EKALOG - Ihr Wissensportal für Einkauf, Logistik und Fuhrpark
EKALOG - SHOP - Ihr Wissensportal für Einkauf, Logistik und Fuhrpark
GRATIS-NEWSLETTER
  Kennen Sie schon unsere
kostenlosen E-Mail-Newsletter?


EINKAUF-HEUTE
Aktuelle Praxis-Tipps zum nationalen und globalen Einkauf
Anzeige
Kennen Sie das 'magische Import-Dreieck'? Achtung: Wenn nicht, verschenken Sie bares Geld!

Der Einkauf im Ausland kann Ihnen bis zu 15 % Kostenersparnis gegenüber dem deutschen Markt bringen – vorausgesetzt, Sie beherrschen das 'magische Import-Dreieck' und haben es optimal eingestellt.

Erfahren Sie jetzt,
  • wie Sie den für Sie optimalen Lieferanten finden – ob in Asien, Osteuropa oder Südafrika,
  • welche elektronischen Tools Ihre Arbeit und Recherche entscheidend vereinfachen,
  • wie Sie sicherstellen, dass Sie die bestmögliche Qualität zum günstigsten Preis einkaufen,
  • wie Sie das für den jeweiligen Beschaffungsmarkt passende Logistikkonzept erstellen.
Liebe Leserin, lieber Leser,, finden Sie jetzt mehr über das 'magische Import-Dreieck' heraus und sichern Sie sich jetzt Ihren langfristigen Erfolg auf den internationalen Beschaffungsmärkten.
 
 
Lesen Sie in dieser Ausgabe von Einkauf heute
 
 
Alternativen zum China-Markt

Liebe Leserin, lieber Leser,

in der vergangenen Woche besuchte Bundeskanzlerin Angela Merkel einige der wichtigsten Beschaffungsmärkte in Asien, darunter China und Kasachstan. Begleitet wurde sie dabei von einer hochkarätigen Abordnung aus der Wirtschaft. Man verspricht sich von dem Besuch das Anbahnen neuer Geschäftsbeziehungen und Kooperationen.

So verlockend es auch ist, mit dem Reich der Mitte Geschäfte zu machen, so schwierig stellt sich dies oft in der Praxis dar. Wer einmal mit chinesischen Geschäftspartnern verhandelt hat weiß, wie komplex diese Materie ist. Zudem wandelt sich China zunehmend vom Billigproduzent zur Hightech-Nation.

So schreibt der Trendletter in seiner Sonderausgabe China: "Verrammelte Fabriktore, ausgestorbene Firmengelände, Schilder: 'Fabrik zu verkaufen'! Dieses Bild sehen Sie in den Straßen von Dongguan und an anderen Fabrik-Standorten im Süden und Osten Chinas.

Die Diagnose: Chinas Rolle als Kostenparadies schwindet. Falls Sie noch Pläne für ultragünstige Beschaffung oder Fertigung zum Minimalst-Lohn haben – vergessen Sie es. Dieser Vorteil ist Vergangenheit. Wenden Sie sich anderen Ländern zu."

Für welche Länder der Trendletter künftig gute Einkaufs-Chancen sieht, lesen Sie im dritten Beitrag.

Beste Grüße aus Bonn sendet Ihnen

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Einkauf heute"
 
 
 
Quick-Tipp: Einkaufserfolg und EBIT

Messen Sie Ihre Einkaufsleistung doch auf der Basis der EBIT-Veränderungen. Dabei berücksichtigen Sie nur die wiederkehrenden Bedarfe. Einsparungen berichten Sie der Geschäftsleitung am besten nach der bewährten Methode Vorjahresbedarf des Produkts multipliziert mit der Preisverbesserung.

EBIT steht übrigens für earnings before interest and taxes (wörtlich übersetzt "Gewinn vor Zinsen und Steuern").
Anzeige

 
 
 
China nur als Kostenparadies? Die Zukunft sieht anders aus!

Lagebeurteilung: Der permanente Anstieg der Kosten rottet in China alles aus, was mit einem hohen Anteil von Handarbeit, niedrigen Warenwerten und großen Stückzahlen verbunden ist. Auf der roten Liste stehen: Möbel, Bekleidung, Spielzeug, Schuhe, Lampen.

Rückenwind bekommt das Fabriksterben durch die Politik: Die Regierung will weg von arbeitsintensiver Niedriglohnproduktion. Überdies unterbindet das Arbeitsvertragsgesetz von 2008 die Extrem-Niedriglöhne: Firmen werden auf Tarifverträge verpflichtet, Zeitverträge müssen in unbefristete umgewandelt werden.

Wenn Sie künftig einen Outsourcing- und Beschaffungs-Hub suchen, sollten Sie nicht nur China, sondern auch heimische Standorte und solche im nahen Ausland durchrechnen. Sind Arbeitskosten kritischer Faktor, sollten Sie Indien, Vietnam, Bangladesch und Indonesien in Betracht ziehen.

Nachteil dort allerdings: Infrastruktur und Zulieferernetz sind noch nicht so gut wie in China.

