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Lesen Sie am 16. Dezember 2009 in Einkauf heute
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Wichtig wie nie zuvor: Gute Lieferantenbeziehungen
Liebe Leserin, lieber Leser,
dies ist eine der letzten Ausgaben von Einkauf heute in diesem Jahr. Turbulente Monate liegen hinter uns: Die Krise hat dem Einkauf auf der einen Seite gute Ausgangsvoraussetzungen bei Verhandlungen mit Lieferanten geliefert, auf der anderen Seite ist der Druck von Seiten der Geschäftsleitung auf Einkäufer aber auch in vielen Unternehmen gestiegen. Wie wird es im kommenden Jahr weitergehen? Wie wird der Einkauf im Jahr 2010 "ticken", welche Strategien sind erfolgversprechend?
Dieser Frage nahm sich eine aktuelle Vergleichsstudie an, die das Beratungsunternehmen Arthur D. Little in Kooperation mit dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) und der Hochschule St. Gallen durchführte. In der Studie geht es um Best Practices, die praktische Empfehlungen für einen effizienten Einkauf geben sollen.
Was die Studie zeigt: Einkaufsstrategien sind heute vor allem von langfristigen Herangehensweisen mit kooperativen Grundzügen geprägt. So geben 90 % der Teilnehmer an, dass ihnen langfristige Lieferantenbeziehungen wichtig oder sehr wichtig sind. Der Fokus auf die rein preisgetriebene, kurzfristige Orientierung hat hingegen an Bedeutung verloren. Laut der Studie hängen langfristig erfolgreiche Partnerschaften von zwei wichtigen Schlüsselfaktoren ab: der Lieferantenbewertung und -auswahl sowie der Lieferantenentwicklung.
Es fällt auf, dass die erfolgreichsten Firmen viel Zeit dafür aufwenden, ihre Beziehungen langfristig und permanent weiter zu entwickeln. Um dies zu erreichen, konzentrieren sich die Top-Unternehmen auf die Steuerung immer weniger Schlüssellieferanten. Die Studie ergab weiter, dass die Beschaffung von Waren von allen Industriestandorten der Welt nach wie vor und trotz gestiegener Logistikkosten einer der effektivsten Wege zur Senkung der Einkaufskosten ist.
Unser Tipp: In unserer Know-how-Bibliothek finden Sie heute einige Praxistipps, wie Sie 2010 neuen Schwung in Ihre Lieferantenbeziehungen bringen!
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Beste Grüße sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Einkauf heute"
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Warum die klassischen einkäuferischen Hebel (Preis, Bündelung, Lieferantenwechsel) heute nicht mehr ausreichen
Das ultimative Praxis-Wissen für Einkäufer - jetzt in einem einzigen Nachschlagewerk! Das neue Praxishandbuch Einkauf und Beschaffung zeigt Ihnen, wie Sie auch 2010 als Einkäufer brillieren und die hohen Anforderungen, die man an Sie stellt, meistert! Hier 7 Praxistipps:
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Ja, ich möchte weitere Praxis-Tipps erfahren und das Praxishandbuch Einkauf und Beschaffung jetzt gratis testen!
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Wenn Einkaufsberater ins Haus kommen
Consulting-Unternehmen, die sich speziell um das Optimieren der Beschaffungskosten kümmern, beschert die Wirtschaftskrise derzeit eine Sonderkonjunktur. Die Wirtschaftspresse spricht jedenfalls von 2-stelligen prozentualen Zuwächsen.
Die Geschäftsleitung lädt ein
Fast immer ist es die Unternehmensleitung, die den Stein der externen Hilfe ins Rollen bringt. Damit wird in den Einkaufsbereichen oftmals eine Menge Staub aufgewirbelt. Entscheidend ist, ob die Geschäftsleitung der Einkaufsleitung das Beratungsunternehmen einfach aufs Auge drückt oder ob sie den Einkauf bereits in die Auswahlphase mit einbindet.
Beachten Sie: Professionelle Beschaffungsbereiche melden von sich aus Bedarf für Hilfe von externen Einkaufsspezialisten an. Keine Abteilung kann sämtliche Aufgaben immer zeitnah und auf dem höchsten Qualitätslevel erfüllen. Dafür reichen in vielen Einkaufsbereichen schon die personellen Kapazitäten nicht aus. Deswegen ist es sehr geschickt von der Einkaufsleitung, Hilfe anzufordern in der Form Chef, wir haben hier eine Aufgabe für einen externen Dienstleister.
