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Lesen Sie heute in Logistik aktuell
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Maut bald auch auf Bundesstraßen?
Liebe Leserin, lieber Leser,
drei Schritte vor, zwei Schritte zurück - so bewegte man sich früher bei der Echternacher Springprozession vorwärts. Mit der Konjunktur im Logistikgewerbe könnte es sich nun ebenso verhalten:
Kaum scheint die deutsche Wirtschaft wieder zu wachsen, kommt die Ankündigung der Regierung, man wolle die Mautpauschale auf vierstreifigen Bundesstraßen ausweiten.
"Verlader und Transporteure sind bei allem Verständnis für die Sparpläne der Bundesregierung nicht bereit, weitere Kostensteigerungen zu tragen", so Dr. Holger Hildebrandt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), Frankfurt. Eine solche Ausweitung schade der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland, so Hildebrand.
Nicht nur unsere Regierung ist äußerst erfinderisch, wenn es um die Erhebung neuer Abgaben geht: In London wird gar eine City-Maut erhoben. Wer diese nicht einplant, muss mit saftigen Gebühren und Strafen rechnen!
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Beste Grüße aus Bonn sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Logistik aktuell"
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Achtung! "Big Brother" – die Überwachung von Lastkraftwagen – ist in der Testphase
Auf einer Teststrecke an der Autobahn A8 Salzburg — München, in der Nähe von Bad Aibling, wird das System Advanced Safety and Driver Support for Essential Road Transport (ASSET) getestet. Dieses System wurde geschaffen für eine unsichtbare Kontrolle von Lastkraftwagen.
So sieht das in der Praxis aus: In die Fahrbahn wurden hierzu Sensoren eingebaut, die Signale aufzeichnen und diese an ein Polizeifahrzeug weiterleiten. Zusätzlich wird eine Infrarotkamera für die Aufzeichnungen verwendet. In der Testphase werden die auffälligen Lastkraftwagen von der Polizei noch manuell aufgehalten.
So geht es weiter: Verläuft dieser Testbetrieb erfolgreich, kann die Ahndung von Verstößen gegen Überladungen und Geschwindigkeiten künftig automatisiert per Bescheid zugestellt werden. Der Fahrzeugführer bemerkt von dieser Kontrolle während der Fahrt nichts – erst wenn er das "Knöllchen" erhält, ist das Problem für ihn erkennbar.
Die Testphase wird von 10 Ländern der EU sowie von Tansania und Indien gefördert und läuft bis Ende 2011. Die Entwicklungskosten betragen 8,2 Millionen €, wovon die EU 6,1 Millionen € übernimmt.
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Praxistipp: So bekommen Sie festgefahrene Verhandlungen wieder in Gang
Verhandlungen gehören zum Geschäftsalltag in Fuhrpark und Logistik. Auch wenn Sie ein erfahrener Verhandlungsprofi sind und all Ihr rhetorisches Geschick einsetzen, kann es geschehen, dass Sie sich auch nach mehreren Gesprächsrunden nicht einigen können. Doch selbst in solchen Situationen müssen Sie noch nicht aufgeben.
Es kann nämlich gut sein, dass Ihr Gegenüber darauf hofft, dass Sie nun aufgeben, ihn zu überzeugen, und darauf setzt, dass sonst nichts weiter geschieht, also alles beim Alten bleibt. Dies kann man oft bei Verhandlungspartnern beobachten, mit denen bereits langjährige Geschäftsbeziehungen bestehen.
Doch genau hier können Sie ansetzen:
Ihr Partner fühlt sich nämlich zu sicher, er glaubt, es wird schon nichts passieren. Und genau aus diesem Gefühl müssen Sie ihn schlagartig herausreißen.
Das können Sie zum Beispiel mit einem Brief tun, in dem Sie ihm eine Änderung Ihrer Geschäftsbeziehung ankündigen. Informieren Sie ihn in dem Schreiben darüber, dass Sie für die bisher von ihm erbrachten Dienstleistungen einen zusätzlichen Partner gefunden haben.
