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Lesen Sie am 10. Februar in Einkauf heute
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Von Ministerpräsidenten und Englisch-Sünden
Liebe Leserin, lieber Leser,
Günther Oettinger hat in den vergangenen Wochen gleich zweimal für enormen Medienwirbel gesorgt: Er warnte davor, der Euro könne aufgrund von Wackelkandidaten wie Griechenland zerbrechen. Und seine zwischenzeitlich berüchtigte Rede vor der EU-Kommission lieferte Kabarettisten jede Menge überaus brauchbares Material. Denn: Wer die Rede auf YouTube verfolgt hat, weiß, dass der Politiker aus dem Schwabenland mit der englischen Sprache auf Kriegsfuß steht. Mehr als 240.000 mal wurde die Rede zwischenzeitlich auf YouTube angeklickt.
Als Einkäufer wissen Sie: Im Ausland wird die englische Sprache oft als Verhandlungssprache gewählt. Mit guten bis exzellenten Englischkenntnissen können sie bei Ihren Verhandlungspartnern punkten. Doch Zeit ist ein knappes Gut - und für den Besuch einer Sprachschule reicht sie oft nicht aus. Was tun? Eine Alternative sind Online-Kurse, die Ihnen dabei helfen, Ihre Sprachkenntnisse gezielt vom PC aus zu optimieren. Tipps für Online-Angebote, mit denen Sie das schaffen, finden Sie in dieser Ausgabe.
Ebenso wichig wie das Beherrschen des Englischen oder der Sprache des Landes, in dem Sie Geschäfte machen, ist die Kenntnis der dortigen Gepflogenheiten. Schnell können hier scheinbare Kleinigkeiten zum Scheitern von Verhandlungen führen. Stopfen Sie etwa in Japan eine Ihnen überreichte Visitenkarte achtlos in Ihre Jackettasche, kann dies Ihr Geschäftspartner als Affront betrachten. Die höflichen Japaner erwarten, dass Sie die Karte mit Respekt entgegennehmen und studieren. Weitere Tipps zu Fettnäpfchen & Co. im Umgang mit ausländischen Geschäftspartnern lesen Sie heute in der Know-how-Bibliothek.
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Beste Grüße aus Bonn sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Einkauf heute"
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Am Computer Sprachen lernen
An Englisch kommt heute kein Handeltreibender vorbei. Je sattelfester Sie im Englischen sind, umso besser können Sie auf internationalem Parkett auch verhandeln. Kommen dann noch Spanisch- und Französischkenntnisse hinzu, kann Ihnen so schnell keiner ein X für ein U vormachen.
Hier einige Anbieter von Online-Sprachkursen:
1. www.lingueo.com
Von Afrikaans bis Zulu wird so gut wie jede Sprache angeboten. Beim Lernen unterstützen Sie Tutoren. Kosten: 10 bis 30 €/Stunde (je nach Sprache).
2. www.livemocha.com
Insgesamt 29 Sprachen bietet die amerikanische E-Learning-Plattform an. Das Kennenlernangebot gibt es gratis. Die tutorengestützten Online-Kurse sind kostenpflichtig: ab 10 $/ Stunde (je nach Sprache).
3. www.babbel.com
Kostenlose Basisversion für Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch. Wer mehr will, muss zahlen.
4. www.owad.de
OWAD (One Word a Day) baut Ihren Englisch-Wortschatz Tag für Tag aus: Sie erhalten jeden Tag per Mail ein ausgefallenes Wort oder eine Redewendung. Inklusive Anwendungsbeispielen und Informationen zur Herkunft des Worts. Der Service ist kostenlos.
Quelle: Globaler Einkauf aktuell, eigene Recherchen
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So vermeiden Sie die 10 schlimmsten 'Sünden' beim weltweiten Einkauf
Beim Importeinkauf holen sich sehr viele Einkaufsabteilungen blutige Nasen. Jens Holtmann, Chefredakteur des Fachinformationsdienstes Globaler Einkauf aktuell, zeigt Ihnen hier die 10 gefährlichsten Fallen in der weltweiten Beschaffung:
1. Konzeptloses Vorgehen: Ohne systematisches, planvolles Arbeiten geht grundsätzlich gar nichts. Der Einkauf bei einem internationalen Lieferanten muss gründlich mit Know-how, Ruhe und Übersicht vorbereitet werden.
2. Importhelfer: Verzichten Sie keinesfalls auf die Unterstützung und das Know-how von externen Spezialisten für die globale Beschaffung. Sie delegieren so nicht nur Arbeit, sondern sammeln sonst auch unnötig leidvolle Erfahrungen.
3. Markttransparenz: Auch hier verkürzen Importhelfer deutlich den Weg zum Erfolg. Welche Länder besitzen leistungsstarke Zulieferzweige, die für mich interessant sind?
