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Lesen Sie in dieser Ausgabe von Einkauf heute:
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Quo vadis, Dollar?
Liebe Leserin, lieber Leser,
der aktuelle Einkaufsmanager-Index verrät: Aus der Weltwirtschaft kommen derzeit positive Signale. Doch leider ist es noch zu früh, um aufzuatmen: Riesige Schuldenberge belasten die Länder - allen voran die USA, die derzeit eine geschätzte Schuldenlast von 11.600 Milliarden Euro bewältigen müssen.
Doch das ist nicht das einzige Problem, mit dem Präsident Obama fertigwerden muss: Die Rolle des Dollar als Leitwährung wird mittlerweile von vielen infrage gestellt. Gestern berichtete beispielsweise die britische Zeitung "The Independent", dass die arabischen Staaten darüber nachdenken, wie sich der Dollar künftig als Abrechnungseinheit für Öllieferungen ablösen lässt. Der Artikel ist mit der Schlagzeile "The Demise of the Dollar", der Untergang des Dollar, betitelt. Zwar dementierte Saudi-Arabien nach Erscheinen des Beitrags, dass es derartige Pläne gebe - doch die Märkte gerieten gestern in Unruhe, der Dollar litt, der Goldpreis stieg auf über 1.040 Dollar pro Unze.
In der aktuellen Ausgabe von Globaler Einkauf aktuell schreibt Chefredakteur Jens Holtmann über die Entwicklung des Dollar und anderer Währungen: "US-Dollar: Einfluss schwindet weiter". Mehr dazu lesen Sie heute im dritten Beitrag. Es bleibt spannend, wie es im internationalen Welthandel weitergeht. Wir halten Sie auf dem Laufenden und berichten jede Woche über die neuesten Trends und Entwicklungen.
"Einkauf heute"-Tipp: In der vergangenen Woche gabwir Ihnen Empfehlungen rund um die internationale Lieferantenakquise. Lesen Sie heute im zweiten Teil dieses Beitrags, welche - kostenfreien und kostenpflichtigen - Datenbanken Ihre Suche erleichtern können.
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Beste Grüße aus Bonn sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Einkauf heute"
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Einkaufsmanager-Indices: Geht es endlich aufwärts?
Nach der Rezession kehrt die Weltwirtschaft auf Wachstumspfade zurück:
USA: Die Abwärtsdynamik der US-Wirtschaft ist gestoppt. Im 3. Quartal ist das BIP-Wachstum wieder positiv ausgefallen.
Euro-Zone: Vor allem das verarbeitende Gewerbe profitiert von den weltweiten Konjunkturpaketen. Abzuwarten bleibt, wie sich das Auslaufen der Abwrackprämien letztlich auswirkt. In Polen, Ungarn, Tschechien und dem Baltikum kann von einem Aufschwung allerdings noch keine Rede sein. Das BIP-Wachstum für Litauen betrug im 3. Quartal z. B. –22,4 %.
Japan: Deutlich verbesserte Außenhandelszahlen und ein überraschend robuster privater Konsum haben der japanischen Volkswirtschaft zu neuen Wachstumsimpulsen verholfen.
China: Die Erholung ist schon wieder so weit fortgeschritten, dass erste Stimmen vor einer neuen Finanzblase warnen.
Quelle: Globaler Einkauf aktuell
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Globaler Einkauf: Nutzen Sie Währungsschwankungen für Ihren Einkauf |
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Praxishandbuch Einkauf und Beschaffung
Spitzenergebnisse auf der Beschaffungsseite sind weder Glück noch Zufall! Überdurchschnittliche Einkaufserfolge sind immer das Ergebnis von Wissen, Können und Tun - und zwar genau in dieser Reihenfolge.
In diesem Praxishandbuch geben Ihnen Jens Holtmann und seine Fachkollegen eine Fülle wertvoller praxiserprobter Tipps und Informationen rund um den erfolgreichen Einkauf im In- und Ausland.
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Mit Ihren AGBs kommen Sie im Ausland meist nicht weit
Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) hat auf seiner Webseite ein Thema angesprochen, das (nicht nur) Einkäufer oft zu wenig beachten. Bei internationalen Verträgen ist nicht zwingend deutsches Recht anwendbar. Im Streitfall entscheidet vielmehr ein Richter des Einkäuferlandes:
- nach welchem Recht verhandelt wird,
- in welchem Land verhandelt wird.
