ca. 50 % niedrigere Kosten als der Durchschnitt.
- Die Automatisierungsquote und die Nutzung elektronischer Kataloge stiegen wiederum, nun auf 70 %. Die TOP-5-Unternehmen liegen bei über 90 %.
- Die Kennzahl für Einkaufspreis-Reduzierungen erhöhte sich von 1,7 % auf 2,2 % gemessen am Gesamteinkaufsvolumen.
Quelle: Einkaufsmanager
Nutzen Sie in Ihrem Unternehmen wirklich alle Möglichkeiten, die internen Kosten zu reduzieren? Der folgende Beitrag deckt eine oft übersehene Sparquelle auf: Gemeinkosten senken mit Hilfe externer Einkaufsdienstleister
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Richtig reklamieren
Wie gut Zulieferer und Lieferantenbeziehung sind, erweist sich meist erst, wenn das Kind im Brunnen liegt. Die Art der Reaktion z.B. auf eine Reklamation (Lieferverzug, Qualitätsmängel, falsche Waren, Mindermengen usw.) lässt dabei viele Rückschlüsse zu:
- Zeigt sich der Lieferant kooperativ?
- Blockt er ab und sucht Ausflüchte?
- Ist er um eine Schadensbegrenzung bemüht?
Selbst bei international nach ISO 9001-2000 und GOTS zertifizierten Unternehmen erlebt man immer wieder Wunder. Fugendichte Verträge sind deshalb das A und O, um im Reklamationsfall zu seinem Recht (und seiner Ware) zu kommen. Auf jeden Fall aber sollten Sie sich vor Vertragsentwürfen hüten, die Ihnen die Lieferantenseite anbietet. Die weisen in der Regel erhebliche Rechtsmängel auf!
PRAXIS-TIPP
Da Ihnen im Schadensfall Ihre hauseigenen AGBs aber auch nicht viel weiterhelfen, empfiehlt es sich, sie nach international gültigem UN-Kaufrecht umzuschreiben.
Quelle: Globaler Einkauf aktuell |
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