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Lesen Sie am 30.09. in Einkauf heute:
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Wie Sie jetzt die besten internationalen Lieferanten finden
Liebe Leserin, lieber Leser,
in der vergangenen Woche warnten wir Sie vor betrügerischen Lieferanten, die die wirtschaftlich schwierigen Zeiten als Chance für ihre dubiosen Geschäfte nutzen. Glücklicherweise sind Betrügereien im internationalen Einkauf eher die Ausnahme als die Regel - doch es gibt eine Reihe von "Tretminen", die Geschäftsbeziehungen, die vielversprechend begannen, zum Alptraum werden lassen. Besonders wenn der Lieferant in einem fernen Land sitzt und man nicht "eben mal" bei ihm vorbeischauen kann, um Unklarheiten aus dem Weg zu räumen.
Daher gilt es, besonders sorgfältig zu recherchieren und sich so viele Informationen wie möglich über den Lieferanten und sein Land einzuholen. Denn der beste Lieferant kann seine Aufträge nicht wunschgemäß ausführen, wenn die politischen oder klimatischen Verhältnisse seines Landes dies verhindern. Tipps, wie Sie Ihren Einkauf auf internationalen Märkten gezielt vorbereiten und welche Recherchequellen sich dabei in der Praxis bewährt haben, verrät Ihnen Jens Holtmann, Chefredakteur der Fachinformationsdienste Einkaufsmanager und Globaler Einkauf aktuell hier in Einkauf heute.
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Beste Grüße aus Bonn sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Einkauf heute"
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Finden Sie weltweit die besten Lieferanten (Teil 1)
Dass Einkauf ein Informationsberuf ist, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Da kommt heute natürlich niemand am Internet vorbei. Doch mit ein paar Klicks in diese oder jene Datenbank ist es selten getan. Oft genug ist es das Hintergrundwissen, das erst die richtige Entscheidung für oder gegen einen Lieferanten möglich macht.
Beachten Sie: Berücksichtigen Sie bei Ihrer Urteilsfindung unbedingt auch das lokale, regionale und nationale Umfeld Ihres zukünftigen Zulieferers. Wie stabil sind z. B. die politischen Verhältnisse im Land, oder wie zuverlässig ist das Rechtssystem?
Prüfen Sie genau
Bevor es überhaupt ans Eingemachte geht, stellen Sie deshalb einen Bewertungskatalog für das infrage kommende Lieferland auf. Dieser Katalog könnte z. B. folgendermaßen aussehen:
Bewertungskriterien - Einschätzung /Risiko
Politische Stabilität - gering
Wirtschaftliche Lage - gut
Rechtssicherheit - mittel
Korruptionsanfälligkeit - hoch
Infrastruktur - schlecht
Transportrisiken - mittel
Währungsrisiken - relativ hoch
Terrorgefahr - gering
Kriminalitätsrisiken - relativ hoch
Bei Entscheidungen für oder gegen einen Zulieferer fallen oft die klimatischen Bedingungen des entsprechenden Landes unter den Tisch. Nachtfröste in Brasilien haben etwa Auswirkungen auf die Kaffeepreise. In engem Zusammenhang stehen auch Lieferpünktlichkeit und die Wirbelsturmsaison im westlichen Atlantik, die in jedem Herbst den Schiffsverkehr behindert.
Eignen Sie sich auch tiefer gehende Kenntnisse über die kulturellen Dos und Don`ts Ihres Lieferlandes an, damit Sie nicht gleich bei der ersten Einkaufsverhandlung in ein Fettnäpfchen treten.
Praxis-Tipp: Sie müssen dafür nicht gleich ein interkulturelles Seminar buchen. Der Büchermarkt hält für fast jedes Thema einen Titel bereit. Bitte beachten Sie auch unseren Link-Tipp am Ende dieses Beitrags zum Thema "Einkaufsverhandlungen".
Quellen außer dem Internet
Nicht mit Gold aufzuwiegen sind natürlich verlässliche Insidertipps. Fragen Sie z. B. einen Einkäuferkollegen nach seinen globalen Lieferquellen sowie nach seinen Erfahrungen, und passen Sie die Infos an Ihre Bedingungen an. Objektive Lagebeurteilungen bieten auch:
- die Außenhandelskammern des jeweiligen Landes (www.ahk.de)
- die Wirtschaftsabteilungen der deutschen Botschaften (falls es keine Außenhandelskammer gibt)
- Ihre zuständige IHK (bietet Auslandssprechtage, Infoveranstaltungen, Geschäftsreisen u. a.)