Trendletter-Prognose: Steigender Dollarkurs und die mögliche Aufwertung der chinesischen Landeswährung machen den Standort China noch teurer. Outsourcing nach und Beschaffung aus China lohnen sich nur noch bei Produkten mit mittleren und höheren Warenwerten – und ausreichenden Margen.

Auf jeden Fall sollte das Projekt mit sehr vorsichtigen Annahmen durchgerechnet werden – und einer großer Position „Kosten für Überraschendes”!
 
 
 
Weltkonjunktur-Frühindikator Baltic Dry Index: –46 % im Juni 2010

Der Index für weltweite Schifffrachtkosten sendet Warnsignale: Ob dieser scharfe Einbruch der Frachtraten Vorbote für die Fortsetzung der Rezession ist, weiß niemand. Für viele Experten bedeutet ein plötzlich fallender Index jedenfalls ein Abebben der Nachfrage nach Rohstoffen (Eisenerz, Mais, Kohle, Metallen, Sojabohnen …).

Genau dies geschah Mitte 2008: Die Frachtraten für Capesize-Frachter (verschiffen überwiegend Eisenerz nach China) sackten binnen 3 Monaten von mehr als 220.000 US-$ auf weniger als 20.000 US-$, also um rund 90 %. Umgekehrt wird ein Anstieg der Preise stets mit einer Verknappung des Angebots an Rohstoffen in Verbindung gebracht.

Beachten Sie: Die Nachfrage für Capesize-Frachter brach im Juni 2010 sogar um 60 % ein. Das passt zur sinkenden Stahlproduktion in China, wofür Eisenerz benötigt wird. Auch der Preis für den Supertanker VLCC fiel von 73.000 US-$ im Juni 2010 auf unter 30.000 US-$ pro Tag.

Von „Handysize” bis „Panamax”
Der Index, der an der Londoner Baltic Exchange berechnet wird, bildet die Frachtraten der 26 Standardrouten für das Verschiffen von Trockengütern ab. Darin enthalten sind die Frachtratenpreise für 4 verschiedene Schiffsgrößen (Handysize, Supramax, Panamax und Capesize).

Quelle: EinkaufsManager
 
 
 
9 Tipps zum Gesundbleiben auf Einkaufsreisen

Einkaufsreisen haben es in sich, vor allem in Länder mit ungewohnten klimatischen und hygienischen Verhältnissen wie beispielsweise in Asien oder Südamerika:

1. Trinken Sie unterwegs viel. Trinkflasche mitnehmen!
2. Trinken Sie aber nur sicheres Wasser: Mineralwasser oder gefiltertes, bzw. abgekochtes Leitungswasser.
3. Essen Sie nur sichere Nahrungsmittel (gekocht oder geschält).
4. Waschen Sie sich so oft wie möglich die Hände. Einmalhandtücher verwenden!
5. Falls Sie Insektenschutzmittel benutzen, regelmäßig nachsprühen.
6. Sichern Sie Insektennetze am Bettrahmen oder unter der Matratze.
7. Laufen Sie niemals barfuß.
8. Schütteln Sie Schuhe, Hosen, Bettzeug, Handtücher usw. vor jedem Benutzen kräftig aus (Insekten/Ungeziefergefahr).
9. Gehen Sie bei der kleinsten Temperaturerhöhung oder anderen Unpässlichkeiten sofort zum Arzt.


Kontakt:
Haben Sie Fragen? Schreiben Sie uns eine E-Mail.
Fragen an die Redaktion: Bettina.steffen@ekalog.de
Technische Probleme: webmaster@vnr.de
Produktinformationen: info@vnr.de

Haftungsausschluss und Vervielfältigung
Sämtliche Beiträge und Inhalte sind journalistisch recherchiert. Dennoch wird eine Haftung ausgeschlossen. Weiterhin ist der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden. Diese Erklärung gilt für alle in diesem Newsletter angebrachten Links, die nicht auf Webseiten des Verlags zeigen. Vervielfältigungen jeder Art, als auch die Aufnahme in andere Online-Dienste und Internet-Angebote oder die Vervielfältigung auf Datenträger, dürfen nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung und Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG erfolgen.

Sicherheitsgarantien
Wir wissen das Vertrauen, das unsere Leser/-innen in uns setzen, zu schätzen. Deshalb behandeln wir alle Daten, die Sie uns anvertrauen, mit äußerster Sorgfalt. Mehr dazu lesen Sie in unseren Sicherheitsgarantien, indem Sie den nachfolgenden Link anklicken: Sicherheitsgarantien

Impressum
Dieser Newsletter ist ein kostenloser Service von Ekalog,
ein Verlagsbereich des Verlags für die Deutsche Wirtschaft AG
Redaktion: Bettina Steffen
Theodor-Heuss-Str. 2-4
D-53177 Bonn
Tel.: 02 28 - 9 55 05 55
F ax: 02 28 - 36 82 923
E-Mail: Bettina.steffen@ekalog.de

USt.-ID: DE 812639372 | Amtsgericht Bonn, HRB 8165 | Vorstand: Helmut Graf

Vorsitzender des Aufsichtsrats: Norman Rentrop

© 2010 Fachverlag für Einkauf, Logistik und Beschaffung. Alle Rechte vorbehalten.