In aller Welt anerkannte und wechselseitig akzeptierte Liefer- und Geschäftsbedingungen gibt es also nicht! Sie müssen in jedem einzelnen Lieferfall die rechtlichen Rahmenbedingungen mit Ihrem Zulieferer aushandeln. Nur für den Handel mit Maschinen und Anlagen sowie für langlebige Verbrauchsgüter gibt es Mustervereinbarungen, die beim VDMA angefordert werden können (für Mitglieder kostenlos). Mehr unter: www.vdma.org.
Quelle: Globaler Einkauf aktuell |
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Die 5 besten Lieferanten-Verzeichnisse
Planen Sie für Ihre Suche in den Datenbanken genügend Zeit ein. Einige Seiten sind recht kompliziert aufgebaut. Insgesamt aber bieten alle ausreichende Informationen für einen ersten Überblick.
Praxis-Tipp: Oft lohnt sich ein kostenpflichtiger Informations-Broker.
1. www.kompass.com
Ein Klassiker unter den Suchmaschinen. In der umfangreichen Datenbank finden Sie 62 Länder mit rund 2,5 Mio. Einträgen. Detaillierte Auskünfte sind kostenpflichtig.
2. www.thomas-global.de
Von der gleichen Qualität wie Kompass ist das Thomas-Register. Übersichtlich nach 17 Branchen unterteilt, können Sie Ihre Suche nach Land, Lieferantenname und lokalen Gesichtspunkten weiter verfeinern. Dazu ist allerdings eine (kostenlose) Registrierung notwendig. Einträge: ca. 750.000.
3. www.europages.com
Neben der Suche nach Firmennamen haben Sie die Möglichkeit, nach Branchen, Ländern und Themen zu recherchieren. Kontaktadressen und weiterführende Informationen wie Produktkataloge sind nicht für alle Unternehmen verfügbar. Einträge: ca. 1,5 Mio. aus 35 europäischen Ländern.
4. www.aseansources.com
Sehr umfangreiche Datenbank für alle Branchen der Emerging Markets. Viele angebotene Produkte sind mit Bildern dargestellt. Personalisierte Eingabe nach Registrierung möglich.
5. www.asiaprofile.com
Dahinter verbergen sich die bekannten Yellow Pages. Vor allem für den ersten Länderüberblick gut zu gebrauchen.
Beachten Sie: Bei der Lieferantensuche in Osteuropa kommen Sie an kostenpflichtigen Datenbanken kaum vorbei, z. B. www.osteuropa-ticker.de.
Tradeboards versuchen
Sie sind die Online-Variante des guten alten schwarzen Bretts und funktionieren auch so. Was der eine sucht, bietet der andere.
Die 5 Vorteile eines Tradeboards:
- Sie reduzieren Ihre Recherchekosten.
- Sie müssen weniger Zeit in die Lieferantensuche investieren.
- Viele Tradeboards bieten Ihnen umfangreiche Zusatzfunktionen.
- Tradeboards sind leicht zu bedienen.
- Fast immer ist der Zugang kostenfrei.
www.alibaba.com
Das weltgrößte Tradeboard hat mehr als 1,7 Mio. registrierte Mitglieder in über 260 Ländern. 2007 kürte das US-Magazin Forbes Alibaba zum Best of the B2B-Web. Bei Alibaba können Sie nach Firmen und Produkten in 27 Industriekategorien suchen. Beachten Sie: Unter My Alibaba informiert Sie ein so genannter Product Alert (Wächter, Alarm) per E-Mail, wenn sich in den von Ihnen voreingestellten Bereichen etwas Neues getan hat, z. B. wenn sich dort neue Lieferanten eingetragen haben.
www.worldbid.com
Ähnlich aufgebaut ist Worldbid, wenn auch mit rund einer halben Million registrierter Mitglieder wesentlich kleiner. Das Besondere hier ist ein Bewertungssystem für Lieferanten, das ähnlich wie die Vergabe von Hotel-Sternen funktioniert. Aktuell gibt es rund 1 Mio. Lieferangebote.
Quelle: Einkaufsmanager
Ein Tipp zur Lieferantenbetreuung:
So blocken Sie die Verzweiflungstaktik Ihres Lieferanten souverän ab |
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US-Dollar: Einfluss schwindet weiter
Nicht die amerikanische Währung erwies sich in den vergangenen Krisenmonaten als sicherer Hafen, sondern die so genannten Rohstoffwährungen (norwegische Krone sowie der neuseeländische, kanadische und australische Dollar). Mit dem Aufschwung der Ölpreise (WTI) erhöhte sich auch ihr Wert. Zu den Gewinnern der letzten Zeit gehört auch die schwedische Krone. Diese Währung war gegenüber dem Euro bis zu 30 % unterbewertet. Weiterhin schwach geblieben ist dagegen der japanische Yen.
Quelle: Globaler Einkauf aktuell |
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