Was wäre, wenn Sie Ihrer Firmenleitung versprechen könnten, Ihre Einkaufskosten um 15 % oder mehr zu senken?

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

haben Sie für 2010 auch wieder von Ihrer Geschäftsleitung das Ziel vorgesetzt bekommen, Ihre Einkaufskosten zu senken?

Glauben Sie auch, das sei doch kaum zu schaffen, weil Sie bereits alle Register gezogen haben, um neue, preisgünstigere und zugleich zuverlässige Lieferanten zu finden?

Sind Sie der Meinung, dass die Ihnen zur Verfügung stehenden Beschaffungsmärkte schlicht und einfach „ausgelutscht“ sind?

 

Willkommen im Club. Denn so wie Ihnen geht es vielen anderen Einkaufsleitern auch.

Wenn Sie wirklich alle Einkäufertricks ausprobiert haben – wie z. B. Outsourcing ... Online- Lieferanten- Auktionen ... Bündelung von Einkaufsvolumina ... etc. –, dann bleibt Ihnen nur noch eins: der Weg ins Ausland!

Wie, Sie haben daran zwar auch schon gedacht, bisher aber noch keine Zeit gefunden, sich ernsthaft darum zu kümmern?

Nun, auch hier sind Sie nicht allein: Oder hätten Sie gewusst, dass deutsche Einkäufer rund 70 % ihrer Einkäufe in Deutschland tätigen? 15 % kaufen in Westeuropa ein, und nur 15 % in den restlichen Ländern dieser Erde.

Damit liegen deutsche Unternehmen auf dem Weltmarkt deutlich hinter ihren Wettbewerbern zurück!

Mittelständische Unternehmen decken sogar nur rund 9 % ihres Beschaffungsbedarfs im Ausland. Auf diese Weise verschenkt so manche Firma in einigen Materialgruppen zweistellige Kostensenkungspotenziale. Denn die Einsparungen können – je nach Materialgruppe und nach Abzug aller Kosten – im Durchschnitt bis zu 40 % betragen.

Wie lange wollen Sie sich die Chancen des Global Sourcing noch entgehen lassen?

Siemens: Kosten um 1 Milliarde Euro gesenkt!

Denn über den globalen Einkauf lassen sich jede Menge Euros einsparen. Siemens beispielsweise kauft zwar erst seit einigen Jahren global ein, das aber konsequent: So konnte der Telekommunikationsbereich 2007 sein Einkaufsvolumen auf einen Schlag um 1 Milliarde Euro senken!

Nun wird Ihr Einkaufsvolumen vermutlich nicht ganz so hoch sein wie das von Siemens. Aber auch bei Ihnen gibt es garantiert noch einigen Spielraum.

Denn es sind beileibe nicht nur die Big Player, die von der Globalisierung profitieren können. Auch für kleinere und mittlere Unternehmen stellt der internationale Einkauf eine große Chance dar. In vielen Branchen ist es inzwischen sogar unerlässlich, auf den Weltmarkt zu gehen, um den Fortbestand des Unternehmens dauerhaft zu sichern.

Doch wohin sollten Sie am besten gehen? Von den Regionen dieser Erde ist schon seit Jahren ...

... China – einer der interessantesten Zukunftsmärkte

Das liegt nicht zuletzt an den enormen Wachstumsraten von durchschnittlich 10 % in den letzten beiden Jahrzehnten. Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird dieses Wachstum in China übrigens noch mindestens 20 Jahre lang anhalten.

Dass Chinas Wirtschaft brummt, hängt u. a. mit der seit Jahren ständig steigenden Exportquote zusammen. So ist China 2007 dank einem Export-Wachstum von satten 25 % auf Platz 2 der Export-Mächte (hinter Deutschland und vor der USA) aufgestiegen – jedoch ist das Exportwachstum in China mit dem Wirtschaftseinbruch in den USA ebenfalls zusammengebrochen.

Aber vor der Krise hatte sich auch die Struktur der exportierten Produkte verändert: China ist nicht mehr lediglich Produzent qualitativ geringwertiger Güter. Aufgrund des technologischen Fortschritts zählen heute vermehrt hochwertige Produkte, wie beispielsweise Geräte der Nachrichtentechnik, EDV-Geräte und Maschinen sowie Metallerzeugnisse, zu den chinesischen Exportgütern. Investitionsgüter machen mittlerweile über 50 % der Exportgüter aus und tragen zudem zu 80 % zum Exportwachstum bei.

