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Lesen Sie in dieser Ausgabe von Einkauf heute:
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Auftragslage verbessert sich
Liebe Leserin, lieber Leser,
Zahlen zur Konjunktur gibt es viele - und ebenso viele widersprüchliche Meinungen, wie diese auszulegen sind. Klar ist, dass wir uns im Moment in einer Ausnahmesituation befinden, zu der es keine echten historischen Erfahrungswerte gibt. Daher ist von "Weltuntergang" bis zu "alles wird gut" derzeit in der Berichterstattung auch alles vertreten. Ein Indikator, den wir akribisch verfolgen, ist der Einkaufs Manager Index (EMI). Dieser hat schon so manches Mal auf kommende Entwicklungen hingedeutet - beispielsweise konnte man bereits vor Beginn der Krise daraus ablesen, dass sich in der Weltwirtschaft etwas zusammenbraut.
Die Signale, die der aktuelle EMI aussendet, geben Anlass zur Hoffnung: Im Berichtsmonat September erreichten die Werte ein 13-Monats-Hoch. Der EMI kletterte um 0.4 Punkte von 49.2 auf 49.6 und lag nur knapp unter der Wachstumsmarke von 50. Zuletzt hatte der Index im Juli 2008 die 50-Punkte-Marke überschritten. Global Player und KMU verzeichneten das höchste Auftragsplus seit 18 Monaten (Teilindex "Auftragseingang": 54.2 Punkte). Die größten Zuwächse beim Neugeschäft verbuchten Hersteller von Konsumgütern. Vor dem Hintergrund der Konjunkturbelebung forcierten die Unternehmen vertriebsorientierte Maßnahmen und steigerten ihre Produktionsraten im dritten Monat in Folge.
Die Stärke des Euro und Preisnachlässe auf Lieferantenseite führten nochmals zu einem Rückgang der Einkaufspreise. Aufgrund der Verteuerung mineralölbasierter Produkte sanken die Preise im Vergleich zu den Vormonaten jedoch nicht mehr rapide. Trotzdem reduzierten die Industriebetriebe ihre Verkaufspreise, um die Nachfrage bei den Endverbrauchern anzukurbeln.
Unternehmen aus allen Industriesektoren reduzierten die Einkaufsmengen, um ihre Liquidität zu verbessern. Die Lieferanten setzen ihre Kurzarbeitsprogramme konsequent fort. Daher verlängerten sich die durchschnittlichen Lieferzeiten zum zweiten Mal in Folge.
Mehr denn je gilt es, die Marktentwicklungen im Auge zu behalten und schnell darauf zu reagieren. Beispielsweise mit der Suche neuer Lieferanten - Tipps dazu lesen Sie heute im zweiten Beitrag.
In eigener Sache: Wir möchten Einkauf heute noch besser auf Ihre Wünsche und Zielsetzungen ausrichten. Unterstützen Sie uns dabei, indem Sie an unserer Umfrage teilnehmen. Hier geht's zur Umfrage ...
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Viele Grüße aus dem Rheinland Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Einkauf heute"
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Aktuelle Währungsentwicklungen
Dollar–Euro: Obwohl sich die US-Wirtschaft schneller erholt als die europäische, ist davon beim Wechselkurs nichts zu merken. Im Gegenteil, der Euro behauptet sich tapfer an der 1,45-$-Linie.
Yen–Euro: Die japanische Währung bleibt weiter unter Druck. Die nach wie vor unsichere Wirtschaftslage drückt auf den Yen und hält ihn gegenüber dem Euro bei 135 JPY.
Pfund–Euro: Die Richtung ist noch nicht ausgemacht. Trotz temporärer Erholungen neigt das britische Pfund immer wieder zu Schwächen. Eine Pfundaufwertung lässt noch auf sich warten.
Quelle: Globaler Einkauf aktuell
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Globaler Einkauf: Nutzen Sie Währungsschwankungen für Ihren Einkauf
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Lesen Sie, was Ihnen nach der Wahl keiner zu sagen wagt:
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Neue Lieferanten aus Osteuropa
Die Auftragsbücher vieler Zulieferer in Mittel- und Osteuropa (MOE) sind alles andere als prallgefüllt – die Maschinenauslastungen miserabel. Ein günstiger Zeitpunkt für neue Lieferanten und um bestehende Geschäftsbeziehungen neu zu justieren. Die durchschnittlichen Personalkosten (Lohn plus Arbeitgeberanteil) im produzierenden Gewerbe sind, trotz Lohnsteigerungen in den vergangenen Jahren, immer noch vergleichsweise niedrig.
Zur Orientierung: Bulgarien 300 €; Rumänien 350 €; Litauen und Lettland 500 €; Polen, Estland und Slowakei 750 €; Ungarn und Tschechien 850-900 €.
Das derzeitige Preissenkungspotenzial bei Metallteilen liegt zwischen 20 und 60 %! Lediglich freie Kapazitäten auf sehr teuren Maschinen (5-Achsen-Fräsen) zu finden, ist immer noch nicht ganz einfach.
Quelle: Einkaufsmanager
Weitere Tipps vom Einkaufsprofi für Einkaufsprofis lesen Sie unter www.ekalog.de/einkaufsmanagement/
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Buch-Tipp: Das Kochbuch der logistischen Kennzahlen
Ein nützliches Nachschlagewerk ist das Werk "Das Kochbuch der logistischen Kennzahlen" des BME Arbeitskreises. Jens Holtmann hat das Buch für Sie gelesen. Sein Fazit: Eine Handlungsempfehlung von Praktikern für Praktiker. Anhand von 10 Beispielen wird gezeigt, wie logistische Kennzahlensysteme einfach und effektiv aufgebaut werden können. Im Fokus stehen alle logistikspezifisch relevanten Bereiche
eines Unternehmens – vom Wareneingang über die Produktion und den Warenausgang bis hin zum Transport.
Das Kochbuch der logistischen Kennzahlen
BME e. V., 2009
108 Seiten, broschiert
keine ISBN
Preis: 39,90 €
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CIF-Lieferungen richtig verzollen
Es kommt immer wieder vor, dass Einkäufer Waren falsch verzollen, die ihre Zulieferer CIF verschicken (CIF: Cost = Kosten, Insurance = Versicherungen, Freight = Fracht). Sie setzen nicht den CIF-Preis an, sondern nur den reinen Produktwert, beispielsweise statt 12 $/Stück (CIF-Preis) nur den Verkaufspreis von 10,99 $/Stück. Für die Ermittlung des Zollwertes legen die deutschen Zöllner in der Regel auch die Rechnungspreise zu Grunde (abzüglich Skonto), hinzu kommen aber in jedem Fall alle Fracht- und Versicherungsaufwendungen!
Quelle: Globaler Einkauf aktuell
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