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Lesen Sie am 20. Januar in Einkauf heute
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Ihre Verdienstchancen 2010
Liebe Leserin, lieber Leser,
in der vergangenen Woche veröffentlichte der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik seine neue Gehaltsstudie. Unter anderem befasst sich diese Studie mit der Frage, wie sich die Gehälter im Einkauf 2009 im Vergleich zum Vorjahr entwickelt haben. Das Ergebnis ist leider nicht gerade erfreulich: Viele Einkäufer mussten im Vergleich zu 2008 Einbußen hinnehmen. Dennoch sind die Verdienstchancen im Einkauf nach wie vor gut: Das jährliche Brutto-Grundgehalt der befragten Einkäufer liegt bei durchschnittlich 65.349 € im Jahr, das obere Viertel hat ein jährliches Bruttogehalt von 86.519 € oder mehr. 25% der Befragten verdienen 49.525 € oder weniger. Mehr Details aus dieser Studie lesen Sie heute im zweiten Beitrag.
Die negative Entwicklung in Sachen Gehalt heißt jedoch nicht, dass auch die Anforderung der Unternehmensleitung an Einkäufer zurückgehen: Im Gegenteil - der Druck auf den Einkauf wächst. Man erwartet von Ihnen, dass Sie auch 2010 wieder die besten Preise herausholen.
Dass das Ende der Fahnenstange hier noch nicht erreicht und das Sparpotenzial immer noch groß ist, legt die Bundesstatistik nahe: Demzufolge kann der Einkauf 3,35 % Preisreduzierung von seinen Lieferanten erwarten, wenn diese zum produzierenden Gewerbe gehören sowie zwischen 500 und 999 Mitarbeiter haben. Der Fachinformationsdienst Einkaufsmanager macht in seiner neuen Ausgabe folgende Rechnung auf: Minus 3,35 % pro 100.000 € Beschaffungsvolumen ergibt eine Ersparnis von 3.350 €. Bei 1 Million sind es schon 33.500 € und bei 10 Millionen sogar 335.000 €.
Einsparpotenziale können Sie auch über den Einsatz von Frachtoptimierern erzielen - wie Sie hier den richtigen Anbieter finden und welche Fallen es zu umgehen gilt, erfahren Sie im ersten Beitrag.
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Beste Grüße aus Bonn sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Einkauf heute"
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Einsparpotenziale: Lohnen Frachtenoptimierer?
Frachtenoptimierer versprechen enorme Einsparungen bei den Transportkosten. Aber Vorsicht ist nicht nur die Mutter der Porzellankiste, sondern auch die der Global Sourcer. Wer 30, 40 oder sogar 50 % Einsparungen verspricht, muss sich gefallen lassen, dass man ihm genau auf die Finger schaut. Und da beginnt häufig schon das Problem. Die meisten Frachtenoptimierer (auch Frachtkostenoptimierer, Frachtanalysten, Frachtenprüfer) begnügen sich bei ihrer Analyse mit ein paar mageren Frachtangaben, aus denen sie fix viele schöne Diagramme und beeindruckende Tabellen zaubern.
Die häufigsten Tricks und Schwachstellen
- Optimierer verschicken ihre Serienbriefe gern an logistik- und fachferne Abteilungen wie das Controlling. Analysegrundlage sind oft veraltete Preise (Diesel, Versicherungen usw.).
- Die speziellen Transportbedingungen werden nicht oder zu wenig berücksichtigt.
- Auf einschränkende Liefervereinbarungen wird bei der Analyse kaum geachtet.
- Das schnelle Tagesgeschäft (und der Erfolgsfall für den Optimierer) steht im Vordergrund und nicht Versorgungssicherheit, Zuverlässigkeit und ein reibungsloser Transport.
