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Lesen Sie in dieser Ausgabe von Einkauf heute
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Was die WM und der Einkauf gemein haben
Liebe Leserin, lieber Leser,
Deutschland befindet sich derzeit im Fußballfieber. Mit Fähnchen geschmückte Autos, Public Viewing mit vielen Tausend Zuschauern und die schier unvermeidliche Vuvuzela-Tröte sind Ausdruck der Begeisterung. Wie weit das deutsche Team wohl kommen wird?
Bei ihrem ersten WM-Auftritt zeigten "Jogis Jungs" eine sehr gute Leistung. Warum ich dieses Spiel erwähne? Nun, einige der Erfolgsstrategien, die die Elf im Spiel gegen Australien zeigte, lassen sich auch auf den Einkauf übertragen.
1. Beherrschen des "Handwerkszeugs": Standardsituationen im Fußball lassen sich üben, üben und wieder üben. Im Fall der Fälle ist der Fußballer dann gut vorbereitet, kann routiniert richtig reagieren. Auch bei Einkaufsverhandlungen gibt es bestimmte Muster, die sich wiederholen und sich so vorausschauend meistern lassen. Wichtig ist jedoch, die Flexibiliät zu bewahren, die außergewöhnliche Situationen erfordern.
2. Ausdauer zeigen: Schon Sepp Herberger sagte: Der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten. Wer nicht topfit ist, kann zum Ende kaum noch Höchstleistungen bringen. Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen, das wissen Sie als Einkäufer, knackt auch so manch schwierige "Verhandlungs-Nuss". Es gilt jedoch, mit den eigenen Kräften hauszuhalten und diese optimal einzusetzen.
3. Teamwork zeigen: Elf Freunde sollt ihr sein - die deutsche Nationalmannschaft zeigte am Sonntag, wie wichtig gutes Teamwork ist. Teams, die zwar einzelne Stars haben, bei denen das Gemeinschaftsgefühl aber fehlt, tun sich schwerer als Mannschaften, die zusammenhalten und sich verstehen. Star-Allüren und Psychospielchen unter Kollegen kosten auch im Einkauf Zeit und Kraft - die dann für die eigentlich wichtigen Aufgaben fehlen.
4. An die Regeln halten. Eine gelbe oder gar eine rote Karte kann sich im Spielverlauf als fatal erweisen. Halten Sie sich beispielsweise bei Verhandlungen mit internationalen Verhandlungspartnern an die - oft ungeschriebenen - Regeln. Sie vermeiden so einen "Platzverweis"!
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Eine unterhaltsame WM und weltmeisterliche Einkaufs-Erfolge wünscht Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Einkauf heute"
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15 %-Zusatzzoll für US-Waren von 19 auf 33 Positionen erhöht
Die neuen EU-Bestimmungen sind bereits seit dem 1. Mai 2010 in Kraft. Hintergrund der Zusatzzölle ist ein Streit zwischen der Union und den USA hinsichtlich des amerikanischen "Continued Dumping and Subsidy Offset Act of 2000" (auch "Byrd-Amendment" genannt).
Dieses Gesetz sieht vor, dass in den USA erhobene Antidumping- und Ausgleichszölle an die Unternehmen verteilt werden, die die entsprechenden Antidumpingverfahren angeregt bzw. unterstützt haben.
Mit Zusatzzöllen belegt die EU u.a.:
- Bekleidung (Mäntel, Anoraks, Kleider usw.)
- Fertighäuser und Mobilheime
- Mais
- Papierwaren (Kalender, Notizbücher u.Ä.)
- Autokrane
- Brillenfassungen
Die vollständige Warenliste finden Sie unter:
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2010:094:0015:0018:DE:PDF
Beachten Sie: Ob eine Ware zusatzzollpflichtig ist, können Sie im Internet abfragen:
http://ec.europa.eu/taxation_customs/dds/cgi-bin/tarchap?Lang=DE
Weitere Informationen zu Zollvorgaben und internationalen Rechtsvorschriften lesen Sie in Rohstoffeinkauf aktuell |
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Netzwerke als Informationsquelle für Einkäufer
Um sich im Marktgeschehen zu behaupten (und bspw. Stahlpreiserhöhungen abzuwehren), reicht das berühmte Verhandlungsgeschick meist nicht aus. Grundlage sind klare Verträge und die Fähigkeit, ebenso konsequent wie gekonnt 'Nein' zu sagen.
Dieses Nein will außerdem untermauert sein – durch Fakten und Informationen!
Und die liefert Ihnen u. a. ein persönliches Netzwerk. Beruflich wertvolle Bekanntschaften lassen sich praktisch überall knüpfen:
- Nutzen Sie das Internet mit seinen Foren, bspw. www.einkaufsmanager.net oder www.xing.com.
- Schauen Sie sich Ihre geschäftlichen und privaten (!) Kontakte näher nach Anknüpfungspunkten an.
- Erstellen Sie ein Adressbuch (Telefon, E-Mail, Persönliches).
Beachten Sie: Mit Geburts- oder Namenstagen lassen sich Kontakte hervorragend pflegen und vertiefen.
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6 Tipps für Videokonferenzen
IT und Technik haben längst in den Verhandlungsalltag Einzug gefunden. Immer mehr Sitzungen finden per Videokamera statt.
So geben Sie und Ihre Partner vor der Kamera eine gute Figur ab:
1. Überlassen Sie nichts dem Zufall
Ein 2. Funktions-Check kurz vor der Sitzung gibt Ihnen mehr Verhandlungssicherheit.
2. Schalten Sie Störquellen aus
Die üblichen Kugelmikrofone nehmen alle Geräusche gleichmäßig auf, auch Tassenklappern oder Türenquietschen.
3. Achten Sie auf das richtige Sitz-Arrangement
Die Mikrofone und Kameras müssen alle Teilnehmer gleichmäßig erfassen.
4. Vermeiden Sie schnelle und ausladende Gesten
Sie wirken auf Bildschirmen aggressiver als in Wirklichkeit.
5. Bestimmen Sie einen Moderator, falls Sie nicht selbst den Part übernehmen
6. Auch wenn es mal hoch hergeht, muss der Moderator für ausreichend lange Pausen zwischen den Redebeiträgen sorgen
Sonst leidet die allgemeine Verständlichkeit (wer hat was gesagt?).
Liebe Leserin, lieber Leser,
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