Langfristig wird der Beschaffungsmarkt China also immer interessanter. Auf dem asiatischen Markt könnten Ihnen aber auch Indien oder sogar Russland eine spannende Perspektive bieten.

Pluspunkte für globale Beschaffungsmärkte wie China:
  • hohe Produktivität
  • niedrige Arbeitskosten
  • hohe Zahl an Arbeitsstunden pro Jahr
  • niedrige Besteuerung
  • in spezifischen Technologie-Bereichen teilweise besser als Deutschland aufgestellt

Ach so, Asien ist Ihnen zu fremd ... zu kompliziert ... zu weit weg? Dann sind für Sie

die mittel- und osteuropäischen Länder – eine Überlegung wert

Vor allem diejenigen, die seit 2004 zur EU zählen: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Malta und Zypern. Außerdem die neuen EU-Mitglieder Bulgarien und Rumänien. Vergessen Sie aber auch den EU-Anwärter Türkei nicht.

Auch wenn das allgemeine Kostenniveau in diesen Ländern in den letzten Jahren gestiegen ist, so liegen beispielsweise die Personalkosten noch immer deutlich unter denen in Deutschland.

Das bedeutet, dass Sie besonders bei personalintensiven Produkten vom Einkauf in Osteuropa profitieren.

Wenn Sie jetzt einwenden, dass die Personalkosten in den asiatischen Länder noch viel niedriger sind, dann gebe ich Ihnen völlig Recht. Tatsächlich betragen die Stundenlöhne in China nur etwa ein Zehntel der polnischen Lohnkosten.

Aber bedenken Sie: Während die osteuropäischen Staaten quasi vor der Haustür liegen, müssen Sie in Asien beispielsweise mit deutlichen Mehrkosten für Logistik und Verpackung rechnen. Und die kulturellen Unterschiede sind umso geringer, je weiter westlich diese Länder liegen.

Pluspunkte für Beschaffungsmärkte in Osteuropa:
  • niedrige Lohnkosten
  • kurze Beschaffungs- und Abstimmungswege
  • geringe logistische Risiken
  • niedrige bürokratische Hürden
  • zum Teil staatliche Förderungen

Neben den genannten Regionen können Sie aber auch in Südafrika sowie Mittel- oder Südamerika interessante Einkaufsvorteile erzielen.

Die Problematik beim weltweiten Einkauf besteht allerdings nicht darin, Lieferanten zu finden. Vielmehr liegt die Schwierigkeit darin, unter der Vielzahl von Anbietern den passenden, nachhaltig guten Lieferanten zu finden.

Langfristigen Erfolg bei der internationalen Beschaffung haben Sie nur dann, wenn Sie das magische „Import-Dreieck“ Lieferant, ständige Qualitätssicherung und passende Logistikkonzepte in den jeweiligen Beschaffungsmärkten richtig einstellen und beherrschen.

Wenn Sie jetzt sagen: Schön und gut, klingt alles super, aber ...

... wo finde ich entsprechende Informationen?
Und: Wer kann mich dabei unterstützen?

dann kann ich Sie beruhigen. Denn ich werde Ihnen persönlich behilflich sein, diese Märkte zu erobern und in den nächsten Monaten und Jahren einen Gewinn bringenden Importeinkauf auf- und auszubauen.

Darf ich mich kurz vorstellen?

Mein Name ist Jens Holtmann. Ich bin Gründer und Leiter der Einkäufer-Akademie und habe das Einkaufen von der Pike auf gelernt. Seit 1993 trainiere, berate und coache ich Fach- und Führungskräfte aus dem Einkauf. Außer einigen Büchern habe ich schon zahlreiche Fachartikel herausgegeben.

Vielleicht kennen Sie den Informationsdienst „Einkaufsmanager“. Seit 2001 bin ich der Chefredakteur dieses Dienstes. Und immer häufiger werde ich von meinen Lesern gefragt, ob ich sie nicht bei den ersten Schritten im globalen Einkauf beraten könnte.