- Messen und Messekataloge (www.auma.de)
In der kommenden Woche stellt Ihnen Jens Holtmann in Einkauf heute 5 Lieferanten-Verzeichnisse vor, die Ihnen die Auswahl neuer Lieferanten erleichtern.
Was Sie als Einkäufer auf internationalen Märkten bei Ihren Einkaufsverhandlungen beachten sollten:
Einkaufsverhandlungen im Ausland |
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Made in China: Umwelttechnik
Seit Neuestem machen Partei und Regierung in China Druck. Um 25 % sollen die F&E-Ausgaben im nächsten Jahr steigen. Wie viel davon bloße Propaganda ist, wird sich erst noch zeigen. Denn administrative und institutionelle Hindernisse haben in der Vergangenheit immer wieder Umweltvorhaben scheitern lassen. Davon kann auch das 1994 gegründete HightechUnternehmen KLC. CO Ltd. ein Lied singen. Die Entwicklung seiner Luftfilteranlagen z. B. für Reinst-Räume musste es aus eigener Tasche bezahlen.
Quelle: Globaler Einkauf aktuell
Weitere News und Praxistipps für global agierende Einkäufer lesen Sie auch unter www.ekalog.de/globaler-einkauf
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Wie Chinas Hunger nach Rohstoffen Ihre Beschaffung verteuert
Wenn Sie in Ihrer Produktion seltene Erden wie Lanthan oder Neodym einsetzen, stellen Sie sich auf Lieferengpässe sowie steigende Preise ein und suchen mittelfristig nach neuen Bezugsquellen oder Ersatz-Technologien. Grund: Diese Metalle gibt es nur aus China, dort jedoch werden sie zunehmend für die eigene Produktion gebraucht. Beispiel: Chinas Autobauer Build your Dream (BYD) will mit einer Finanzierung des US-Investors Warren Buffett in den nächsten 15 Jahren neun Mio. Elektroautos produzieren, in denen eben diese Rohstoffe verwertet werden.
So reagieren Sie auf den Rohstoff-Engpass
- Diese Metalle sind betroffen: Yttrium, Thulium und Terbium sowie Neodym, Lanthan, Zer und Europium.
- Damit sollten Sie rechnen: Für die drei Erstgenannten soll die Ausfuhr aus China nicht mehr möglich sein. Bei den anderen wird es Höchstmengen geben (35.000 t/p. a.).
- Diese Industrien sind betroffen: Hersteller von Batterien, Kondensatoren für Mobiltelefone und Magneten für Festplatten, von Supraleitern sowie Bildschirmen. Überdies Hersteller von Fahrzeugen mit Hybridantrieb sowie deren Zulieferer.
- Die starke Verknappung wird ab 2015 eintreten, wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt.
- Ersatz für China-Bezug: Molycorp Minerals (www.molycorp.com) will die kalifornische Mountain-Pass Mine wieder in Betrieb nehmen. Zeithorizont: ab 2012.
Quelle: Trendletter
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Neuerscheinung: China Megatrends
Die derzeit noch dominierenden Staatsbetriebe in Chinas Wirtschaft sollen alle privatisiert werden. Das ist die Erwartung der CEOs, die diese Unternehmen leiten. Damit würde sich Chinas Wirtschaft abermals stark verändern - und neue Chancen und Märkte für Unternehmer aus dem Westen schaffen. Das ist eine der zentralen Thesen von John Naisbitts neuem Buch, das in diesen Tagen auf den Markt gekommen ist. Naisbitt ist der Erfinder der Megatrends und einer der weltweit bedeutendsten Zukunftsforscher
Axel Gloger, Chefredakteur des Fachinformationsdienstes Trendletter, hat das Buch für Sie gelesen. Ob es den Kaufpreis und Ihre Lesezeit wert ist, erfahren Sie in seinem aktuellen Beitrag im Trend-Blog Über_morgen.
Hier erfahren Sie mehr über das neue Buch von John Naisbitt... |
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