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Die richtige Frage danach

Liebe Leserin, lieber Leser,

Weiterbildung ist Luxus - so manches Unternehmen scheint in diesen Tagen nach diesem Motto zu verfahren. Da wird an der Fortbildung für die Mitarbeiter gespart, was das Zeug hält, schließlich will man ja die Kosten so gering wie möglich halten. Doch die Qualifikation der Mitarbeiter ist gerade in schwierigen Zeiten wichtiges Kapital für Unternehmen - denn 'gut' reicht schon lange nicht mehr aus, um am Markt zu bestehen.

Indes, Weiterbildung ist nicht gleich Weiterbildung. Hand aufs Herz - an wie vielen Seminaren und Kursen haben Sie und Ihre Mitarbeiter schon teilgenommen, die zwar 'ganz nett' waren, aber wenig Substanz und verwertbaren Nutzen gebracht haben? Nicht genug jedenfalls, um die oft hohen Seminargebühren, Übernachtungskosten und den Arbeitsausfall zu rechtfertigen.

Jens Holtmann, Chefredakteur des Informationsdienstes EinkaufsManager, empfiehlt daher, die "richtige Frage danach" zu stellen. Fragen Sie Ihre Mitarbeiter nach Veranstaltungsende bitte nicht, wie es ihnen denn gefallen habe, sondern stellen Sie präzise Fragen, etwa "Nennen Sie mir bitte 3 konkrete Dinge, die Sie – angeregt durch das Training – umsetzen wollen. Wobei kann ich Sie unterstützen?"

Bei mehr als 70 % der Mitarbeiter, so Holtmann, kommt keine klare Antwort auf diese Frage. Daran sind meistens nicht die Mitarbeiter schuld. Die Seminare waren einfach zu schwach, zu praxisfern, zu allgemein. Chefs, die professionell nachfragen, merken spätestens beim zweiten Mitarbeiter, der nicht klar benennen kann, was er umsetzen wird, dass dieses Seminar völlig wertlos ist.

Auch wenn das Seminar top, die vermittelten Inhalte praxisnah und verwertbar sind, ist das menschliche Gedächtnis oft der größte Feind des Lernens: Wie Sie neuerworbene Kenntnisse festigen, erfahren Sie heute im dritten Beitrag.

Herzliche Grüße aus Bonn sendet Ihnen

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Einkauf heute"
 
 
 
Pauken per iPhone - liegt hier die Zukunft des Lernens?


Wie werden wir im Jahr 2030 lernen? Welche Zukunft hat Corporate Learning? Mit diesem Thema befasst sich Trendletter-Chefredakteur Axel Gloger in einem neuen Beitrag im Trendletter-Blog über_morgen:

Einige Trends zeichnen sich mit dem Wissen von heute schon ab. So sieht der Trendletter die Entwicklungen:

1. Lernen verlässt den Klassenraum
Lernen von Berufstätigen ist die längste Zeit ein Ding gewesen, dass von ein paar Personalern für eine abgegrenzte Zeit in einem abgelegenen Konferenzhotel/Schulungszentrum organisiert wurde. So ist die Welt von morgen nicht mehr. Stellen Sie sich Lernen wie den Gang zum Kaffeeautomaten im Büro vor: Wann immer neues Wissen gebraucht wird, muss es zu minimalen Transaktionskosten verfügbar sein!

2. Lernen wird zur 24/7-Applikation
Lernen lässt sich in Zukunft weder in einen Raum sperren noch auf einen Ort reduzieren. Gelernt wird immer, wenn es gerade passt – in der Pause, während der Arbeit, beim Multitasken (auch wenn das den Digital Immigrants merkwürdig vorkommt), im ICE, in der Frequent-Traveller-Lounge der Lufthansa, im Wartezimmer beim Arzt, wo auch immer – und jederzeit.

Wie das iPhone das Lernen der Zukunft beeinflussen wird und weitere Trends lesen Sie im Trendletter-Blog.
Hier weiterlesen ...

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Einkaufsleiter aufgepasst: So verschaffen Sie sich den entscheidenden Vorsprung vor Ihren Mitbewerbern

Das 1. Halbjahr 2010 wird heiß für Einkäufer. Preise, Märkte, Lieferanten - nichts ist mehr so, wie es einmal war. Topaktuelle Marktinformationen, aktuelles Know-how sind in dieser Situation wichtiger denn je zuvor. Wo bieten sich gerade die besten Konditionen? Welche Frühwarnindikatoren zeigen Ihnen, wohin sich die Preise bewegen?

Jens Holtmann, Deutschlands erfahrenster Einkaufsprofi, liefert Ihnen im Informationsdienst EinkaufsManager genau das Know-how, mit dem Sie die richtigen Einkaufsentscheidungen treffen und so Ihre Ziele nicht nur erreichen, sondern übertreffen.