 

Jens Holtmann, Chefredakteur:
„Rohstoffeinkauf aktuell“

Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, einen speziellen Informationsdienst herauszugeben ... mit vielen Tipps für den Umgang mit ausländischen Geschäftspartnern ... sowie einem internationalen Preis- und Marktradar für Einkaufs-Profis wie Sie:

„Rohstoffeinkauf aktuell“

Mit „Rohstoffeinkauf aktuell“ möchte ich Ihnen helfen,

  • auf internationalen Märkten genauso selbstverständlich einzukaufen wie auf dem deutschen Markt – kosteneffizient, zuverlässig, bei gleichbleibend hoher Qualität,
  • neue, lukrative Beschaffungsmärkte und zuverlässige Lieferanten zu finden sowie
  • mit ausländischen Lieferanten souverän zu verhandeln.

Dazu stelle ich Ihnen unter anderem diese Instrumente zur Verfügung:

  • So erfahren Sie auf einen Blick, wo Sie am günstigsten und zuverlässigsten einkaufen: Preisvergleiche hinsichtlich Rohstoffen, Dienstleistungen und Märkten
  • So finden Sie den für Sie besten Lieferanten und fallen nicht auf „schwarze Schafe“ herein: Qualitätskriterien für Ihre Lieferanten-Auswahl
  • Wie Sie ein stabiles internationales Einkaufsnetzwerk errichten: professionelle Empfehlungen für den Aufbau internationaler Importstrukturen
  • So sind Sie auch rechtlich immer auf der sicheren Seite: aktuelle rechtliche Grundlagen für Logistik und Zollabwicklung
  • Fettnäpfchen ade: Mit diesen Tipps treten Sie immer souverän auf – denn schon ein kleiner Faux-pas kann Ihr gesamtes Projekt gefährden: Empfehlungen für den Umgang mit ausländischen Lieferanten
  • Welche Eigenheiten Sie bei asiatischen, osteuropäischen und anderen Geschäftspartnern unbedingt kennen und beachten sollten: interkulturelle Kompetenz – entscheidend für den Erfolg Ihrer Projekte

Und selbstverständlich halte ich Sie auf dem Laufenden über die wichtigsten internationalen Konferenzen und Messen für den Bereich Einkauf & Beschaffung.

Die regelmäßige Beobachtung der internationalen Märkte wird so für Sie zum Kinderspiel. Mithilfe der Informationen und Profi-Tipps aus „Rohstoffeinkauf aktuell“ sind Sie beispielsweise in der Lage, eine Entscheidung für einen bestimmten Beschaffungsmarkt mit fundierten Argumenten zu untermauern.

Stärken Sie Ihre Fachkompetenz ...

... gegenüber Ihrer Firmenleitung und profilieren sich gegenüber den Kollegen vom Verkauf. Sie werden sehen: Mit dem Erfolg gewinnen Sie deutlich an Anerkennung und Respekt!

Klingt spannend, oder?

Ich verspreche Ihnen: Jede Ausgabe von „Rohstoffeinkauf aktuell“ ist superspannend zu lesen! Prall gefüllt mit vielen wertvollen Tipps, die Ihnen auf dem Weg zum internationalen Einkäufer weiterhelfen.

Jetzt sind Sie sicher neugierig geworden, was Sie in „Rohstoffeinkauf aktuell“ konkret erwartet! Damit Sie die Katze nicht im Sack kaufen müssen, lade ich Sie ein:

Überzeugen Sie sich ganz in Ruhe davon, wie viele Profi-Tipps, aktuelle Informationen über Rohstoffe und Märkte und wie viel Hintergrundwissen über fremde Kulturen Sie sich mithilfe von „Rohstoffeinkauf aktuell“ ganz einfach aneignen können.