4. Fremde Spielregeln: Zahllose Geschäfte sind daran schon gescheitert. Was bei deutschen Lieferanten funktioniert, kann schon beim Verkäufer aus der Nachbarschaft völlig falsch sein. Das wirtschaftliche, rechtliche und vor allen Dingen kulturelle Umfeld müssen Sie genau kennen.
5. Andere Verhandlungen: Ganz besonders hier spüren Sie die Mentalitäts-Unterschiede. Ohne fundierte interkulturelle Kompetenz und allgemeine Kommunikationsstärke gibt es immer Schwierigkeiten.
6. Logistikfragen: Längere Lieferzeiten, Zoll-, Versicherungs- und Transportfragen - nur einige Dinge, die beim Importgeschäft anders laufen und auch kostenmäßig eine andere Dimension besitzen.
7. Kalkulation: Ob sich der ganze Importaufwand lohnt, lässt sich oft schon durch einfaches Nachrechnen abschätzen. Ohne Gesamtbezugskosten-Vergleich können Sie keine fundierte Entscheidung treffen.
8. Testkauf: Auch wenn die Zahlen noch so verlockend sind und der Lieferant betont, dass alle Anforderungen kein Problem sind - Sie müssen es ausprobieren. Nur so finden Sie heraus, ob der Zulieferer hält, was er verspricht.
9. Lieferanten besuchen: Unverzichtbar! Aber auch kostspielig und zeit-aufwändig (also rechnen). Internationale Geschäftsbeziehungen lassen sich nur schwer ausschließlich vom Schreibtisch aus aufbauen. Sie müssen sich ansehen, mit wem Sie Geschäfte machen wollen. Fahren Sie hin und prüfen Sie mit eigenen Augen. Viele Dinge erledigen sich so von ganz alleine.
10. Vorurteile: Diese finden Sie quer durch das gesamte Unternehmen - auch im Einkauf. Leistungsstarke Lieferanten finden Sie mittlerweile überall auf der Welt. Gute Produkte in ausgezeichneter Qualität herzustellen, ist schon lange kein rein deutsches (bzw. europäisches) Privileg mehr. Ihre Geschäftsleitung muss entscheiden, ob sie die großen Chancen der internationalen Arbeitsteilung stärker nutzen möchte. Ihre Aufgabe ist es, Ihre Firmenspitze bei dieser Frage zu beraten.
Quelle: Globaler Einkauf aktuell
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Was Sie 2010 erstmals auf der Straße sehen werden
… Menschen, die sich ihr Handy vors Gesicht halten. Der Grund: Sie nutzen eine so genannte Augmented Reality-Software. Sie blendet über das Bild, das die Handykamera aufnimmt, Zusatzinfos aus dem Netz ein – zum Beispiel wo sich die nächste U-Bahnstation befindet. Unsere Prognose: Die Technik wird den Alltag verändern.
Schauen Sie sich einmal an, wie das funktioniert (Klick auf das Bild öffnet ein interessantes Demonstrationsvideo).

… einen Mini-Supermarkt in der Tankstelle. Die Handelskette Spar hat in sechs BP- und Turmoil-Tankstellen in Österreich kleine Filialen eröffnet. Rewe ist bereits in 130 Tankstellen präsent. Interessant: Die Waren werden zum normalen Supermarkt-Preis verkauft. Unsere Prognose: Dem Kleinflächen-Supermarkt gehört die Zukunft!
… Krankenhäuser mit Kunstsammlung. Die größte Kunstsammlung außerhalb von Museen beherbergt das Rikshospitalet Klinikum in Oslo. Auf Design vom Star-Architekten setzt das Krankenhaus im österreichischen Tulln. Unsere Diagnose: Der Wellness-Trend erreicht die Krankenhäuser. Mit ansprechendem Design sollen Patienten zum längeren Verweilen motiviert werden – finanziert aus der eigenen Tasche.
… Twitter verboten-Schilder. Der Kurznachrichtendienst Twitter entwickelt sich zum normalen Medium – auch innerhalb von Unternehmen. Folge: Der Wildwuchs ist vorbei. Firmen werden Richtlinien dazu aufstellen, was und wo Mitarbeiter twittern dürfen – bis hin zum totalen Zwitscherverbot im Konferenzraum.
… Menschen, die mit der Bartercard bezahlen. Bartercard ist ein weltweites Tauschnetzwerk für Unternehmer. Alle Teilnehmer können darüber ihre Leistungen mit anderen Mitgliedern austauschen. Das funktioniert zum Beispiel so: Ein Lagerunternehmer stellt einem Hersteller von Gabelstaplern Lagerflächen zur Verfügung; im Gegenzug erhält er einen Stapler. Da seine Leistung jedoch mehr wert war als das Fahrzeug, schreibt ihm Bartercard so genannte Tauschpunkte gut – die er dann bei anderen Bartercard-Nutzern ausgeben kann. Unsere Prognose: Die Tauschwirtschaft boomt – vor allem weil Unternehmen so ihre knappen Bargeldbestände schonen können.
Quelle: Trendletter, Zukunftsletter
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