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EINKAUF-HEUTE
Aktuelle Praxis-Tipps zum nationalen und globalen Einkauf
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Einkaufspraxis 2010: Mehr erreichen - trotz Krise

Wie wird sich die Wirtschaft 2010 entwickeln? Wie geht es mit dem Euro weiter? Worauf müssen Sie sich als Einkäufer einstellen?

Welche Chancen bieten sich Ihnen - und vor welchen gefährlichen Fallen müssen Sie sich schützen? Greifen Sie hier auf aktuelle Fakten, Einkaufstrends und Praxistipps für den erfolgreichen Einkauf zu.

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Eine überzeugende Sammlung aus 15 Jahren Einkaufspraxis und für Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen vermutlich eines der besten Werkzeuge seit Jahren!

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Lesen Sie am 05. Mai in Einkauf heute
 
 
Krisenstimmung in Europa

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Lage in Europa spitzt sich zu - Griechenland wankt, Portugal geht es auch nicht viel besser - und weitere Wackelkandidaten bangen um ihre Zahlungsfähigkeit. Fakt ist: Wer sich in der Sicherheit wiegte, die Krise sei vorbei, hat sich zu früh gefreut. Klar, aus so manchen Wirtschaftssektoren kommen ermutigende Zahlen, doch die gegenwärtige Situation zeigt mal wieder, wie fragil unser System doch ist.

Die Euro-Schwäche und die unsichere Situation wirken sich auch auf die Preise aus - für Sie als Einkäufer eine schwierige, doch auch chancenreiche Situation.

Schon Ludwig Erhard, der "Vater des deutschen Wirtschaftswunders" wusste: "50 % der Wirtschaft sind Psychologie". Besonders deutlich wird dies an den Aktienmärkten. Im zweiten Beitrag lesen Sie heute Tipps, wie Sie in die Geheimnisse der Finanzmärkte eintauchen und sich daraus wichtige Anhaltspunkte für Ihre Beschaffungspraxis holen!


Beste Grüße aus Bonn sendet Ihnen

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Einkauf heute"
 
 
 
Einkaufsmanager-Indices: Noch immer ist zu viel Druck im Kessel

Jens Holtmann, Chefredakteur des Informationsdienstes Rohstoffeinkauf aktuell, stellt Ihnen die aktuellen Einkaufsmanager-Indices der führenden Industrienationen vor:

Trotz Entspannungstendenzen, vor allem in den Entwicklungsländern, steht die Weltwirtschaft noch immer unter Druck. Nicht nur die EU hat mit der Konsolidierung ihrer Staatshaushalte zu kämpfen. Inflationsängste plagen z. B. auch Russland, Japan und Brasilien (um 200 Punkte will die dortige Zentralbank den Leitzins anheben).

USA: Der strenge Winter hat Spuren hinterlassen. Produktivität, Unternehmensgewinne, Investitionstätigkeit und Beschäftigungsaufbau sind im 1. Quartal weniger stark gestiegen als erwartet.

EU: Mit den Winterfolgen plagt sich auch die Union. Hinzu kommen ausgelaufene Abwrackprämien (Frankreich) und das Griechenland-Problem.

Japan: Auch die Bank of Japan (BoJ) sorgt sich. Ihr fehlt es an einer robusten Inlandsnachfrage. Ein brummender Export genügt nicht.

China/Asien: Wetter und Feiertage haben auch in Indien und China die Indices fallen lassen. Dennoch bleibt dort (wie in Asien überhaupt) der breit angelegte Aufschwung intakt.

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Frühlingsfreuden für Ihren Schreibtisch!


"Menschen, die dazu neigen, sich in ihrer Unordnung einzurichten, wirken nicht kompetent und gut organisiert." (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13./14.3.2010)

Ist auch bei Ihnen Ordnung mehr Wunsch als Realität? Nutzen Sie unser einmaliges Angebot (es kommt nicht wieder!), und testen Sie jetzt das Praxishandbuch: Einfach organisiert! zu sonnigen Frühjahrskonditionen!

JA, ich möchte im Frühling endlich aufatmen und jetzt gleich mehr über das einmalige Angebot erfahren! ...

 
 
 
Link-Tipp: Werden Sie ein Börsenprofi

Das Wissensportal „Wikipedia” und der Brokerservice „GodmodeTrader” haben sich zusammengetan und eine kostenlose Finanzwissensdatenbank ins Netz gestellt.