Profitieren Sie 30 Tage lang von kurzweilig aufbereiteten Fach-Themen wie:

  • Südafrika: Das Reich der Bodenschätze
  • Vorsicht beim Übersetzen von Verträgen!
  • So arbeiten Sie richtig mit Preisgleitklauseln: Welche Grundsätze Sie bei der Gestaltung von Preisgleitformeln beachten müssen
  • Erfolgreich Preise verhandeln trotz Verkäufermärkte: So gehen Sie in Zeiten des Rohstoff-Booms und der Verknappung gekonnt mit Lieferanten um
  • Verhandeln in Rumänien: Keine Geschäfte ohne gute persönliche Beziehungen
  • Produktpiraterie: Was bereits Sie als Einkäufer dagegen tun können
  • Rohstoffe (2): Nickel - kleiner Hoffnungsschimmer: Die Preise werden voraussichtlich weiter sinken
  • Rohstoffe (3): Stahl - die hohen Stahlpreise sind Konjunkturkiller!
  • und vieles mehr

Und selbstverständlich dürfen Sie mich auch schon während der Testphase über die Redaktions-Hotline kontaktieren, wenn Sie Fragen haben oder eine Auskunft wünschen.

Natürlich ist dieser Test vollkommen kostenlos für Sie. Mit Ihrem Klick sagen Sie nicht „Ja“, Sie sagen nur „Vielleicht“. Lassen Sie deshalb diese Einladung auf ein kostenloses Probe-Exemplar nicht ungenützt verstreichen!

Aber vielleicht möchten Sie sich vorher schon ein Bild machen, was „Rohstoffeinkauf aktuell“ Ihnen bietet?

Deshalb habe ich Ihnen hier ein paar aktuelle Tipps zusammengestellt. Schnuppern Sie doch gleich mal rein:

Warum Sie bei Verhandlungen mit tschechischen Partnern immer neue Socken dabei haben müssen

5 Profi-Regeln für den erfolgreichen Umgang mit tschechischen Geschäftspartnern

Regel 1: Verletzen Sie nie die Regeln des Respekts
Es kommt immer wieder vor, dass deutsche Geschäftsleute ihre tschechischen Verhandlungspartner aus irgendwelchen Gründen als nicht ranggleich behandeln. Provoziert wird dies bisweilen durch devote Verhaltensweisen auf der tschechischen Seite. Hier mag ein Gefühl der Unterlegenheit im Spiel sein, ist man dort doch meist der wirtschaftlich und finanziell Schwächere, verfügt mangels Erfahrung über weniger geschäftspraktisches Know-how oder sieht sich aus anderen Gründen eher hilfsbedürftig als der deutsche Partner. Ein devotes Gebaren sollte Sie aber nie zu herablassender Behandlung Ihres Verhandlungspartners verleiten.

Regel 2: Geizen mit Präsenten kann Stilbruch sein
Geschenkrituale haben sich im Geschäftsleben Tschechiens fest eingebürgert. Das gilt insbesondere für die Ebene der Geschäftsanbahner und -abwickler sowie generell für das mittlere Management. Vertreter tschechischer Firmen, die mit deutschen Partnern ins Geschäft kommen wollen, haben fast immer wenigstens eine Aufmerksamkeit dabei, und umgekehrt wird dasselbe erwartet. Geschenke werden oft und gern angenommen.

Im Fall eingespielter Geschäftsbeziehungen werden zu Weihnachten/Neujahr oft nicht nur Kartengrüße und -wünsche, sondern auch kleinere Aufmerksamkeiten verschickt. Werbegeschenke sind andererseits oft nur eine Art Pflichtübung. So kommt es nicht selten vor, dass bei den Erwartungen von Tschechen an die Geschenke und Aufmerksamkeiten der Gegenseite die Proportionen einfach nicht stimmen.

Als deutsche/r Geschäftsmann/-frau sollten Sie dies insofern nicht allzu tragisch nehmen, als Sie mit Geschenken in Tschechien bisweilen viel erreichen können.

Regel 3: Kleidung – lieber zu förmlich als zu salopp
Ihr tschechischer Verhandlungspartner möchte mit seiner Kleidung nicht auffallen, nicht gegen Konventionen verstoßen und schon gar keine (geschriebene oder ungeschriebene) Etikette verletzen. Mit dem Ziel, keine Aufmerksamkeit zu erregen, erscheint er auch auf Veranstaltungen, die in großer Sommerhitze im Freien stattfinden, korrekt im Anzug mit Krawatte. Im Zweifel ist er stets förmlich gekleidet.

