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Lesen Sie in dieser Ausgabe von Einkauf heute
 
 
Verdienen Sie wirklich, was Sie verdienen?

Liebe Leserin, lieber Leser,

Cristiano Ronaldo ist derzeit der am höchsten bezahlte Fußballer der Welt. Rund 13 Millionen Euro verdient der Portugiese im Jahr. Als Einkäufer kann man von einem solchen Gehalt nur träumen!

Dennoch werden Einkäufer nicht schlecht entlohnt, das jährliche Brutto-Grundgehalt liegt bei durchschnittlich 65.349 € im Jahr, das zeigt die neue Gehaltsstudie des Bundesverbands Materialwirtschaft und Einkauf (BME).

Dennoch ist nicht alles eitler Sonnenschein: 2009 mussten Einkäufer in Sachen Gehalt herbe Einbußen hinnehmen. Mit Ausnahme der Konsumgüterbranche, in der im Schnitt 8 % höhere Gehälter gezahlt wurden, ging die Entlohnung der Einkäufer in anderen Branchen um bis zu 37 % zurück.

Lesen Sie heute im ersten Beitrag, wie sich die Gehälter 2009 im Detail verändert haben - eine gute Orientierungshilfe für kommende Gehaltsverhandlungen!

Beste Grüße aus Bonn sendet Ihnen

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Einkauf heute"
 
 
 
Was wurde 2009 im Einkauf verdient?

Die Einkäufer-Gehälter sind 2009 auf breiter Front gesunken. Generell gilt: Je größer ein Unternehmen ist, desto besser verdienen die Mitarbeiter.

Einen großen Einfluss auf die Höhe der gezahlten Gehälter hat auch die Branche des Unternehmens. Die neueste Erhebung des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) zeigt, dass 2009 die höchsten Jahresgehälter in der Konsumgüterbranche gezahlt wurden. Die wichtigsten Ergebnisse der 530 befragten Einkaufsmitarbeiter im Überblick:

Bildungsabschluss: Die Befragten verfügen zumeist über eine sehr gute Qualifikation. Über 54 % haben einen Hochschulabschluss (Uni, Master, FH usw.), 31 % verfügen über die Qualifikation Fachkaufmann/-frau in Einkauf und Logistik.

Berufserfahrung: Die Mehrzahl der Befragten verfügt über langjährige Berufserfahrung im Einkauf. 46 % der Befragten sind bereits zwischen 10 und 25 Jahren im Einkauf tätig.

Höhe des jährlichen Grundgehaltes (brutto, auf 40 Wochenstunden umgerechnet):

Das jährliche Brutto-Grundgehalt der befragten Einkäufer/-innen liegt bei durchschnittlich 65.349 € im Jahr. Das ist rund 1 % weniger als 2008. 25 % von ihnen verdienen 49.525 € oder weniger, das obere Viertel hat ein jährliches Bruttogehalt von 86.519 € oder mehr. Neben dem Grundgehalt sind noch weitere Zusatzleistungen zu berücksichtigen, die eine Auswirkung auf die Jahresbezüge haben.

Weihnachts- oder Urlaubsgeld:
Fast 58 % aller Einkäufer beziehen jährliche Sonderzahlungen wie Weihnachts-, Urlaubsgeld etc. Im Durchschnitt erhalten Einkäufer feste Sonderzahlungen in Höhe von 2.000 €. Das sind rund 30 % weniger als 2008.

Überstunden: Bei 90 % der Befragten fallen Überstunden an. Der Anteil der vergüteten Überstunden liegt bei lediglich 9 %.

Jahresgesamtgehalt:
11 % der befragten Einkäufer haben ein Jahresgesamtgehalt von bis zu 40.000 €. 32 % der Befragten beziehen ein Jahresgesamtgehalt zwischen 60.000 und 80.000 €. Der Durchschnitt liegt bei 68.047 €. 25 % erzielen 51.315 € oder weniger. Das andere Viertel verdient 94.759 € oder mehr. Das Jahresdurchschnittsgehalt ist im Vergleich zu 2008 um 12 % gesunken. Die variablen Entgeltbestandteile betragen im Durchschnitt 8,37 % der Jahresbezüge.

In der Konsumgüterbranche sind 2009 die höchsten Jahresgehälter gezahlt worden. Zudem sind im Vergleich zu 2008 die Jahresgehälter in der Konsumgüterbranche um 8 % gestiegen, während alle anderen Branchen einen Rückgang von bis zu 37 % aufwiesen.

2009 sind die Jahresgehälter der Einkäufer, die für den Dienstleistungsbereich verantwortlich waren, um rund 9 % gestiegen, während die Jahresgehälter der Einkäufer, die für die Bereiche Maschinen/Anlagen, Produktionsmaterial und den gesamten Einkauf verantwortlich waren, um bis zu 10 % gesunken sind.

Die komplette Gehaltsstudie (34 PDFSeiten) können Sie für 390 € (Mitglieder 290 €) unter www.bme.de bestellen.

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Einkaufspraxis 2010: Mehr erreichen - trotz Krise

Wenn Sie als Einkäufer WIRKLICH erfolgreich sein wollen – und das heißt: erfolgreicher als der Kollege, der sich bei Ihrem härtesten Konkurrenten um denselben Job kümmert wie Sie – dann brauchen Sie frühzeitig absolut belastbare Informationen über Preis- und Marktentwicklungen!

