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Lesen Sie heute in Logistik aktuell
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Praxistipps zur Urlaubszeit
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Sommerferien stehen vor der Tür - für viele Urlauber beginnen die schönsten Wochen des Jahres. Doch die Urlaubszeit bringt nicht nur Spaß, Sonne und Erholung, sondern auch überfüllte Fernstraßen und Staus. Besonders ärgerlich für Berufskraftfahrer, die unter enormem Zeitdruck stehen und sich lange Wartezeiten eigentlich gar nicht leisten können. Die Hitze tut ein Übriges, den Stresspegel ansteigen zu lassen. Da lässt die Aufmerksamkeit schnell nach, die Unfallgefahr steigt.
Mit guter und vorausschauender Planung lässt sich dieser Stress reduzieren: Wo treten besonders häufig Staus auf? Welche Alternativrouten bieten sich auf staugefährdeten Strecken an? Und wo gibt es Parkplätze für Lkw? Tipps zu diesen Fragen finden Sie in der heutigen Ausgabe.
Neue Urlaubs-Funktion für die Leser von Logistik aktuell: Nehmen Sie Ihr Net- oder Notebook mit in Urlaub? Oder erklären Sie die "schönsten Wochen des Jahres" zur computerfreien Zeit?
Dann bieten wir Ihnen einen nützlichen Service an: Sie können den Bezug des Newsletters für die Dauer Ihres Urlaubs aussetzen. Und automatisch nach Ihrer Rückkehr lassen Sie ihn sich wieder zusenden.
Klicken Sie einfach am Ende des Newsletters auf: "Sind Ihre Newsletter-Einstellungen noch aktuell?" Auf der nun erscheinenden Website nutzen Sie die "Urlaubsfunktion".
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Beste Grüße aus Bonn sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Logistik aktuell"
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Trotz Krise: Flotten wachsen weiter - und werden 'grün'
In deutschen Unternehmen wird in Zeiten der Krise an vielem gespart - die Fuhrparks bleiben aber weitgehend davon verschont - so eine der Kernaussagen der Studie CVO Barometer 2010 - Trends im Fuhrparkmanagement des Leasingexperten Arval.
Für die Studie wurden mehr als 3.300 Flottenentscheider in 11 EU-Ländern befragt (in Deutschland nahmen 301 Personen teil).
Weitere Kernaussagen dieser Studie:
- Flottenwachstum: Die befragten deutschen Unternehmen haben im Krisenjahr 2009 den Kostensenkungshebel nicht am Fuhrpark angesetzt. Insgesamt erwartet sogar mehr als ein Viertel aller Fuhrparkentscheider (27%), dass ihre Flotten in den kommenden drei Jahren wachsen werden. Nur 5% rechnen mit schrumpfenden Flotten.
- Umweltbewusstsein: Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat zu Kostenreduzierungen beim Kraftstoffverbrauch geführt, die sich positiv auf die Umwelt auswirken. In Deutschland geben 30% der Befragten an, Spritsparmaßnahmen getroffen zu haben. Europaweit sind es sogar 45%.
- Elektromobilität: Zwar bestehen "grüne Flotten" heute vor allem aus Fahrzeugen mit optimierten konventionellen Antrieben und Eco-Labeln wie Blue Motion, Efficent Dynamics oder BlueTec. Aber bereits jeder fünfte deutsche Flottenentscheider möchte bis 2013 Elektrofahrzeuge nutzen.
- Firmenwagenpolitik: In über einem Drittel der befragten deutschen Unternehmen (37%) dürfen Mitarbeiter mit Dienstwagenanspruch ihr Fahrzeug frei innerhalb eines bestimmten Budgets oder aus einer vorgegebenen Liste auswählen. Die Mehrheit der Unternehmen (62%) räumt kein Mitspracherecht bei der Fahrzeugauswahl ein.
- Finanzierungsform: Leasing behauptet sich im deutschen Flottenmarkt erstmals als beliebteste Finanzierungsform. So liegt der Anteil der Unternehmen, die ihre Dienstwagen über Leasing finanzieren, mit 44% leicht über dem Kaufanteil (43%).
Mehr Informationen zur Studie erhalten Sie bei Arval.de.
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Schalten Sie bei Unfällen mit Mietwagen immer die Polizei ein!
Nahezu alle Fahrzeugvermieter schränken ihre Haftung ein, wenn bei Verkehrsunfällen die Polizei nicht hinzugerufen wird. Diese Einschränkung, die im konkreten Fall auf 500 € vertraglich fixiert war, wollte ein Kläger so nicht akzeptieren und ging vor Gericht. Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied mit Urteil vom 10.6.2009 (Aktenzeichen XII ZR 19/08), dass die Vereinbarung wirksam und die Beschränkung damit gültig ist.
Nach Auffassung des Gerichts liegt bei einer derartigen Vereinbarung keine unangemessene Benachteiligung des Kunden vor. Der Mieter habe lediglich bei Unfällen die Polizei hinzuzuziehen, um an Ort und Stelle die erforderlichen Feststellungen treffen zu lassen. Sich eine amtliche Unterlage zu verschaffen sei das Recht des Vermieters. Der Mieter sei weder verpflichtet, sich selbst zu belasten, noch wird dadurch sein Recht, in einem Ermittlungsverfahren die Aussage zu verweigern, berührt.
Das bedeutet für Sie in der Praxis, dass Sie Ihr Fahrpersonal anweisen sollten, grundsätzlich bei jedem Verkehrsunfall, vor allem auch mit Mietwagen, die Polizei anzurufen, damit diese den Unfall aufnimmt; ansonsten kann es passieren, dass Ihr Unternehmen zum Teil auf den Unfallkosten sitzen bleibt.
Weitere Tipps rund um Fuhrpark und Logistik lesen Sie auf unsererm Fachportal Ekalog.
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Link-Tipp: Arztservice entlang der Autobahn für Lkw-Fahrer
Schmerzender Rücken, bohrender Kopfschmerz - und dazu der ständige Zeitdruck. Lkw-Fahrer kennen das. Für einen Arztbesuch ist oft keine Zeit auf langen Touren.
Die Initiative DocStop will hier Hilfestellung bieten: Rund 300 Ärzte und Krankenhäuser entlang der Autobahn kooperieren mit DocStop.
Über eine Hotline können die Fahrer den nächst gelegenen Allgemeinmediziner oder Facharzt auf ihrer Route erfragen, auf den Online-Seiten der Initiative lässt sich überdies eine Liste aller Ärzte und Krankenhäuser, die mit DocStop zusammenarbeiten, downloaden.
"Einmal auf dem Rasthof sind alle Praxen in weniger als vier Kilometer erreichbar, und die Mediziner verpflichten sich, die Fahrer vor anderen Patienten dranzunehmen", erklärt Rainer Bernicke, der Initiator des Projekts.
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