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Mehr zu folgenden 4 Themen erfahren Sie am 15.04.2010 in Logistik aktuell:
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Kosten runter im Frühjahr 2010
Liebe Leserin, lieber Leser,
die positive Nachricht: Die Nachfrage im Transportgewerbe zieht wieder an. Vor allem die Bauwirtschaft, so der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL e.V.), werde durch Sonderkonjunkturprogramme beflügelt, so dass Laderaum in bestimmten Marktsegmenten knapp werde.
Doch der Verband warnt vor allzu großem Optimismus: Die Mitglieder sollen nach BGL-Meinung nur in den Bereichen Kapazitäten aufstocken, in denen der Markt nach Dumpingfrachten wieder auskömmliche Perspektiven bietet und auch mittelfristig eine bessere Kapazitätsauslastung zu erwarten ist.
Denn die Kosten steigen weiter: Besonders die Tankstellenpreise entwickeln sich dramatisch, das Auslaufen von Konjunkturprogrammen und eventuelle Steuererhöhungen, die in Anbetracht der deutschen Schuldenberge nicht unwahrscheinlich sind, könnten dem Transportgewerbe zu schaffen machen.
Kostensenkungspotenziale ausschöpfen, wird also auch in diesem Jahr für Sie wieder ganz oben auf der Agenda stehen müssen. Uwe E.Wirth, Chefredakteur des Fachinformationsdienstes LogistikManager, gibt Ihnen heute 10 Praxistipps, wie Sie bei Ihrer Personalplanung viel Geld sparen können!
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Beste Grüße sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Logistik aktuell"
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Fahrzeugschäden: Geben Sie sich nicht mit dem Wiederbeschaffungspreis zufrieden
Nach Unfallschäden versuchen die Versicherungen verstärkt, eine Schadenregulierung nach dem Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs abzuwickeln, wenn die Reparatur des Schadens diesen Wert übersteigt. Darauf brauchen Sie sich aber nicht einzulassen, da die Versicherer verpflichtet sind, Reparaturkosten bis zum 1,3-Fachen des Wiederbeschaffungswerts zu übernehmen.
Im vorliegenden Fall wurde ein Sattelauflieger bei einem Verkehrsunfall beschädigt. Die Alleinschuld für den Unfall lag zweifelsfrei beim Unfallgegner. Dessen Haftpflichtversicherung beglich den Schaden an der Zugmaschine voll. Sie wollte jedoch die Reparaturkosten für den Auflieger mit dem Argument, die Kosten seien höher als der Wiederbeschaffungswert, nicht übernehmen, sondern nur Letzteren erstatten.
Damit war jedoch der Halter des Fahrzeugs nicht einverstanden und klagte. Das Gericht schloss sich der Meinung des Versicherers an und verfügte, dass nur der Wiederbeschaffungswert zu ersetzen sei. Damit wollte sich der Geschädigte nicht abfinden, und so kam der Fall vor das Oberlandesgericht (OLG) Celle.
Dieses erteilte der Versicherung eine Abfuhr, denn nach Ansicht des Richters müsse auch bei Schäden an Lastwagen und deren Anhängern derselbe Maßstab angelegt werden wie bei PKW-Schäden. Hier sei es üblich, dass die Versicherungen auch Reparaturkosten bis zur 1,3-fachen Höhe des Wiederbeschaffungswerts übernehmen, wenn der Geschädigte sein Fahrzeug lieber reparieren lassen möchte, statt ein gleichwertiges Ersatzfahrzeug zu beschaffen.
Weitere geldwerte Rechts-Tipps finden Sie im Fachinformationsdienst LogistikManager.
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Vorsicht! Prüfen Sie im Bargeldverkehr - vor allem bei Nachnahmebeträgen - 20- und 50-€-Geldscheine
Denn 20- und 50-€-Noten werden am häufigsten gefälscht! Im 2. Halbjahr 2009 war die 20-€-Banknote mit 47 % Spitzenreiter unter den Euro-Blüten, gefolgt von der 50-€-Banknote mit 39 %. Insgesamt wurden in 6 Monaten 447.000 gefälschte Euro-Banknoten aus dem Verkehr gezogen – das geht aus dem Bericht der Europäischen Zentralbank (EZB) hervor.
