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Tipps und Informationen für den erfolgreichen Einkauf am 10. Dezember 2009
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Chancen, Risiken und Herausforderungen 2010
Liebe Leserin, lieber Leser,
langweilig wird es uns in diesen Tagen nicht, so viel steht fest. Jeden Tag geistern andere Horror- und Jubelmeldungen durch die Presselandschaft. Noch vor kurzem galt Dubai als solventer Golfstaat mit viel Innovationspotenzial - heute stellt sich heraus, dass dort nicht alles so rosig ist wie angenommen.
Auch der US-Dollar ist nicht mehr das, was er einmal war: Selbst wohlmeinende Analysten sehen ihn in 12 Monaten nur bei einer Euro-Dollar-Relation von höchstens 1,50 - Spekulationen, die die Diskussion über das Ende des Greenback als Leitwährung weiter anheizen. Derzeit herrscht also viel Unsicherheit auf den internationalen Märkten!
Als Einkäufer vertrauen Sie nicht dem äußeren Schein, sondern schauen ganz besonders genau hin. Das gilt in besonderem Maße bei Ihren Lieferanten: Es gilt, frühzeitig Warnsignale zu erkennen, wenn diese in Schwierigkeiten stecken, gar nicht so einfach, wenn sie tausende von Kilometern entfernt sitzen. Lesen Sie heute in unserer Know-how-Bibliothek, wie Sie sich absichern, neue und zuverlässige Lieferanten im In- und Ausland finden - und dabei die bestmöglichen Konditionen aushandeln. Denn an der alten Kaufmannsweisheit "Im Einkauf liegt der Gewinn" hat sich auch in der Krise nichts geändert.
Gerade jetzt ist eine günstige Zeit, neu zu verhandeln, bessere Konditionen zu erzielen, meint Jens Holtmann, Chefredakteur der Informationsdienste Globaler Einkauf aktuell und Einkaufsmanager. Sein Tipp: Es lohnt sich wieder anzufragen und die Angebote zu vergleichen. Viele Lieferanten sind in Zeiten von Umsatzeinbrüchen im großen 2-stelligen Prozentbereich zu mancher Schandtat bereit. Es ist jetzt auch ein guter Zeitpunkt, die Haus- und Hoflieferanten zu überprüfen und aus ihrer Komfortzone zu holen. So ein Markt-Tornado wie die aktuelle Krise bringt alle und alles in Bewegung. Hat sich der
Sturm wieder verzogen, ist vieles bereinigt, und es kann wieder ganz normal von vorne beginnen
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Eine schöne Adventszeit wünscht Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Einkauf heute"
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Gute Nachrichten für Einkäufer: Stahlpreise sinken
Im neuen Jahr ist mit weiter sinkenden Preisen zu rechnen. Am Freitag gab z.B. Taiwans größter Stahlhersteller China Steel bekannt, seine Preise zum 1. Januar erneut um durchschnittlich 1,33 % (rund 9 $/t) zu senken. Indische und US-amerikanische Hersteller sind noch radikaler und haben Preisnachlässe bis zu 5 % angekündigt, wie z.B. Indiens Stahl-Riese Steel Authority of India. Bei Tata Steel, der Nummer 8 der weltgrößten Hersteller (www.tatasteel.com) waren es bereits zum 1. November rund 4 % weniger. Die Durchschnittspreise von Tata Steel liegen gegenwärtig bei 629 $/t.
Quelle: Globaler Einkauf aktuell |
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Bosnien/Herzegowina: Vereinfachte Zollverfahren
Ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit der EU macht es möglich: In Bosnien und Herzegowina können Lieferanten als so genannte zugelassene Ausführer bzw. als ermächtigte Ausführer die Exportzollabfertigung in ihrem eigenen Betrieb durchführen. Die Zeit- und Ressourcenvorteile liegen auf der Hand: Einkäufer oder Zulieferer müssen die auszuführende Ware nicht mehr direkt beim Abgangszollamt vorlegen.
Quelle: Globaler Einkauf aktuell
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Holz: Preise und Nachfrage steigen - im nächsten Sommer
Mit 14,56 Mio. m3 verkaufte Russland bis Oktober rund 45 % weniger Rohholz als im Vorjahr. Gesunken sind auch die Ausfuhren von Schnittholz (–4,2 %), Sperrholz (–5,3 %) und Papier (–27 %). Zwar ist der Holzpreis an der Chicagoer Rohstoffbörse auf derzeit rund 195 $ für 1.000 Boardfeet (ca. 2,36 m3) gestiegen, dennoch hat sich der Holzmarkt noch immer nicht von den Folgen der Wirtschaftskrise, vor allem vom Zusammenbruch des US-Immobilienmarkts, erholt. Erst Mitte 2010 werden wieder Preise zwischen von 250 und 280 $ je 1.000 Boardfeet erwartet.
Quelle: Globaler Einkauf aktuell
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