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Lesen Sie am 25. November 2009 in Einkauf heute
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Aussichten 2010: Stürmisch und wechselhaft
Liebe Leserin, lieber Leser,
die heutige Ausgabe ist nichts für Menschen mit schwachen Nerven. Sie enthält einige unangenehme Fakten und Prognosen für das kommende Jahr. Denn Jens Holtmann, Chefredakteur der Fachinformationsdienste EinkaufsManager und Globaler Einkauf aktuell ist ein Freund klarer Worte: Bereits Monate vor Ausbruch der Krise warnte er eindringlich vor den schwierigen Monaten, die vor uns liegen.
Wie sich gezeigt hat, traf er mit seinen Vorhersagen (leider) genau ins Schwarze - auch wenn er damit unangenehme Wahrheiten ausgesprochen hat. In den aktuellen Dezember-Ausgaben seiner Fachinformationsdienste warnt er vor zu viel Optimismus, was ein baldiges Ende der Wirtschaftskrise angeht - So sagt er für 2010 gar eine Systemkrise voraus. Was das für Sie im Einkauf bedeutet, wo die Preise derzeit fallen und wo Sie steigen, erfahren Sie in diesem Newsletter.
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Beste Grüße aus dem Rheinland sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Einkauf heute"
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Deflation - Die ersten Preiskriege sind da
Ist die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise tatsächlich schon vorbei? Dieser Frage geht Einkaufsexperte Jens Holtmann heute nach:
Optimismus (Hoffnung) ist immer eine tolle Sache und auch absolut notwendig. Er (sie) darf allerdings niemals mit Realitätsferne verwechselt werden. Die Tatsachen sprechen da immer noch eine andere Sprache.
50 % Rabatt beim Autokauf
Der Preiswettkampf beim Autoverkauf nimmt seit dem Ende der staatlichen Finanzspritze langsam, aber sicher verzweifelte Züge an. Auch im umkämpften Lebensmittelhandel gab es 2009 schon einen kräftigen Preisrutsch in mehreren Wellen. Bei Unterhaltungselektronik, Immobilien und in der Touristikbranche sinken die Preise ebenfalls spürbar. Es spricht Bände, wie es um die Nachfrage bestellt ist, wenn Hewlett Packard seine Tintenstrahldrucker in der Süddeutschen Zeitung mit 2 kostenlosen Übernachtungen im 4-Sterne-Hotel anbietet.
Import- und Vorleistungsgüterpreise sinken weiter
Destatis meldet: Der Index der Einfuhrpreise lag im September 2009 um 11 % unter dem Vorjahresstand. Im August 2009 hatte die Jahresänderungsrate –10,9 % und im Juli 2009 –12,6 % betragen. Gegenüber August 2009 fiel der Einfuhrpreisindex um 0,9 %. Die Vorleistungsgüter-Preise fielen im September um 7 % gegenüber dem Vorjahresmonat.
Die überall diskutierte neue Inflationswelle der Preise kommt, jedoch erst später. Die Deflation wird sich sehr wahrscheinlich noch verstärken – überall herrscht Überangebot. An den Aktien- und Rohstoffbörsen haben wir eine Asset-Inflation, ausgelöst durch die staatlichen Billionen, die großzügig an die Finanzwelt verteilt wurden.
Keine Rezession – eine Systemkrise
Stellen Sie sich daher bitte mit Ihrem Einkaufsteam darauf ein, dass Ihre Firma die Kosten noch stärker als bisher senken muss. Sämtliche Materialkosten gehören dabei auf den Prüfstand. In unserer global vernetzten Welt schreckt besonders der Zustand der US-Wirtschaft auf.
Beachten Sie: Vielleicht sind sehr viele Menschen deswegen so sorglos, weil sie etwas Vergleichbares bisher nicht erlebt haben.
Quelle: EinkaufsManager
Weitere Beiträge zur aktuellen Situation und zum Einkauf in wirtschaftlich schwierigen Zeiten lesen Sie unter www.ekalog.de/einkaufsmanagement/
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Preiskriege, steigender Druck und Krisenstimmung - wie Sie sich im Einkauf jetzt auf die Herausforderungen 2010 einstellen
2010 wird kein leichtes Jahr - der Druck auf Einkäufer wächst weiter, die Geschäftsleitung erwartet von ihnen Höchstleistungen. Überdurchschnittliche Einkaufserfolge sind immer das Ergebnis von Wissen, Können und Tun - und zwar genau in dieser Reihenfolge.