Wenn Sie ihm jetzt noch ankündigen, dass Sie deshalb die Inanspruchnahme seiner Dienstleistungen aus diesem Grund um die Hälfte zu reduzieren gedenken, können Sie darauf wetten, dass er sich innerhalb kürzester Zeit wieder mit Ihnen in Verbindung setzt, um das Problem zu lösen.
Achtung: Diese Methode kann eine durchschlagende Wirkung haben. Zwar ist die Wahrscheinlichkeit relativ groß, dass Ihr Partner Gesprächsbereitschaft und Entgegenkommen signalisiert, aber es kann auch genau das Gegenteil geschehen: Er bricht die Beziehung zu Ihnen komplett ab.
Deshalb sollten Sie, bevor Sie zu diesem finalen Mittel greifen, sich auch wirklich über Alternativen Gedanken gemacht haben und auch schon entsprechende Gespräche mit alternativen Anbietern geführt haben.
Mehr Tipps rund um Verhandlungsführung in Logistik und Fuhrpark lesen Sie im Fachinformationsdienst LogistikManager.
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Achtung: Antrag für die Umweltzone und die City Maut bei der Einfahrt nach London nicht vergessen!
Immer wieder kommt es vor, dass Fuhrunternehmen Fahrzeuge zwar für die Umweltzone, aber nicht für die Congestion Charge in London registrieren lassen (oder auch umgekehrt). Dann flattern nicht selten Wochen oder Monate nach der Fahrt ein Bußgeldbescheid und eine saftige Gebühr aus London ins Haus.
Richtig und wichtig ist: Wenn Sie Ihre Fahrzeuge ohne zusätzliche Strafgebühren nach London fahren lassen wollen, müssen Sie sie vorab für beide Bereiche gesondert registrieren lassen. Wenn Sie das nicht tun, fallen zusätzlich Gebühren oder/und auch Bußgelder an.
Die Umweltzone, engl.: "Low Emission Zone" (LEZ), umfasst räumlich etwa den Bereich innerhalb des Autobahnrings um die Stadt. Um die Schadstoffbelastung durch den Verkehr zu verringern, haben aktuell nur Fahrzeuge mit mindestens Euro-3-Standard freie Zufahrt in die LEZ.
Fahrzeuge unterhalb des Euro-3-Standards (ab 2012 gilt Euro 4) müssen pro Aufenthaltstag in der Stadt 200 GBP zahlen. Um in den Genuss der Befreiung zu kommen, müssen Sie einen schriftlichen Antrag bei der Stadt London stellen.
Dem Antrag müssen Sie eine Kopie der Fahrzeugpapiere beifügen, aus der die Euro-Norm des Motors hervorgeht. In der Regel werden auch mit Partikelfilter nachgerüstete Fahrzeuge akzeptiert, sofern der eingebaute Filter in London vom Filterhersteller angemeldet wurde.
Anträge sind mindestens 10 Werktage vor der Fahrt zu stellen. Erst nachdem die schriftliche Bestätigung aus London über die Befreiung von der Gebühr im Unternehmen vorliegt, darf man ohne zu zahlen einfahren.
Achtung! Zurzeit kommt es zu erheblichen zeitlichen Verzögerungen bei der Antragsbearbeitung und die 10-Tages-Frist reicht oft nicht aus. Eine frühzeitige Antragstellung ist dringend zu empfehlen.
Die Registrierung an sich ist kostenlos. Bei der zusätzlich zu zahlenden Congestion Charge (der City-Maut) handelt es sich um eine Maut, die darauf abzielt, die Verkehrsdichte zu vermindern. Räumlich lokalisiert sie sich im Herzen der Umweltzone, also im absoluten Stadtzentrum.
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Kollegen über die Schulter geschaut: Logistik bei der Schweizerischen Post
RFID ist eines der großen Buzzwords in der Logistik. Erfahren Sie in diesem Video, warum sich die Schweizerische Post für den Einsatz von RFID entschieden hat und wie sie diese Technik in der Praxis einsetzt.

Zum Betrachten des Videos klicken Sie bitte auf diesen Link oder auf das Bild oben.
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