Und wenn Sie dann auch noch die entscheidenden Tipps erhalten, wie Sie dieses Wissen in Verhandlungen und bei Vertragsabschlüssen Gewinn bringend für das Unternehmen einsetzen, dann können Sie absolut überzeugend im Unternehmen deutlich machen, welchen Stellenwert die Einkaufsabteilung besitzt.

Genau solche Tipps und Informationen bietet Ihnen Jens Holtmann, "Deutschlands Einkäufer Nr. 1",  Monat für Monat im "Einkaufsmanager" – DEM Einkaufsleiter-Informationsdienst voll mit Praxis-Werkzeugen und Knowhow für Einkaufs-Profis. Werkzeuge und Knowhow, mit denen Sie
  • Preiserhöhungsbegehren Ihrer Lieferanten nutzen, um Preissenkungen zu verlangen (und auch durchgesetzt bekommen!);
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  • in Preis- und Konditionenverhandlungen die Verkäufertricks entlarven und die Verhandlungen in die Bahnen lenken, in denen Sie sie haben möchten;
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6 Tricks für weniger Stress im Büro

Übervolle Schreibtische und ständig dazwischenredende Kollegen (oder Chefs) müssen nicht sein. Jens Holtmann, Chefredakteur des Fachinformationsdienstes EinkaufsManager, verrät Ihnen heute 6 Tricks, mit denen Sie stressfreier durch Ihren Büroalltag kommen:

1. Entspannter sitzen. Dazu gehört nicht nur der passende Schreibtischstuhl, sondern auch ein Mini-Fitnessprogramm. Recken und strecken Sie sich immer wieder mal.

2. Bewusster atmen. Wenn bei Stress und Ärger der Atem flach wird, gehen Sie gezielt mit einer Bauchatmung dagegen an.

3. Schöner arbeiten. Machen Sie Ihr Büro mit Bildern und Pflanzen zu Ihrem zweiten Zuhause.

4. Besser organisieren. Pläne (Tag, Woche, Monat) sind erstklassige Chaosbeseitiger. Streichen Sie alle erledigten Aufgaben dick durch. Dann springen Ihnen die Arbeitserfolge geradezu ins Auge.

5. Öfter Nein sagen. Sitzen Sie über einer wichtigen Arbeit, lassen Sie sich nicht ablenken. Sagen Sie klar und freundlich: „Jetzt bitte nicht!”

6. Mehr trinken. Wer viel (und langsam!) trinkt, bleibt länger fit. Deshalb sollte immer eine Flasche Wasser, Tee oder Fruchtsaft in Reichweite stehen.
 
 
 
Papier: Preissprünge von 2,50 auf 85 €/t

Am europäischen Markt wird das Material knapp. So haben sich die Lieferfristen bspw. für Kartonmaterial gegenüber dem Vorjahr bereits auf bis zu 12 Wochen versechsfacht. Grund für diese Verknappung ist ein Mangel an Altpapier, das verstärkt als Rohstoff eingesetzt wird.

Die Händler könnten den Bedarf der Papiermühlen nur unter großen Anstrengungen befriedigen, erklärte der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (BVSE, www.bvse.de). Die Folge sind drastisch steigende Notierungen.

Von Mai 2009 bis Mai 2010 ist der Tonnenpreis für gemischtes Altpapier von 2,50 € auf 85 € in die Höhe geschnellt. Am Spotmarkt müssen die Papiereinkäufer oft sogar 120 € und mehr auf die Lieferantentische blättern. Nur logisch, dass die Hersteller ihrerseits die Preise erhöhten. Im März waren es z. B. +10 %. Für den Sommer haben die großen Kartonhersteller weitere Aufschläge von bis zu 10 % angekündigt.

Beachten Sie: Dagegen ist der Preis für Bauholz tief in den Keller gerauscht.

Wie sich die Preise von Aluminium, Kupfer, Zinn, Stahl und Co. entwickeln, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von Rohstoffeinkauf aktuell.
 
 
 
Einkaufen im Ausland: Mit Spaniern verhandeln

In kleinen und mittleren Firmen entscheidet in Spanien immer der Geschäftsführer. Große Firmen und Konzerne arbeiten nach den üblichen Management-Systemen. Hier wie dort die Entscheider zu finden, ist also kein Problem. Anders als in Italien spielen Titel nur eine untergeordnete Rolle.

Planen Sie aber bei allen Verhandlungen Verspätungen ein. Pünktlichkeit ist nicht gerade eine Stärke der Spanier. Nach deutscher Art alle Fakten auf den Tisch zu legen, ganz gleich, ob gute oder schlechte, wird selten als Offenheit verstanden, dafür aber als Kritik. Lassen Sie sich auch nicht vom üppigen Optimismus vieler spanischer Verkäufer blenden. Denn trotz des sprichwörtlichen Improvisationstalents wachsen auch in Spanien die Bäume nicht in den Himmel.

Beachten Sie: Fühlt sich ein spanischer Verkäufer in seinem Stolz oder seiner Ehre verletzt, bedeutet das meist das Ende der Verhandlung – und der gesamten Geschäftsbeziehung.

Tabus
Baskenfrage: Ein Problem, das nur Spanier etwas angeht.
Stierkampf: Er gilt im Land als Kunst.

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