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Lesen Sie am 22 April in Logistik aktuell:
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Alles Asche?
Liebe Leserin, lieber Leser,
die vergangenen Tage haben gezeigt, wie schnell der internationale Flugverkehr aus dem Ruder laufen kann. Die Aschewolke aus dem isländischen Vulkan Eyjafjallajökull sorgte dafür, dass am Sonntag 313 europäische Flughäfen gesperrt waren, 200.000 deutsche Urlauber saßen an ihren Ferienorten fest oder konnten nicht dorthin fliegen. So mancher Reisende hat sich für Alternativen zum Flugzeug entschieden, Mitfahrzentralen freuten sich beispielsweise über glänzende Geschäfte und konnten ein Umsatzplus von über 60 Prozent verbuchen.
Doch nicht nur Urlauber und Geschäftsreisende waren von dieser Ausnahmesituation betroffen: Bei den Zulieferketten der Autohersteller traten Verzögerungen auf, BMW musste die Produktion gar zeitweise stoppen. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) regte nun eine zeitweise Lockerung des Lkw-Fahrverbots an Sonntagen an: VDA-Präsident Matthias Wissman sagte in einem Interview mit der Osnabrücker Zeitung: "Wir müssen alles tun, damit die Lieferkette wieder stabilisiert wird". Für ein Wochenende, an dem der Luftverkehr noch nicht vollständig wieder funktioniere, so die Forderung des früheren Verkehrsministers, solle zumindest der Transport auf dem Landweg erleichtert werden.
Wie ist es Ihnen in den vergangenen Tagen ergangen? Haben die Beeinträchtigungen im Luftverkehr Ihr Geschäft beeinflusst? Lassen Sie es mich bitte wissen - senden Sie mir einfach eine Mail an Bettina.Steffen@ekalog.de. Ein Stimmungsbild, wie die Leser von Logistik aktuell die "Vulkanwoche" erlebt haben, lesen Sie dann in einer der nächsten Ausgaben.
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Beste Grüße sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Logistik aktuell"
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Wie Mobiltechnik künftig hilft, Ihren Wartungsmann produktiver zu machen
Die US-Armee rüstet Wartungstechniker derzeit mit speziellen Datenbrillen aus, die an ein Mobiltelefon angeschlossen sind. Das Handy registriert, auf welches Teil der Techniker gerade schaut, und blendet in seine Brille eine Art Reparaturanleitung ein. Zusätzlich werden kurze 3D-Animationen eingespielt, die vorführen, wie ein bestimmter Reparaturschritt ablaufen muss.
Durch die Anwedungen dieser so genannten Augmented-Reality-Technik hat sich die Reparaturzeit bei Panzern in Tests halbiert.
Trendletter-Prognose: Mobile Rechner, die digitale Zusatzinfos über ein reales Bild blenden, sind aus der Fabrik der Zukunft nicht mehr wegzudenken. Sie sparen Zeit, senken die Fehlerraten und verkürzen die Einarbeitungszeiten, da selbst Neulinge mit den digitalen Schritt-für-Schritt-Anleitungen sofort produktiv arbeiten können.
Leiter des Projekts namens ARMAR ist Prof. Steven Feiner von der Columbia University. Schauen Sie sich das Demo-Video an: http://graphics.cs.columbia.edu/projects/armar
Quelle: Trendletter
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Endlich EU-weite einheitliche Notrufnummern
Für Notrufe bei Unfällen und plötzlichen ernsten Erkrankungen ist EU-weit die Rufnummer 112 geschaltet. Unter dieser Nummer erreichen Sie die Notrufzentrale, die alle notwendigen Maßnahmen (Krankenwagen, Polizei, Notarzt, Feuerwehr) einleitet. Weiterhin gültig sind zusätzlich die bekannten nationalen Rufnummern in den verschiedenen Ländern.
Unser Tipp: Weisen Sie Ihre Fahrer, die im grenzüberschreitenden Verkehr eingesetzt werden, darauf hin, und pinnen Sie diesen Hinweis am besten auch an das schwarze Brett Ihres Unternehmens.
Quelle: FuhrparkManagement aktuell
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Neuer Digitaltacho kommt 2011
Zum Schutz vor Manipulationen soll ab dem 1. Oktober 2011 nur noch ein neuer Digitaltachometer in LKWs und Bussen eingebaut werden dürfen, das berichtet der Fachinformationsdienst LogistikManager.
Das neue Gerät soll besser gegen magnetische Störungen geschützt sein. Durch die einheitliche Bauform und Technik versprechen sich Experten eine exaktere Überprüfung der Fahrerkarten und einen wesentlich schnelleren Download der Blackbox-Speicherinhalte. Die bisherigen Modelle wurden EU-weit bisher in 1,5 Mio. Fahrzeugen verbaut und von 3 Mio. Fahrern bei 900.000 Unternehmen benutzt.
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