Im Vergleich zur Anzahl der im Umlauf befindlichen Euro-Banknoten (durchschnittlich 12,8 Milliarden) ist der Anteil der Fälschungen zwar nach wie vor sehr gering. Das Problem für den Eigentümer eines gefälschten Geldscheins ist aber, dass er, wenn er die Quelle für die gefälschte Note nicht mehr darlegen kann, auf dem Schaden sitzenbleibt.
Aus diesem Grund sollten Sie Ihr Fahrpersonal besonders darauf hinweisen, dass beim Kassieren von Nachnahmebeträgen, das in der Regel bar erfolgt, die betreffenden Scheine besonders genau geprüft werden müssen. Hilfreich wäre auch, diese Scheine separat vom Fahrpersonal aufzubewahren, damit im Fälschungsfall die Quelle identifiziert werden kann
Mehr Praxistipps für Fuhrparkleiter lesen Sie auch in der aktuellen Ausgabe von FuhrparkManagement aktuell ...
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10 Tipps zur Kostenreduktion bei der Personalplanung
Kosten sparen - es gibt wohl kaum einen Logistikverantwortlichen, der nicht unter dem Druck steht, dies zu tun. Uwe E.Wirth, Chefredakteur des Fachinformationsdienstes LogistikManager hat für Sie 10 Tipps zusammengestellt, mit denen Sie bei der Personalplanung Kosten sparen und mit vorhandenen Ressourcen noch effizienter wirtschaften können.
Tipp 1: Untersuchen Sie jede Tätigkeit in der Logistikkette genau
Hinterfragen Sie hier immer Folgendes:
- Welche Aufgaben nimmt der einzelne Mitarbeiter genau wahr?
- Sind alle diese Aufgaben auch sinnvoll und notwendig?
- Können Teilaufgaben auch sinnvoll an anderer Stelle von anderen Mitarbeitern erledigt werden?
- Welche Bedeutung hat die spezifische Aufgabe für Ihre Kunden?
Tipp 2: Prüfen Sie, inwieweit Aufgaben sinnvoll umverteilt werden können
Stellen Sie sich hier folgende Fragen:
- Welches sind die Kernfunktionen, die an einer Position der Logistikkette durchgeführt werden müssen?
- Müssen alle Tätigkeiten an der Position wirklich hier ausgeführt werden?
- Mit welchem Aufwand sind die einzelnen Tätigkeiten verbunden?
- Können einige dieser Tätigkeiten von anderen mit übernommen werden?
Tipp 3: Nutzen Sie alle Möglichkeiten, die einen flexiblen Arbeitseinsatz Ihrer Mitarbeiter erlauben und die Verfügbarkeit des Personals verbessern
Greifen Sie hier auf folgende Konstrukte zurück:
- Arbeitszeitkonten wie Jahresarbeitszeit
- Gleitzeit
- Arbeit auf Abruf
- Teilarbeitszeit
- Freizeitvergütung für Mehrarbeit
- Leiharbeiter
Tipp 4: Bezahlen Sie nach Leistung und nicht nach Zeit
- Vereinbaren Sie konkrete Ziele und Mindestleistungen.
- Gruppieren Sie Ihre Mitarbeiter leistungs- und qualifikationsgerecht ein.
- Schaffen Sie Prämien- oder Bonusregelungen.
- Beteiligen Sie die Mitarbeiter am Erfolg des Unternehmens.
Tipp 5: Schauen Sie sich die Fehl- und Urlaubszeiten immer genau an
Achten Sie hier auf auffällige Krankenstände an speziellen Positionen und Funktionen. Gibt es auffällige Häufungen, so versuchen Sie herauszubekommen, ob eventuell eine Überbelastung vorliegt.
Tipp 6: Bilden Sie Ihre Mitarbeiter gut aus
Gerade wenn Sie viele technische Hilfs- und Automatisierungsmittel einsetzen, ist eine gute Ausbildung unabdingbar. Das sollten Sie besonders dann berücksichtigen, wenn Sie Springer oder Poolpersonal einsetzen wollen.
Tipp 7: Achten Sie bei der Personalsuche auch auf Kostenaspekte
Doch Vorsicht, hier ist es wie überall im Leben: Wer zu billig kauft, zahlt 2-mal. Oft ist es nämlich so, dass Sie einem ungelernten Lagerarbeiter recht wenig zahlen, aber erst richtig viel Geld in die Hand nehmen müssen, um ihn auf seine Aufgaben vorzubereiten, ihn also auszubilden.