In diesem Praxishandbuch geben Ihnen Jens Holtmann und seine Fachkollegen eine Fülle wertvoller praxiserprobter Tipps und Informationen rund um den erfolgreichen Einkauf im In- und Ausland.
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Rohöl: 2010 steigen die Preise
Die Zeit des billigen Öls geht unwiderruflich zu Ende, prophezeit die Internationale Energie-Agentur (IEA). Schon für 2011 sagt die Agentur (www.iea.org) einen Engpass mit entsprechenden Preissprüngen voraus. Falls sich die Weltwirtschaft schneller erholt als gedacht, könnte diese Entwicklung sogar schon in den Sommer/Herbst 2010 fallen.
Verantwortlich dafür macht die IEA zum einen die üblichen Verdächtigen wie China und Indien mit ihrem riesigen Rohstoffhunger. Zum anderen müssen die Förderländer immer größere Aufwände an Mensch und Material betreiben, um bestehende Ölfelder auszubeuten oder neue zu erschließen.
Nach Meinung von IEA-Chefökonom Fatih Birol ist mit den bestehenden Lagerstätten die Weltversorgung nur noch für 7 bis 9 Jahre gesichert. Spätestens 2020 müssten dann 20 Mio. Barrel (159 l) pro Tag neu entdeckt werden! An sich schon ein mehr als schwieriges Unternehmen, das gigantische Investitionen erfordert. Erschwerend kommt hinzu: Gefunden ist noch lange nicht gefördert. Viele Erdölfelder werden in großen Tiefen oder unter dem Meeresboden vermutet. Vorräte, die mit dem heutigen Stand der Technik aber nicht gefördert werden können. Ein Anziehen der weltweiten Ölnachfrage sagt fürs nächste Jahr auch die OPEC voraus. Für 2010 erwartet die Organisation ein Plus von 700 Tsd. Barrel pro Tag, 200 Tsd. Barrel pro Tag mehr als erwartet.
Quelle: Globaler Einkauf aktuell
Weitere Informationen zu aktuellen Preisentwicklungen:
Stahl: Fallende Preise in China, steigende in Europa
Wenn die Rohstoffpreise wieder steigen: So bereiten Sie sich auf die nächste Preisralley vor
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Aktionsplan 2010: Wie Sie Ihre Einkaufskosten trotz Krise um 15 % oder mehr senken
Haben Sie für 2010 auch wieder von Ihrer Geschäftsleitung das Ziel vorgesetzt bekommen, Ihre Einkaufskosten zu senken? Glauben Sie auch, dass das kaum zu schaffen ist, weil Sie bereits alle Register gezogen haben, um neue, preisgünstigere und zugleich zuverlässige Lieferanten zu finden? Chefredakteur Jens Holtmann stellt Ihnen in "Globaler Einkauf aktuell" internationale Beschaffungsmärkte vor, die Ihnen auch in Zeiten der Krise beträchtliche Kostensenkungspotenziale bieten!
Lesen Sie, an welchen Kostenschrauben Sie 2010 drehen können und so die Erwartungen der Geschäftsleitung erfüllen!
Erfahren Sie hier weitere Kostensenkungs-Tipps & Tricks! |
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Nickel: Nächstes Jahr dauerhaft über 20.000 $/t?
Bei keinem anderen Industriemetall ging es so heftig runter und wieder rauf wie bei Nickel. Mitte August lag der Preis des wichtigen Legierungsmetalls z. B. deutlich über der 20.000-$-Marke (21.325 $/t). Für nächstes Jahr sagen Branchenkenner voraus, dass sich der Preis dauerhaft oberhalb dieser Linie etablieren wird. Geschuldet ist diese Entwicklung Streiks (u. a. in Kanada), Produktionskürzungen und der Verschiebung von neuen Minenprojekten.
Sie haben nicht unerheblich zu einer Materialverknappung beigetragen. Nicht zu vergessen die Spekulanten. Da so gut wie alle Rohstofftitel zulegen, wittern sie Morgenluft und zocken die Preise künstlich in die Höhe. Einen Dämpfer könnte ihnen allerdings die Nachfrageschwäche aus China verpassen. Randvolle Läger haben dort die Einkäufe drastisch reduziert.
Quelle: Globaler Einkauf aktuell
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