Regel 4: Einladungen und Geschäftsessen
In Tschechien gilt der Gast als König – ihm wird also höchste Aufmerksamkeit gewidmet. Lädt Ihr tschechischer Geschäftspartner Sie zum Essen in ein Restaurant ein, bezahlt er auch die Rechnung. Spielen Sie in diesem Fall keinesfalls den "reichen Onkel mit der dicken Brieftasche". Das wäre ein Affront, den Sie kaum wieder gut machen könnten. Natürlich können Sie Ihren Partner einladen. Dann ist es selbstverständlich, dass Sie die Rechnung übernehmen.

Haben Sie eine Beziehung zu einem Geschäftspartner aufgebaut, ist es nicht ungewöhnlich, dass Sie zum Essen in die Wohnung des Gastgebers eingeladen werden. Der Gang in ein Restaurant wird als unpersönlich betrachtet. Ihr Gastgeber wird sich für Sie ins Zeug legen und Ihnen seine ganze Aufmerksamkeit widmen. Es wäre sehr unhöflich und würde als Affront empfunden, wenn Sie eine solche Einladung ablehnen würden.

Regel 5: Ein tschechischer Brauch
Packen Sie neue Socken ein oder nehmen Sie gute Haus- oder Hüttenschuhe mit. Wegen der ungereinigten Rauchgase der Braunkohlekraftwerke und des zähen, klebrigen, schwärzlichen Drecks, der sich vor allem in Smog-Phasen auf Straßen und Gehwegen ablagerte, hatte es sich zu sozialistischen Zeiten in Tschechien eingebürgert, die Schuhe beim Betreten von Wohnungen auszuziehen. Dies ist auch heute noch üblich. Bekommen Sie eine private Einladung in ein tschechisches Heim, sind gestopfte oder gar löchrige Strümpfe blamabel.

Indien: Die neue Auto-Weltmacht

Mit dem billigsten Auto der welt, dem "Nano", und der Übernahme der britischen Nobelmarken "Jaguar" und "Landrover" sorgten Indiens Autobauer für viel Wirbel in der Branche. Aber auch ihre Produktionszahlen können sich sehen lassen.

In den beiden ersten Quartalen 2008 wurden 1,07 Mio. Einheiten hergestellt, ein Plus von 22 %. Auch für die nächsten Jahre wird der Pkw-Markt unverändert positiv beurteilt. Die Society of Indian Automobile Manufacturers (SIAM) sieht die Autoproduktion jährlich um 15 % wachsen.

Auch die Auswahl an Pkws war nie größer als heute. Allein 2008 kamen rund 60 neue Modelle auf den Markt.

Dagegen schwächelt die indische Kfz-Teilebranche. Die Gründe: asiatische Billigimporte und eine wechselkursbedingte Exportflaute. Die SIAM ist aber zuversichtlich, dass die Industrie bald zur ehemaligen Stärke zurückfinden wird.

Der Optimismus basiert auf dem unverändert hohen Outsourcing-Druck in Europa und den USA. Die Kostenvorteile bei der Fertigung werden auf 40 bis 50 % beziffert. Designkosten sind um 20 % günstiger. Allerdings hinkt die Produktivität von geschätzten 60 % immer noch hinter Europa und den USA hinterher.


Lieferanten-Tipp:

Firma:  Brakes India Limited
Produkte:  Bremsen und Zubehör
Adresse:  21 Patullos Road, Chennai-600 002, India
Telefon:  (0091) 44 26258161
E-Mail:  bi-marketing@brakesindia.co.in
Webseite:  www.brakesindia.com

Die 10 wichtigsten Spielregeln für den Umgang mit asiatischen Lieferanten

  1. „Willst du Geschäfte machen, dann zeige dein Gesicht.“ Das ist die wichtigste Regel für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit asiatischen Lieferanten. Versuchen Sie erst gar nicht, nur per Fax, E-Mail und Telefon zum Erfolg zu kommen.

  2. Binden Sie sich nie an einen lokalen Partner, bevor Sie den Markt und den Partner nicht ausreichend kennen gelernt haben. Vereinbaren Sie Probezeiten von 2 bis 3 Jahren. Wenn Sie sich an einen Partner binden wollen, um den asiatischen Markt überhaupt erst einmal kennen zu lernen, dann ist das wie der Griff des Blinden nach dem erstbesten Halt.

