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Praxishandbuch Einkauf und Beschaffung
Spitzenergebnisse auf der Beschaffungsseite sind weder Glück noch Zufall! Überdurchschnittliche Einkaufserfolge sind immer das Ergebnis von Wissen, Können und Tun - und zwar genau in dieser Reihenfolge.
In diesem Praxishandbuch geben Ihnen Jens Holtmann und seine Fachkollegen eine Fülle wertvoller praxiserprobter Tipps und Informationen rund um den erfolgreichen Einkauf im In- und Ausland.
Verhandlungen mit Lieferanten, Strategien für die Preisarbeit oder Beschaffung in wirtschaftlich brisanten Zeiten - mehr über diese und andere Themen erfahren Sie auf den 320 Seiten des Praxishandbuch Einkauf und Beschaffung.
Best-Practice-Beispiele, Checklisten, Kalkulationsmuster und viele andere nützliche Tools sorgen dafür, dass Sie das erworbene Wissen sofort in die Praxis umsetzen können: Jetzt anfordern!
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Tipps rund um den erfolgreichen Einkauf am 4. November 2009
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Wie erfolgreich waren Sie 2009?
Liebe Leserin, lieber Leser,
das Jahr neigt sich mit schnellen Schritten dem Ende zu. 2009 ist bis jetzt überaus turbulent gewesen - im Guten wie im Schlechten. Als Einkäufer haben Sie im Spannungsfeld zwischen günstigen Einkaufsgelegenheiten und hohem Druck gestanden. Vielleicht sind Ihnen langjährige Lieferanten aufgrund der Krise verlorengegangen. Über Langeweile mussten Sie sicher nur selten klagen.
Auch wenn es momentan in Ihrem Unternehmen im Rahmen des "Jahresendspurts" sicher rund geht, sollten Sie sich dennoch die Zeit nehmen, die Erfolge der vergangenen Monate unter die Lupe zu nehmen und Schwachstellen kritisch zu analyiseren. Unser Beitrag "Die 7 größten Sünden der Beschaffung" soll Sie dabei unterstützen, Optimierungspotenziale aufzudecken und so die Weichen für 2010 auf Erfolg zu stellen.
Rund geht es derzeit nicht nur in den Unternehmen sondern auch bei den Edelmetallen und Währungen. Der Dollar leidet, der Goldpreis durchbricht derzeit eine "magische Marke" nach der anderen. Die Spekulationen, ob der Dollar Leitwährung bleibt, reißen nicht ab. Das sorgt für Unruhe im internationalen Geschäft - für Sie als Einkäufer ist es wichtig, die Entwicklungen genau zu beobachten. In Einkauf heute berichten wir Ihnen, wenn es Neuigkeiten gibt!
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Beste Grüße aus dem Rheinland sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Einkauf heute"
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Edel- und Industriemetalle: Die Preise steigen
Gold: Zeitweise über 1090 Dollar/oz
Ein schwacher Dollar und die gesunkene Goldproduktion in Südafrika (–9,3 % im 2. Quartal 2009) verleihen dem Goldpreis Flügel. Die magische Marke von 1000 $/oz ist früher geknackt worden als angenommen. Heute notierte Gold zeitweise bei über 1090 $/oz.
Zink: 50 % mehr seit März
Und die Hausse hält weiter an. Gut möglich, dass der Zinkpreis in den nächsten Monaten über die 2.500-$-Linie springt. Damit hat er sein Tief im Dezember 2008 (1.070 $/t) weit hinter sich gelassen, ist von seinem Allzeithoch vom November 2006 (4.585 $/t) aber auch noch weit entfernt.
Beachten Sie: Auch bei den anderen Industriemetallen wie Blei und Kupfer geht es mit den Preisen weiter nach oben.
Mehr Informationen zum Thema Rohstoffe lesen Sie in Globaler Einkauf aktuell.
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Die 7 größten Sünden in der Beschaffung
Herrscht in Ihrem Einkauf Aufbruchstimmung, oder regieren dort Angst und Unsicherheit? Es gibt viel zu tun in den Beschaffungsabteilungen. Die große betriebswirtschaftliche Hebelwirkung der Einkaufskosten ist ja vielen Unternehmen in den letzten Monaten wieder richtig bewusst geworden – positiv wie negativ. Die Ausgabenseite wird auch im kommenden Jahr und darüber hinaus weiter an Wertigkeit zunehmen. Beachten Sie: Deswegen müssen Sie die Initiative ergreifen – sowohl firmenintern als auch den Lieferanten gegenüber.
1. Keine Erfolgsbeteiligung
Warum wohl erhalten Verkäufer seit Jahrzehnten direkte Provisionen? Genau. Die Motivation (der Erfolgsdruck) der Mitarbeiter auf der Einnahmenseite soll gesteigert und erhalten werden. Die im Verkauf übliche konsequente und direkte Erfolgsbeteiligung gibt es in den Beschaffungsabteilungen so gut wie nirgendwo.
Das ist zu tun: Jeder Einkaufsmitarbeiter muss seine Erfolge auch im eigenen Geldbeutel spüren. Allerdings nicht nur über die üblichen Umweg-Ergebnisbeteiligungen, sondern auf der Basis der persönlich erzielten Ergebnisse. Die Voraussetzung dafür: ein vernünftiges Beschaffungscontrolling.