Beachten Sie: Der Einkauf ist der interne Spezialist für die Ausgabenseite der Firma. So muss er wahrgenommen werden, und das muss sein Handeln bestimmen. Der Einkauf berät die Geschäftsleitung bezüglich der Ausgabenseite.
Bitte keine Eigentore!
Oft werden Berater als Eindringlinge, ja sogar als große Bedrohung empfunden. Was glauben Sie, wen die Geschäftsleitung beobachtet? Mit Sicherheit nicht nur das Beratungsunternehmen, das in aller Regel eine schöne Stange Geld verdient. Das Verhalten des Einkaufsbereichs ist für die Firmenspitze auch immer sehr aufschlussreich. Deswegen macht es keinen Sinn, den Berater feindlich zu empfangen und ihm das Leben schwer zu machen. Gehen Sie positiv und locker damit um. Wenn die Geschäftsleitung nicht mit Ihnen zufrieden wäre, dann wären Sie schon längst nicht mehr da.
Also keine Angst und Verzagtheit: Nutzen Sie die Chance, den Einkauf neu zu justieren. Halten Sie die Flamme der Erneuerung auch nach dem Ende des Beratungsprojekts am Brennen.
Praxis-Tipp: Profilieren Sie sich unbedingt als Moderator/Bindeglied zwischen Geschäftsleitung und Beratungsunternehmen – aktiv und offensiv.
Unnötige Beratungsprojekte
"Der Prophet im eigenen Land ist nichts wert." Dieses Sprichwort trifft natürlich manchmal auch auf den Einkauf zu. Da wird von der Einkaufsleitung seit Langem auf firmeninterne Kostensenkungspotenziale hingewiesen, es werden Verbesserungsvorschläge gemacht, aber erst durch eine Beratungsfirma angegangen.
Quelle: EinkaufsManager
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LME plant Frachtratenbörse
Die London Metal Exchange (LME) ist immer für eine Überraschung gut. Nach ihren Stahl-Futures beabsichtigt das Handelshaus, börsengehandelte Terminkontrakte für den internationalen Frachtmarkt zu entwickeln. Dazu will die LME mit der Frachtbörse Baltic Exchange zusammenarbeiten und einen vollkommen neuen Handelsplatz aus der Taufe heben. Die Frachtratenbörse wird Regulated Investment Exchange heißen und Freight Forward Agreements (FFAs) anbieten. Bei den FFAs handelt es sich um Finanzderivative über Terminpreise bei der Güterverschiffung.
Quelle: Globaler Einkauf aktuell
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Indien verschärft Visabestimmungen für Geschäftsleute
Die Zentralregierung hat mit sofortiger Wirkung neue Visabestimmungen für Geschäftsreisende erlassen. Künftig unterscheiden die Konsularbehörden zwischen
- Business-Visum und
- Arbeits-Visum.
Sie als Global Sourcer werden in den meisten Fällen ein Business-Visum bei der Botschaft in Berlin oder den drei Konsulaten (Hamburg, Frankfurt, München) beantragen. Mit diesem Visum sind Sie berechtigt, indische Lieferanten, Geschäftspartner und Messen zu besuchen. Vorausgesetzt, Sie sind eine Person mit gesicherter finanzieller Situation und Erfahrung im Bereich des geplanten Geschäftsfeldes”. Diese gesicherte finanzielle Situation” (engl. Assured Financial Standing) müssen Sie den indischen Konsularbeamten nachweisen!
Noch komplizierter wird es bei einem so genannten Arbeits-Visum. Sie benötigen es z.B., wenn Sie mit einem indischen Lieferanten eine weitergehende Zusammen- oder Projektarbeit anschieben wollen. Informationen dazu finden Sie unter: www.indianembassy.de/templateg.php?mnid=801&sm=1&inclpage=cservices.htm
Beachten Sie: Wegen der Schweinegrippe-Gefahr kennen die indischen Sicherheitsbeamten an den internationalen Flughäfen derzeit kein Pardon. Ein auffälliges Niesen kann Ihnen bei der Einreise ein paar Tage Quarantäne einbringen.
Quelle: Globaler Einkauf aktuell
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