Fachglossar für Logistik und Fuhrparkmanagement: Begriffe mit dem Buchstaben B

Die wichtigsten Begriffe rund um die Logistik und Ihren Fuhrpark auf einen Blick:

Neben der Erläuterung wichtiger Begriffe aus der Fuhrpark- und Logistikpraxis machen zahlreiche Tipps das virtuelle Nachschlagewerk zu Ihrem nützlichen Praxishelfer.
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B

Backend-System

Betriebsinterne Abläufe werden als Teil eines E-Business-Systems unterstützt.

Backflushing

Materialentnahme, die retrograde bebucht wird.

Bahnfrachtbrief

Frachtpapier im Bahntransport.

Balanced Scorecard

Ausgewogenes und umsatzorientiertes Kennzahlensystem zur Betriebssteuerung.

Bedarfsgesteuerte Disposition

Nur Materialien, die in einem Auftrag festgelegt werden, werden zusammengestellt.

Belieferungsform

Begriff für die Art und Weise der Warenzustellung.

Bereitstellfläche

Bezeichnet die Fläche, die vorrübergehend für Waren zur Weiterverarbeitung oder zum Versand bereit steht.

Beschaffung

Allgemeine Bezeichnung für alle dem Einkauf oder der betriebsinternen Bereitstellung von Produkten zugeordneten Tätigkeiten.

Beschaffungscontrolling

Sammelbegriff für die Kontrolle der Beschaffung.

Beschaffungshomepage

Bezeichnet Informationen für Lieferanten zum Thema Beschaffung auf der Homepage des Unternehmens.

Beschaffungskonditionen

Bezeichnet die Einkaufs-Konditionen (Zahlungs- und Lieferbedingungen, etc.).

Beschaffungslogistik

Sammelbegriff für die Planung und Durchführung des Warenflusses vom Lieferant bis zum Unternehmen.

Beschaffungsmanagement

Bezeichnet im Bereich Beschaffung deren Planung, Durchführung, Kontrolle und Steuerung.

Beschaffungsmarketing

Wird in der Beschaffung als Analyse- und Beeinflussungs-Methode angewendet, um Risiken und Fehler zu vermeiden.

Beschaffungsmarktanalyse

Bezeichnet die Zusammensetzung des Logistikmarktes nach Qualität und Quantität.

Beschaffungsmarktforschung

Situative Vorraussetzungen und Prozesse auf den Logistikmärkten werden geplant und methodisch registriert.

Beschaffungsstrategie

Vorgangsgrundsätze der Beschaffung, die sich aus den strategischen Zielen des Unternehmens ergeben.

Bestellanalyse

Bestellungen vom Unternehmen werden systematisch untersucht; als Instrument der Beschaffungsmarktforschung.

Bestellmengenverfahren

Verfahren, mit dem die optimale Bestellmenge bestimmt werden kann.

Bestellpunktverfahren

Verfahren bei lagerhaltigen Waren, um den Bestellpunkt zu ermitteln.

Bestellrhythmusverfahren

Betriebsdatenerfassung

Erfasst Porzessdaten im Unternehmen und bietet diese den verschiedenen Bedarfsträgern.

Betriebsgefahr

Gefährdungshaftung für Risiken, die bereits durch die Inbetriebnahme eines KFZ und unabhängig von einem Verschulden z.B. des Autofahrers bestehen. An einem Unfall, der durch das Platzen eines Reifens während der Fahrt passiert, ist der Fahrer z.B. nicht Schuld. Geradestehen muss er im Rahmen der Gefährdungshaftung für diese Betriebsgefahr trotzdem, allerdings ist die Gefährdungshaftung in der Regel auf 20-25 % des entstandenen Schadens beschränkt (bei Unfallbeteiligung von mehr als einem Fahrzeug). Eine Befreiung von der Gefährdungshaftung ist nur möglich, wenn nachgewiesen werden kann, dass der Unfall auch für einen "Idealfahrer" nicht vermeidbar gewesen wäre oder aber das Verschulden des Unfallgegners ganz erheblich überwiegt, s.a. Gefährdungshaftung

Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer

Betriebsinterne Logistik

Beschreibt betriebsinterne Planung, Durchführung und Überfrüfung der Material- und Informationsflüsse.

Betriebsstofflager

Lagerbereich, der separat eingerichtet und abgetrennt von den restlichen Lagerbereichen werden muss, um z.B. Gefahrstoffe zu lagern.

Bilanzneutralität (bei Leasingverträgen)

Die Bilanzverhältnisse des Unternehmens verändern sich durch einen Leasingvertrag nicht, da der Leasinggeber das Leasingobjekt aktiviert. Der Leasingnehmer nimmt weder das Investitionsobjekt noch die Verbindlichkeiten in seine Bilanz auf, seine Eigenkapitalquote und der Verschuldungsgrad bleiben also unverändert.

B-Kennzahlen

In der ABC-Analyse verwendete logistische Kennzahl für Produkte von sekundärer Wichtigkeit.

Blocklager

Lagerung erfolgt ohne weitere Lagereinrichtungen.

Bruttoraumzahl

Zur Änderung eines Seeschiffes verwendete Maßeinheit.

Bruttoregistertonne

Bezeichnet bei einem Seeschiff den seefest abgeschlossenen Raum.

Business to Business

Handel von Waren oder Dienstleistungen unter Unternehmen.

Business to Consumer

Handel von Waren oder Dienstleistungen vom Unternehmen zum Endverbraucher.