Fachglossar für Logistik und Fuhrparkmanagement: Begriffe mit dem Buchstaben F

Die wichtigsten Begriffe rund um die Logistik und Ihren Fuhrpark auf einen Blick:

Neben der Erläuterung wichtiger Begriffe aus der Fuhrpark- und Logistikpraxis machen zahlreiche Tipps das virtuelle Nachschlagewerk zu Ihrem nützlichen Praxishelfer.
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F

Facility Management

Englische Bezeichnung der Pflege und Verwaltung eines Gebäudes.

Fahreranteil

der Anteil, den der Fahrer eines Dienstwagens selbst zu tragen hat, wenn die Fahrzeugkosten das in der Dienstwagenordnung vorgegebene Budget überschreiten (z. B. aufgrund von individuellen Wünschen des Fahrers); kann vom Fahrer unter bestimmten Bedingungen steuerlich geltend gemacht werden

Fahrerloses Transportfahrzeug

Fahrzeuge, die automatisch gesteuert werden.

Fahrerloses Transportsystem

Art des Transportsystems mit automatisch gesteuerten Fahrzeugen.

Fahrer-
Rechtschutzversicherung

Rechtsschutzversicherung, die eine bestimmte Person (und nicht ein bestimmtes KFZ) versichert. Diese Person ist somit in jedem beliebigen Fahrzeug als berechtigter Fahrer und Beifahrer versichert, aber auch als Radfahrer oder Fußgänger. s.a. Fahrzeug-Rechtschutzversicherung

Fahrtenbuchmethode

Hiermit kann der geldwerte Vorteil ermittelt werden, der einem Arbeitnehmer entsteht, wenn er seinen Dienstwagen auch privat nutzt. Dieser geldwerte Vorteil ist zu versteuern - der Arbeitnehmer muss hierzu seine Fahrten (handschriftlich oder elektronisch) detailliert erfassen, damit er sie bei seiner Steuererklärung vollständig nachweisen kann.

Fahrzeughalter

Person, die ein Kfz auf eigene Rechnung betreibt, die Verfügungsgewalt ausübt bzw. aus der Verwendung Nutzen zieht. Sie muss nicht unbedingt identisch mit dem Eigentümer des Kfz sein. Beim Leasing ist stets der Leasingnehmer der Fahrzeughalter.

Fahrzeug-
Rechtschutzversicherung

Rechtschutzversicherung, die ein bestimmtes Fahrzeug versichert. Der Versicherungsnehmer erhält den gleichen Rechtschutz wie beim Fahrerrechtschutz. Zusätzlich sind auch alle anderen berechtigten Fahrer eines Fahrzeugs (Eigentümer, Halter, Mieter, Entleiher etc.) sowie die berechtigten Insassen dadurch versichert. s.a. Fahrer-Rechtschutzversicherung

Feeder Carrier

Schifftransportunternehmen, das zwischen sekundären und großen Häfen verkehrt.

Feederverkehr

Zubringer- und Verteilverkehr.

Fertigungsinsel

Alle notwendigen Mittel zur Produktion eines Produkts in einem System.

Fertigungszwischenlager

Lager für Produktionsteile, die nicht sofort weiterverarbeitet werden.

Fertigwarenlager

Dient dem Ausgleich wirtschaftlicher Losgrößen und dem Verlauf des Absatzmarktes.

Festplatzorientierte Lagerung

Jedes Produktionsteil hat seinen festen Lagerplatz.

Fiktive Reparaturkosten

Kosten, die nach einem Verkehrsunfall für die Reparatur des Fahrzeugs anfallen würden (der Unfallgeschädigte ist nicht verpflichtet, den Wagen tatsächlich reparieren zu lassen; es kommt auch nicht darauf an, ob eine Reparatur fachgerecht war oder nicht)

Filiallogistik

Innerhalb einer Handelsfiliale werden Material- und Informationsflüsse geplant, durchgeführt und überwacht.

Filialreporting

Der für eine Handelsfiliale erstellte finanzwirtschaftliche Bericht.

Final Random Inspection

Fertige und versandbereite Produkte werden stichprobenartig überprüft.

Finanzierungs-Leasing

auch: Finance-Leasing; typische Leasingform, bei der dem Leasingnehmer das Leasingobjekt gegen eine feste Leasingrate für eine bestimmte Grundleasingzeit überlassen wird, die sich an der betrieblichen Nutzungsdauer des Objekts orientiert; der Vertrag kann in dieser Zeit nicht gekündigt werden, der LN trägt als wirtschaftlicher Eigentümer die notwendigen Maßnahmen zur Werterhaltung (wie Wartung, Versicherung) sowie die objektbezogenen Risiken (wie z. B. Zerstörung oder Diebstahl); die Verträge sind eher mittel- bis langfristig, siehe auch: Operating-Leasing, Spezialleasing

Firmenwagenleasing (2-Vertrags-Modell)

Der Arbeitgeber schließt den Leasingvertrag mit dem Leasinggeber ab, hat aber das Recht, den Wagen an den Arbeitnehmer zuvermieten.

First in First out (FIFO)

Das zuerst eingelagerte Produkt wird auch zuerst ausgelagert.

First Tier Supplier

Liefert vollständig verbaufertige Systeme.

Flotten-Leasing

Variante des Leasings, bei der i.d.R. ein Rahmenvertrag für eine größere Anzahl von Fahrzeugen (ab ca. 10) abgeschlossen wird, meist in Verbindung mit einem Full-Service-Vertrag. Knn Fahrzeuge derselben oder auch unterschiedlicher Marken umfassen.

Flottenmanagement

Organisation des gesamten Fuhrparks.

Foreward Auction

Auktionsweiser Verkauf von Produkten.

Forwarder

Spediteur

Fourth Party Logistics

Zwischen Auftraggeber und Logistikdienstleistern arbeitet ein neutraler Mittler mit.

Fourth Party Logistics Provider

Zwischen Kunde, Lieferant und durchführendem Logistikdienstleister steht ein neutraler Mittler.

Frachtbrief

Dokument über den Frachtvertrag.

Frachtfrei

Verkäufer liefert die Ware und übernimmt die Frachtkosten bis zum Abladeort.

Fraktal

Selbständige Einheit des Unternehmens.

Free Carrier

Frei bis zur Übergabe der Ware an ausgemachtem Lieferort.

Freilager

Lagerung für robuste Ware unter freiem Himmel.

Fremdfertigung

Lieferanten stellen eigene Produkte her.

Fronted System

Dient zur Geschäftsdurchführung mit dem Kunden und gehört zum E-Business-System.

Fuhrpark

Die von einem Unternehmen genutzen Straßentransportmittel.

Full Container Load

Transportumsetzung im Containerverkehr.

Full-Service-Leasing

Um Kosten und Personalaufwand zu sparen, können hier sämtliche Diensleistungen (Wartung, Reparatur, Ersatzwagenservice, Versicherung, Schadenregulierung, Führerscheinkontrolle, Tankkartenmanagement, Fuhrpark-Verwaltung etc.) an den Leasinggeber übertragen werden.

Fungibilität

Wiederverwertbarkeit von Leasingobjekten nach Ablauf der des Leasingvertrags; zurückgegebene Fahrzeuge können erneut verleast oder auch verkauft werden.