Tipp 8: Achten Sie immer auf die Sicherheit
Weisen Sie alle Mitarbeiter gewissenhaft in ihre Aufgaben ein. Nur so vermeiden Sie Unfälle, die dann schnell zu Engpässen führen können. Das ist insbesondere bei Springern und Poolmitarbeitern wichtig. Untersuchen Sie nach Unfällen immer, wie es dazu kommen konnte, und passen Sie Ihre Einarbeitungsprozeduren entsprechend an.
Tipp 9: Versuchen Sie, hohe Personalfluktuation zu vermeiden
Personal neu einzuarbeiten erfordert Aufwand und auch Geld. Darüber hinaus kann ein neuer Mitarbeiter am Anfang sicherlich nicht so effektiv arbeiten wie eine bewährte Kraft. Deshalb sollten Sie alles unternehmen, um Ihr angestammtes Personal zu halten. Gründe für häufige Wechsel sind oft Überlastung oder Unzufriedenheit wegen unbefriedigender Arbeitsumgebung.
Tipp 10: Wenn Sie neue Personalplanungsinstrumente eingeführt haben, sollten Sie deren Wirksamkeit regelmäßig überprüfen
Sie können nie ganz sicher sein, dass Ihre neuen Methoden auch wirklich den gewünschten Effekt bringen. Insbesondere kann es leicht passieren, dass in nach- oder vorgelagerten Stationen Mehraufwand entsteht.
Mehr zum Personalmanagement in der Logistik erfahren Sie auf unserem Fachportal Ekalog.
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Pkw 2020: Vernetzung macht Fahrer fast obsolet
Wie beeinflusst das Internet künftig den Straßenverkehr? Die Prognose der Trendletter-Redaktion: Der moderne PKW kommt bald schon (fast) ohne Fahrer aus!
Der Connected Car ist das Zukunftsbild des Autofahrens. Nicht nur das einzelne Auto ist Ziel der Innovationen, sondern auch das Netzwerk, das alle Autos zusammen bilden, die per GPS ortbar und per Internet verbunden sind.
Der Nutzen:
- Navigation. Neu sind die sogenannten V2V-Networks (übers.: Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Netze). Entdeckt der Schleuderwarner z. B. eine vereiste Fahrbahn, kann das an die nachfolgenden Autos weitergemeldet werden. Wenn in einem Fahrzeug der Airbag ausgelöst wird, kann ebenfalls eine Meldung an den nachfolgenden Verkehr erfolgen, damit sich dieser der Unfallstelle vorsichtig nähert. Zukünftige Anwendungen: In einem Konvoi mehrerer Fahrzeuge wird nur das erste von einem Fahrer gelenkt, die nachfolgenden werden über die elektronische Leine gesteuert.
- Firmenfahrzeuge werden besonders von der Vernetzung profitieren. Hier ermöglicht das mobile Internet: Fracht orten und verfolgen, Fahrtrouten dem Straßenzustand anpassen, Parkplatz-Management und Arbeitszeitüberwachung gewerblicher Fahrer.
- Neue Geschäftsmodelle. Versicherung pro gefahrenem Kilometer und Tageszeit zahlen, Abrechnung der Pkw-Maut nach georteten Fahrtrouten, standortbezogene Werbung.
Trendletter-Prognose: Der Nutzen des Connected Car ist so hoch, dass viele der möglichen Optionen bald eingeführt werden. Das wird die Privatsphäre der Autofahrer einschränken (jederzeitige Ortung) und die gefühlte Unabhängigkeit beseitigen – doch auf der Haben-Seite steht eine sichere Zukunft: In drei Jahrzehnten wird die Fernsteuerung so weit sein, dass die meisten der heutigen Unfallursachen ausgeschaltet werden können, kein Fahrer mehr von der Fahrbahn abkommt und die Verkehrsregeln zu 100 Prozent eingehalten werden.
Trend-Briefing: Das bringt das mobile Internet im Pkw
- Warnt rechtzeitig vor Gefahrenstellen.
- Warnt vor schlechten Straßenverhältnissen.
- Aktiviert Sicherheitssysteme im Fahrzeug kurz vor einem Aufprall, z. B. Sicherheitsgurte.
- Navigation und Ausweichrouten bei Staus.
- Wählt automatisch das Tempo so, dass Ampeln bei Grün erreicht werden.
- Automatische Einfädelung auf Autobahnauffahrten.
- Hinweise auf Punkte touristischen Interesses entlang des Weges.
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