So trennen Sie die Spreu vom Weizen
Gute Frachtenprüfer sind natürlich ihr Geld wert, vor allem bei großen Transportvolumen. Sie zu finden, ist aber nicht immer ganz einfach. Bei Ihrer Wahl achten Sie darauf, dass der Frachtenoptimierer:
- langfristig denkt und Prozesse im Auge hat und nicht nur Teile davon.
- einen Vertrag auf Erfolgsbasis mit einer Laufzeit von mehreren Jahren akzeptiert.
- sich auch für Ihre bisherigen Transportdienstleister samt Verträgen interessiert.
- sich vor Ort an der Laderampe über die logistischen Voraussetzungen informiert.
- aktuelle Preise als Grundlage für seine Analyse berücksichtigt.
- mit seinen Geschäftsbedingungen (AGB) nicht hinterm Berg hält.
- einen Mehrwert bietet, indem er z. B. an eine Rechtsanwaltskanzlei angebunden ist, zu deren Angebotsspektrum auch eine Rechts- und Versicherungsberatung gehört.
Beachten Sie: Falls Sie die Dienste eines Frachtenoptimierers in Anspruch nehmen, vergessen Sie nicht, die Zusatzkosten in Ihr Einkaufsbudget einzuplanen.
Quelle: Globaler Einkauf aktuell
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Was im Einkauf 2009 verdient wurde
Wie viel verdienen Einkäufer? Von welchen Faktoren ist die Höhe des Grundgehalts bzw. der Jahresbezüge abhängig? Wie haben sich die Gehälter im Einkauf 2009 im Vergleich zum Vorjahr entwickelt?
Diesen und weiteren Fragen widmet sich der BME e.V. in seiner seit 2008 jährlich erscheinenden Gehaltsstudie. Insgesamt nahmen rund 530 Mitglieder an der Studie teil. Auf der Basis der eingegangenen Daten wurde die BME-Gehaltsstudie 2009 erstellt.
Die Gehaltsstudie bietet einen aktuellen Benchmark über die Höhe der Gehälter im Einkauf. Im Rahmen der Studie konnten die wesentlichen gehaltsbeeinflussenden Faktoren u.a. aus den Bereichen Branche, Hierarchie-Ebene, Betriebsgröße, Berufserfahrung und persönlich zu verantwortendes Einkaufsvolumen differenziert dargestellt werden. Durch diese Ausprägung ist sowohl eine repräsentative Vergleichsbasis für Einkäufer höherer Hierarchie-Ebenen gewährleistet als auch ein Ausblick auf zukünftige Gehaltsstrukturen für Berufseinsteiger möglich. Die Teilnehmer stammen aus Betrieben unterschiedlicher Größen und Branchen, so dass Sie umfangreiche Vergleiche angestellen können.
Einige der wichtigsten Ergebnisse:
- Die Jahresbezüge der befragten Einkäufer sind im Vergleich zu 2008 deutlich gesunken.
- In der Konsumgüterbranche sind 2009 die höchsten Jahresgehälter gezahlt worden. Zudem sind im Vergleich zu 2008 die Jahresgehälter in der Konsumgüterbranche gestiegen, während alle anderen Branchen einen erheblichen Rückgang aufwiesen.
- Das Gehalt von Einkäufern wird leistungsabhängig gestaltet.
- Im Vergleich zum Vorjahr sind die leistungsabhängigen Bezüge deutlich gesunken.
- 2009 sind die Jahresgehälter der Einkäufer die für den Dienstleistungsbereich verantwortlich waren, gestiegen, während die Jahresgehälter der Einkäufer, die für die Bereiche Maschinen/Anlagen, Produktionsmaterial und den gesamten Einkauf verantwortlich waren, deutlich gesunken sind.
Quelle: BME Gehaltsstudie
Mein Tipp: Eine kostenlose Leseprobe dieser Studie finden Sie im PDF-Format auf den Seiten des BME unter www.bme.de/fileadmin/bilder/PDF/Studien/gehaltsstudie/Leseprobe_GS.pdf
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