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LOGISTIK-AKTUELL
Ihr Praxis-Ratgeber für Logistik und Fuhrparkmanagement
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Liebe Leserin, lieber Leser,
Nachhaltigkeit, Kosten senken und effizienter wirtschaften sind die großen Herausforderungen 2010!


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Lesen Sie am 20. Mai in Logistik aktuell
 
 
Warum sich grüne Logistik für Sie auszahlt

Liebe Leserin, lieber Leser,

ein Jahr ist es noch, dann findet in Hannover die CEMAT-Messe statt. Zu früh, Sie darüber zu informieren? Sicher, in 12 Monaten kann viel geschehen. Doch es lohnt sich dennoch, diese Veranstaltung bereits jetzt auf dem Radar zu haben.

Denn viele wichtige Entwicklungen, die derzeit die Logistikbranche beschäftigen, werden auf der CEMAT Thema sein. Beispielsweise der Komplex Nachhaltigkeit: Nicht umsonst lautet das Motto der Veranstaltung "Sustainability in Intralogistics". Green Logistics, so die Meinung vieler Experten, wird künftig eine immer stärkere Rolle in der Logistikbranche spielen.

Das Bewusstsein der Kunden hat sich verändert, man ist durchaus bereit, nachhaltiges Vorgehen zu honorieren, das legt die aktuelle Studie Branchenkompass 2010 Transport, die das Beratungsunternehmen Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut erstellt hat, nahe. Aktuell akzeptiert demzufolge jedes dritte Unternehmen aus der Konsumgüterindustrie und dem Einzelhandel Preisaufschläge seiner Zulieferer für "grüne" Logistikprodukte - Tendenz weiter steigend.

Diese Entwicklung bietet Logistikunternehmen ganz neue Chancen: Der grüne Trend ermöglicht es ihnen, sich durch ein umweltfreundliches Produktangebot Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Insgesamt ist in der Branche der Druck groß, sich von der Konkurrenz abzuheben, um den harten Preiskampf abzufedern. Grüne Logistikprodukte zählen laut der Studie inzwischen zu den drei wichtigsten Differenzierungsmerkmalen - neben dem Angebot branchenfremder Zusatzleistungen und Komplettpaketen zur Steuerung der gesamten Logistik beim Kunden.


Beste Grüße aus Bonn sendet Ihnen

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Logistik aktuell"
 
 
 
Euro-Paletten werden teurer

Nach Angaben der European Pallet werden die Preise für Euro-Paletten teurer.

Als Grund gibt die Organisation eine höhere Nachfrage und gestiegene Holzpreise an. So sei etwa der Materialpreis pro Palette in den ersten 3 Monaten dieses Jahres um 1,70 Euro gestiegen.

Liebe Leserin, lieber Leser,
weitere aktuelle Informationen rund um Kostensparen bei Lagerhaltung und Kommissionierung lesen Sie in der Mai-Ausgabe des Fachinformationsdienstes
LogistikManager.

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So halten Sie sich bei Verpfändungen und Abtretungen schadenfrei

Abtretungen und Verpfändungen des Gehalts Ihrer Mitarbeiter sind für Ihr Unternehmen mehr als unangenehm, da meistens die Arbeitsleistung des betroffenen Beschäftigten nicht gerade positiv beeinflusst wird. Außerdem produziert ein solches Vorgehen Kosten, die Sie sich nicht zurückholen können.

Doch mit einigen zusätzlichen Passagen im Arbeitsvertrag können Sie sich zumindest die Mehrkosten wieder zurückholen oder solche Pfändungsvorgänge einfach ausschließen. Fügen Sie einfach in alle neuen Arbeitsverträge folgende Passagen ein:

Verpfändung und Abtretung

1. Die Abtretung und Verpfändung von Vergütungsansprüchen ist ausgeschlossen.

2. Bei einer wirksamen Gehaltsabtretung oder -pfändung trägt der Mitarbeiter die dafür entstehenden Kosten. Die Bearbeitung von Lohnpfändungen wird für den Mitarbeiter pauschal mit 1,5 % der Pfandsumme an Bearbeitungskosten in Rechnung gestellt, wobei die zu ersetzenden Kosten für die zu bearbeitende Pfändung oder Abtretung mindestens 10 Euro, für die notwendigen Schreiben 5 Euro und je notwendiger Überweisung 2 Euro betragen.