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4 Online-Recherchehilfen für Weiterbildungsangebote

Das richtige Weiterbildungsangebot auswählen - dabei kann Sie das Internet entscheidend unterstützen. Die Redaktion des EinkaufsManager hat für Sie einige Anbieter recherchiert, mit denen Sie Ihr Projekt Weiterbildung vorantreiben können:

1. Lernhilfen
www.lerntechnik.info
Wie einen Kranz legt die Webseite viele hilfreiche Unterthemen um das Generalthema Lernen (z. B. Rhetorik, Gedächtnistraining, Kreativität, Denken, Buchtipps u.v.m.). Teilweise wird der User auch auf andere Webseiten weitergeleitet. Das Highlight der Seite ist ein monatlicher Newsletter mit vielen Lerntipps, Neuigkeiten und aktualisierten Verlinkungen.

2. Überregionale Datenbank

www.iwwb.de
Eine Meta-Suchmaschine, die vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) betrieben wird. Die Seite eignet sich hervorragend, um sich mit der Materie Weiterbildung vertraut zu machen. Gegenwärtig können über 890.000 Angebote abgerufen werden. Die komfortable Suche glänzt durch Stichwortwahl und durch Postleitzahlen-/Ortsselektion. Detaillierte Termin- und Anbieterangaben samt Seminarpreise gehören ebenfalls zum Standard.

3. Seminarfinder

www.seminarmarkt.de
Stiftung Warentest hat den Bonner Dienstleister vor knapp 2 Jahren zum Testsieger mit der Note „Gut” gekürt. Gegenwärtig hat die Seite 22.955 Seminare, Weiterbildungskurse und Management-Trainings von 1.562 Anbietern aufgelistet. Vor jeder Veröffentlichung werden diese Anbieter eingehend auf Herz und Nieren geprüft.

4. Seminaranbieter
www.brainguide.de/veranstaltungen
Wissen kommt nicht ohne Experten aus. Genau hier liegt auch der Ansatzpunkt der brainGuide AG mit Sitz im bayerischen Starnberg. Das Webportal bietet weit mehr als eine simple Auflistung von Fortbildungsangeboten. Per intelligentem Filter können Sie sich passgenau Ihren Kurs aussuchen (Seminar, Worksshop, Ort usw.). Die Experten- und Literatursuche funktioniert ähnlich.

 
 
 
Weiterbildung: Fördermittel für BME-Kurse Einkauf und Logistik

Die Agentur für Arbeit und der Europäische Sozialfonds (ESF) stellen seit 2009 Fördermittel für Unternehmen aller Größen und Branchen bereit, um Mitarbeiter in ausgewählten Lehrgängen und Seminaren der BME-Akademie, einer Tochtergesellschaft des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) weiterzubilden.

Die Förderung richtet sich an Einkäufer und Logistiker, die berechtigt sind, Bildungsgutscheine der Arbeitsagenturen zu beziehen. Dies sind primär solche Kräfte, die sich in Kurzarbeit befinden, und Arbeitnehmer, deren letzte qualifizierte berufliche Weiterbildung über vier Jahre zurück liegt.

Seit August 2009 haben nach Angaben des BME schon über 50 Unternehmen aller Größen und Branchen von den Fördermaßnahmen Gebrauch gemacht, u.a. BS Energy, Sioux, Leopold Kostal, Transradio Sendesysteme und das Fraunhofer Institut.

Welche Kurse gefördert werden und weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des BME.


 
 
 
3 Tipps, wie Sie Ihren Lernerfolg festigen

Bedauerlicherweise gehört zum Lernen auch das Vergessen. Denn, grob gesagt, müssen dabei die beiden Hirnhälften (links: logisches/abstraktes Denken, rechts: sinnliches/emotionales Erfassen) zusammenarbeiten – und das klappt nicht immer reibungslos. Doch zum Glück gibt es ein bewährtes Mittel gegen das Vergessen, nämlich die Wiederholung! Ihr Gehirn ist allerdings keine Festplatte. Stupides Pauken bringt Sie nicht sehr weit. Was Sie schon können oder begriffen haben, sollten Sie sich deshalb nicht mehr vornehmen.

Zu besseren Lernergebnissen (und einer geringeren Vergessensquote) kommen Sie durch
  • regelmäßiges Lernen (zur gleichen Tageszeit, an immer den gleichen Tagen, an bestimmten Lernplätzen),
  • kleine Lerneinheiten (die können Sie sich schneller und nachhaltiger einprägen als große Stoffbrocken),
  • Flexibilität (nutzen Sie etwa die Fahrt im Auto, um Gelerntes zu wiederholen: Vokabeln, Formeln, Lehrsätze).
Quelle: EinkaufsManager


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