  3. Asiatische Einkaufsmärkte können Sie nicht einfach so nebenbei erschließen. Die Märkte sind dafür zu komplex.

  4. Bummeln Sie nicht bei der Geschäftskorrespondenz mit asiatischen Lieferanten. Dies gilt besonders in der so wichtigen Geschäftsanbahnungsphase. Versuchen Sie immer, innerhalb von 24 Stunden zu antworten.

  5. Verzichten Sie auf US-amerikanische Methoden.

  6. Versuchen Sie es nicht im Alleingang. Nutzen Sie den Erfahrungsschatz von Dienstleistern, Institutionen und Einkaufsbüros, um die altbekannten Fehler zu vermeiden.

  7. Sie müssen sich den fremden Kulturen öffnen. Dies beflügelt nicht nur das Geschäft, sondern wird Sie auch persönlich bereichern. Versuchen Sie jedoch niemals, einen Asiaten nachzuahmen.
  8. Lassen Sie sich von der Korrespondenzgeschwindigkeit nicht dazu verleiten, dass Geschäfte mit Asiaten im Turbogang erledigt werden. Besonders am Anfang ist nichts so günstig wie die Zeitverschwendung bei der Vorbereitung. Die Chinesen sagen: „Der Fehler liegt in der Eile.“

  9. Gehen Sie vorsichtig, aber ohne jegliche Scheu an die Geschäftsanbahnung mit asiatischen Lieferanten heran. Die Menschen, die Sie treffen, kochen schließlich auch nur mit Wasser.

  10. Finden Sie zuallererst den richtigen Gesprächspartner heraus. Das ist oft nicht der Geschäftsführer, sondern ein Mitarbeiter aus der Linie, der in seiner Firma gehört wird.

Was tun wenn der Ölpreis wieder auf die Rekordmarken der Vergangenheit steigt?

Im Januar 2009 kostete ein Barrel (159 l) 50,47 $, Mitte Februar 45,30 $ und Anfang März 54,66 $.

Öl wird auf Dauer gesehen wieder knapp und teuer werden. Womöglich sind wir in einem Jahr bei 200 $ pro Barrel angelangt (im Februar 2008 kostete ein Barrel erstmals 100$, im Juni 2008 sogar über 145$) und haben dann wirklich eine Krise am Hals. Doch mit den Krisen ist es - drastisch formuliert - wie mit dem Krebs: Wird die Krankheit rechtzeitig erkannt und werden dann wirksame Gegenmaßnahmen getroffen, bestehen zu 100 % Heilungschancen.

Wir empfehlen deshalb:

  1. Analysieren Sie: Systematische Wertanalysen eines Produktes sind oft der erste Schritt zur Innovation. Holen Sie sich dazu Experten an den Tisch (Ingenieure, Controller, Verkäufer). Schauen Sie über den eigenen Tellerrand und laden Sie auch Betriebsfremde ein (Importeure, Logistiker, Außenhandelsvertreter, die Kunden).
  2. Substituieren Sie: Ermuntern Sie Ihre Produktentwickler, herkömmliche Werkstoffe durch presiwertere und meist innovativere Materialien zu ersetzen. Gerade beim Stahleinkauf gibt es weltweit keine Schlupflöcher mehr im Einkauf.
  3. Modernisieren Sie: Führen Sie neue Prozessmethoden für Ihre Beschaffung ein. Machen Sie die Entwicklung und Einführung IT-gestützter Einkaufssysteme zur Chefsache.
  4. Integrieren Sie: Machen Sie aus der nächsten Preisverhandlung eine Win-win-Verhandlung. Akzeptieren Sie z.B. eine Preiserhöhung, um dafür eine Produktivitätssteigerung Ihres Lieferanten zu verlangen.
  5. Paktieren Sie: Sehen Sie Ihren Zulieferer zukünftig nicht mehr nur als Schräubchenlieferanten, sondern als prozessrelevanten Partner. Binden Sie ihn so früh wie möglich in die Entwicklungsphase Ihrer Produkte ein, um Änderungskosten gering zu halten.