3. Der Arbeitgeber ist berechtigt, bei Nachweis höherer tatsächlicher Kosten diese ebenfalls in Ansatz zu bringen. Dem Mitarbeiter ist es gestattet, den Nachweis zu erbringen, ein Schaden sei nicht entstanden oder wesentlich geringer als die genannten Pauschalen.

Mein Tipp: Eine solche Vereinbarung können Sie übrigens auch in bereits bestehende Arbeitsverträge nachträglich aufnehmen. Hierzu sollten Sie allerdings immer die Zustimmung des Betriebsrats einholen. Liegt diese vor, können Sie mit jedem Mitarbeiter eine entsprechende Zusatzvereinbarung abschließen. Das sollten Sie immer in Einzelvereinbarungen tun und nicht den Weg über eine Betriebsvereinbarung wählen.

Qelle: LogistikManager

 
 
 
Know-how-Bibliothek: Nachhaltigkeit in Logistik und Fuhrpark

Nachhaltiges Wirtschaften spielt eine immer wichtigere Rolle - und wird von vielen Kunden heute bereits vorausgesetzt. Die folgenden zwei Beiträge geben Ihnen weitere wertvolle Tipps zum Thema Green Logistics:

Green Procurement: Unternehmensvision, Mission Statement und begeisterte Mitarbeiter

So sparen Sie mit Energieeffizienz und erneuerbaren Energien

 
 
 
Kurz und bündig: Die 28 wichtigsten Ladungssicherungsbegriffe für die Praxis (Teil 2)

Ladungssicherung ist ein komplexes Thema, das wohl jedem Logistiker und Fuhrparkleiter zuweilen Kopfzerbrechen bereitet.

Siegfried W. Kerler, Chefredakteur des Fachinformationsdienstes FuhrparkManagement aktuell, stellte Ihnen in der vergangenen Woche in Teil 1 dieses Beitrags bereits einige der wichtigsten Begriffe in Sachen Ladungssicherung vor.

Weitere 10 Begriffe erläutert der erfahrene Fuhrparkexperte heute für Sie:
  • Gleitreibbeiwert: Die Reibung zwischen der Ladung und der Auflagefläche (Dynamik, bewegender Körper).
  • Haftreibbeiwert: Die Haftung zwischen der Ladung und der Auflagefläche (Statik, ruhender Körper).
  • K-Wert: Der Verlust der Vorspannkraft durch die Reibung zwischen Zurrmittel und Spannmittel (Ratsche).
  • Kopflashing und Buchtlashing: Das Kopflashing bzw. Buchtlashing ist eine besondere Form des Diagonalzurrens. Ein Zurrmittel wird als Lashing (englisch: Zurrung) um die Ladung geführt und mit Zurrpunkten verbunden.
  • Lastenverteilungsplan: Der Lastenverteilungsplan wird für das Fahrzeug erstellt, damit der Fahrzugführer weiß, wie groß die maximale Nutzlast für die jeweilige Schwerpunktlage auf der Ladefläche sein darf.
  • Rollreibung: Die Reibung zwischen dem Gut und der Auflagefläche (Dynamik, rollender Körper).
  • Sicherungskraft: Die Sicherungskraft ist die Kraft, die aufgebracht werden muss, um die Ladung in, entgegen und quer zur Fahrtrichtung zu sichern (in Fahrtrichtung 80 % auf die Seite und nach hinten 50 % der Masse, bei Kippgefährdung 70 % der Masse).
  • Spannmittel: Spannmittel sind mechanische Vorrichtungen zum Erzeugen und zur Aufrechterhaltung der Vorspannkraft (Ratschen, Winden etc.).
  • Spediteur: Der Spediteur ist der Organisator und Auftraggeber (eventuell Absender) des Transports. Er kann auch selbst als Frachtführer tätig werden und trägt dann entsprechend seiner jeweiligen Rolle die Verantwortung in Sachen Ladungssicherung.
  • Masse: Gewicht der Ladung, die gesichert werden muss.


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