Für Sie als Einkäufer besonders interessant sein dürften die Themen:
  • Rohstoffe: Lernen Sie Fakten und Tendenzen deuten.
  • Wirtschaftsdaten erklärt: Informationen sind das tägliche Brot eines Einkäufers.
  • Finanzkrise: Die wichtigsten Begriffe werden Ihnen in diesem Modul erklärt.
  • Optionen: Richtig mit Optionen umgehen.
  • Futures: Von Commodities über FDAX bis zum Bund-Future, hier erfahren Sie alles über diese Anlageklasse.
  • Devisen: Grundlagenwissen zum größten Markt der Welt.
Mehr: www.godmode-trader.de/ wissen/index.php

Liebe Leserin, lieber Leser,
weitere Internet-Tipps, die Ihnen die tägliche Arbeit erleichtern, finden Sie in der aktuellen Ausgabe von
Rohstoffeinkauf aktuell.
 
 
 
Nachhaltige Beschaffung wird immer wichtiger

Eine aktuelle Studie der Kerkhoff Consulting bringt es an den Tag. Zukünftig müssen Einkäufer ihr Dreiecksmodell Preis/Qualität/Service um die Punkte Ökologie, soziale Standards und Nachhaltigkeit zum Sechseck erweitern.

Für ihre Studie haben die Düsseldorfer Einkaufsleiter über 200 deutsche, österreichische und schweizerische Unternehmen befragt. Hier das Ergebnis:
  • 69 % meinen, dass Nachhaltigkeit beim Einkauf in Zukunft noch wichtiger werden wird.
  • 34 % erwarten von der Einhaltung ökologischer und sozialer Standards Wettbewerbsvorteile.
  • 25 % sehen die Schonung natürlicher Ressourcen als wichtigsten Zukunftstrend.
  • 16 % favorisieren die Nutzung alternativer Energiequellen.
  • 12 % plädieren für eine schadstoffarme Produktion.
  • 7 % erwägen, ihre Logistikaufgaben umweltgerechter zu planen und zu gestalten.
So weit die Zukunft. Gegenwärtig – das fanden die Düsseldorfer auch heraus – spielten ökologische (41 %) und soziale Standards (25 %) für den Einkauf des produzierenden Gewerbes aber noch keine Rolle.

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Wie Checklisten Ihre Mitarbeiter entlasten

Checklisten werden unterschätzt. Oft sorgen gerade sie dafür, dass ein Vorhaben gelingt. Das zeigen spektakuläre Beispiele: Pilot Chesley Sullenberger landete seine Boeing sicher auf dem Hudson River, weil er nach einer Checkliste notlanden konnte. Chirurg Peter Pronovost schrieb für sich und seine Mitarbeiter eine OP-Checkliste. „Waschen Sie die Hände”, „Sterilisieren Sie die Haut des Patienten”, „Tragen Sie Maske und Handschuhe”, mit fünf Regeln dieses Typs konnte er die Infektionsrate der Patienten von 11 % auf Null senken.

Checklisten gewinnen auch in Unternehmen an Bedeutung. Denn: Tätigkeiten werden komplexer, Arbeitsschritte weiter verdichtet, in schlanken Organisationen gibt es keinen Chef mehr, der kontrolliert. Besonders wichtig sind Checklisten für jede Art von wiederholt auftretenden Abläufen sowie für die Erstellung von qualitätsgesicherten Dienstleistungen, zum Beispiel im Service, im Vertrieb, im Hotel oder in der Beratung sowie im gesamten Pflege- und Medizinbetrieb.

Hier können Sie den angestrengten Spezialisten um Routineaufgaben entlasten – durch eine einfache, vorformatierte Selbstkontrolle. Das größte Hindernis für die Einführung von Checklisten ist dieser Einwand: „Wir sind gut ausgebildet. Das können wir doch, wozu eine Checkliste?” Dagegen sollten Sie antreten; denn in einem Alltag, der von Unterbrechungen, Parallelarbeit und rasch wechselnden Aufgaben gekennzeichnet ist, sind Checklisten segensreich.

Anleitung: Checklisten richtig erstellen
  • Nehmen Sie alle selbstverständlich und simpel erscheinenden Arbeitsschritte in die Checkliste auf, damit nichts übersehen wird.
  • Machen Sie es verpflichtend für das Team, die Erfüllung einer Aufgabe auf der Liste abzuhaken oder an das Team zu melden.
  • Ermutigen Sie die Mitarbeiter, ihre Vorgesetzten an die Einhaltung der Checkliste zu erinnern.
  • Gestatten Sie Improvisation, sobald ungewöhnliche Aufgaben auftauchen.
  • Testen Sie eine neue Checkliste gründlich, bevor sie im Alltag angewendet wird.
Quelle: Trendletter

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