Hier die Entwicklung 2008:

Diese unvorstellbare und beispiellose Preisexplosion beim Rohöl drohte die gesamte Weltwirtschaft abzuwürgen. Es gab keinerlei Anzeichen für eine Trendwende. Der Rohölpreis hatte 6 Monate lang keine Verschnaufpause (Kurskorrekturen) mehr eingeleht. Aktuell ist Urlaubszeit und die Hurrikansaison beginnt.

Wenn Sie mehr über diese und weitere spannende Themen im Global Sourcing lesen möchten, dann fordern Sie jetzt Ihre Probe-Ausgabe an. Ich versichere Ihnen: Dieser Test ist wirklich völlig GRATIS und ohne jedes Risiko für Sie! Sollten Sie, was ich mir aber wirklich nicht vorstellen kann, nicht von „Rohstoffeinkauf aktuell“ überzeugt sein, senden Sie einfach eine kurze Mitteilung an mich – und die ganze Sache ist für Sie erledigt. Ihre Gratis-Test-Ausgabe dürfen Sie auf jeden Fall behalten.

Mit besten Grüßen
Ihr

Jens Holtmann, Chefredakteur

PS: Wenn Sie zu den Einkaufsleitern gehören, die das Potenzial ihrer Dienstleistung erkannt haben und mehr erreichen wollen, dann lesen Sie ab sofort „Rohstoffeinkauf aktuell“. Verschaffen Sie sich jetzt einen Überblick über die Preisentwicklungen auf internationalen Märkten ... lernen Sie die Kriterien kennen, mit denen Sie zuverlässige Lieferanten finden ... treten Sie neuen Lieferanten souverän gegenüber und führen Sie Ihre Verhandlungen zum erfolgreichen Vertragsabschluss.

„Rohstoffeinkauf aktuell“ unterstützt Sie dabei, immer die richtigen Kaufentscheidungen zu treffen und so kosteneffizient für Ihr Unternehmen einzukaufen.

Ja, ich möchte kosteneffizient und bei gleich bleibend hoher Qualität international einkaufen und mittelfristig auch für mein Unternehmen Kosteneinsparungen von 30 % oder mehr realisieren.

Bitte senden Sie mir daher:

1. Eine Gratis-Ausgabe von "Rohstoffeinkauf aktuell"
Ich erhalte die neueste Ausgabe des " Rohstoffeinkauf aktuell" als kostenlose Leseprobe. Diese Ausgabe darf ich auf jeden Fall behalten.


2. Mein Kennwort für die Internet-Datenbank
Sofort nach meiner GRATIS-Test-Anforderung erhalte ich das aktuelle Kennwort, mit dem ich kostenlos Zugang zum kennwortgeschützten Bereich der Internet-Datenbank von "Rohstoffeinkauf aktuell" erhalte. Diese Berechtigung beginnt mit dem Tag der Zustellung; sie endet an dem Tag, an dem ich Ihnen mitteile, dass ich " Rohstoffeinkauf aktuell" nicht weiter beziehen möchte, falls mich der Test nicht überzeugt.


3. Kostenlose Redaktions-Hotline
Mit meinen speziellen Fragen rund um den Rohstoffeinkauf kann ich mich direkt an den Chefredakteur wenden. Die Service-E-Mail-Adresse erhalte ich schon mit meiner Gratis-
Test-Ausgabe.


Meine 100%-Sicherheits-Garantie:
Wenn ich Ihnen innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Ausgabe nichts Gegenteiliges mitteile (Postkarte oder E-Mail genügt), erhalte ich „Rohstoffeinkauf aktuell” 12-mal im Jahr + 4 Themenhefte + 1 Jahresindex zum Preis von jeweils 24,95€ pro Ausgabe (zzgl. MwSt. und 1,45€ für Porto und Verpackung) vom Fachverlag für Einkauf, Logistik und Beschaffung, einem Verlagsbereich der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, Theodor-Heuss-Straße 2-4, 53177 Bonn (Postfach: 53095 Bonn). Den Bezug kann ich jederzeit ohne Angabe von Gründen stoppen. Eine kurze schriftliche Mitteilung genügt.
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