2. Elementare Informationen und Daten fehlen
Der obige Punkt belegt dieses Dilemma bereits. Aber viele Einkaufsbereiche haben nicht nur bei der Erfolgsmessung keine, zu wenig oder die falschen Daten. Es fehlen sehr oft auch unerlässliche Zahlen und Fakten über Märkte, Branchen, Lieferanten, Neuentwicklungen … Die Informationsversorgung im Einkauf ist nicht selten katastrophal. Informationen sind der 4. Produktionsfaktor und kosten natürlich häufig auch Geld. Die Frage ist immer, ob die Information das Geld wert ist, das dafür verlangt wird.
Das ist zu tun: Checken und ordnen Sie genau die Informationsversorgung im Einkauf. Welche Infos brauchen Sie für Ihre Arbeit? Wo tappen Sie da (noch) im Dunkeln?
3. Do-it-yourself-Mentalität
Es gibt viele offene und noch nicht begonnene Baustellen im Einkauf. Wieso wollen so viele Beschaffungsabteilungen alles allein machen und schaffen?
Das ist zu tun: Holen Sie externe Spezialisten ins Boot. Natürlich könnten Sie sich fehlendes Knowhow aneignen oder viele Dinge selbst in Angriff nehmen, wenn Sie die Zeit dafür hätten. Lassen Sie besser andere für sich arbeiten, und potenzieren Sie so intelligent Ihre Beschaffungs-Power.
4. Kein einkäuferischer Standpunkt
Es gibt Einkäufer/-innen, die sich mehr um die betriebswirtschaftliche Seite der Lieferanten sorgen als um die der eigenen Firma. Zugegeben, etwas überspitzt – aber im Kern zutreffend.
Das ist zu tun: Jeder im Einkauf muss verstehen, dass Lieferanten gut bezahlte und ausgebildete Leute losschicken, um Geld zu verdienen. Im wirtschaftlichen Spannungsfeld, das sich in der Verhandlung manifestiert, muss jeder wissen, auf welcher Seite er steht und wofür er bezahlt wird.
5. Reiner Versorgungs-Fokus
Die Pflichtaufgaben des Einkaufs sind klar. In wirtschaftlich turbulenten Zeiten ist es aber sehr nützlich, wenn zusätzliche Ziele erreicht werden können. Den Einkauf zum Killer von unnötigen Kosten, zum Margen-Motor und Innovationsmanager aufzurüsten, dieses Vorhaben muss weiter vorangetrieben werden.
Das ist zu tun: Trennen Sie die operativen und strategischen Einkaufsaufgaben voneinander. Das ist ausnahmslos in jeder Firma möglich. Kaum ein Unternehmen kann es sich heutzutage erlauben, das Potenzial des strategischen Einkaufs brachliegen zu lassen.
6. Fehlende Kapazitäten
Sie sehen, wie das alles schön zusammenhängt. Es gibt immer noch zu viele Einkaufsabteilungen, die am Limit arbeiten und gerade die nötigsten Versorgungsarbeiten schaffen. Für Preisarbeit, Kostenanalyse, Beschaffungsmarktforschung, Lieferantenbesuche oder andere strategische Einkaufswerkzeuge ist keine Zeit da – trotz Einsatz und vieler Überstunden.
Das ist zu tun: Investieren Sie massiv in den Beschaffungsbereich! In Personal, Fortbildung, Informationen, Ausstattung etc. Wenn Ihre Geschäftsleitung von Ihnen Höchstleistungen erwartet, dann dürfen Sie eine zeitgemäße Ausrüstung (Aufrüstung) erwarten und fordern. Sprechen Sie darüber.
7. Angst
Fehlender Mut ist immer ein Erfolgskiller. Sie müssen die Auseinandersetzungen mit den Verkäufern lieben. Wir gehen auf die Jagd – wir sammeln Früchte, Beeren und Nüsse. Es hat sich in Wirklichkeit nicht viel geändert. Begreifen Sie Ihren Job als Spiel. Eine Prise sportlicher Ehrgeiz tut gut – zu viel davon schadet allerdings.
Das ist zu tun: Wagen Sie immer ein bisschen mehr. Es gibt keinen Grund, sich im Einkauf Sorgen um seinen Job zu machen. Im Gegenteil: Dieser Beruf hat weiterhin glänzende Karriereaussichten. Wenn nicht in Ihrer aktuellen Firma, dann in einer anderen.
Quelle: Einkaufsmanager
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Praxis-Tipp für Ihre Geschäftsreise ins Ausland: Den richtigen Stecker fürs Notebook mitnehmen
Vieles hat die Globalisierung ja schon geschafft, aber kein einheitliches Stromsystem mit gleichen Stromspannungen und Steckdosen. Und ohne "Saft" sind auch das schnellste Notebook und das teuerste Business-Handy nur ein Haufen Plastik und Metall. Damit Ihnen das nicht passiert, machen Sie sich vor Ihrer Einkaufsreise schlau. Bei der Suche nach dem richtigen Adapter hilft Ihnen http://countrycode.org/ weiter. Unter "Search" das Reiseland in Englisch (!!!) eingeben und Sie bekommen die wichtigsten Infos - von Algerien bis Zimbabwe.
Quelle: Globaler Einkauf aktuell
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