Stahl: Deutet der Handel die Anzeichen falsch?
veröffentlicht am 28.12.2011 unter Stahl- & Metallpreise
Was sagen die Beobachter der Rohstoffmärkte?
Laut eines interessanten Artikels eines Händlers aus China, der in der letzten Woche mehrere Stahlwerke besucht hat, ist die Stimmung vor Ort sehr pessimistisch. Die Firmen bereiten sich auf einen Rückgang der Produktion vor und bauen daher ihre Lagerbestände ab.Die Nachfrage geht zurück und daher deutet der Markt immer noch den Aufbau der Eisenerzbestände in China falsch. Dieser resultiert nicht aus einem neuen Aufbau, sondern aus einer verminderten Nachfrage, die nicht mehr die Mengen verarbeiten kann, die früher verbraucht wurden.
Stahl ist ebenfalls betroffen!
Aufgrund geringer Neubauten sowie deutlich gefallener Transaktionsvolumina im chinesischen Stahlhandel ist auch bei Stahl eine deutlich verminderte Nachfrage zu spüren.Ausblick 2012:
Wir stellen die provokative These auf, dass die derzeitigen Erholungen bei Stahl und Eisenerz nur ein Buschfeuer sind. Die Fakten werden (noch) falsch interpretiert.Zudem scheiterte Eisenerz an dem von uns identifizierten Widerstand von 150 US-Dollar mehrmals. Auch Stahl bewegt sich wie erwartet und konnte sich bei 500 US-Dollar stabilisieren. Das Ende der Reise liegt jedoch bei tieferen Kursen!















